Museen digital Landesausstellung zur sächsischen Industriekultur jetzt digital

Wegen der Corona-Krise sind auch die Museen geschlossen. Doch viele Häuser bieten virtuelle Rundgänge an oder zeigen besondere Stücke in kurzen Video-Clips im Netz. Hier finden Sie eine Auswahl lohnender digitaler Museumsangebote aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, die wir fortlaufend ergänzen. Mit dabei ist die 4. Sächsische Landesausstellung "Boom" zu 500 Jahren Industriekultur in Sachsen. Die Magdeburger Museen laden mit ihrer digitalen Woche rund um das Thema Mosaike ein. Und beim Landesmuseum für Vorgeschichte führt der Museumsdirektor exklusiv zum "Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg".

Raffaels Gemälde «Sixtinische Madonna»
Raffaels Gemälde "Sixtinische Madonna" jetzt virtuell zu sehen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Zwickau/Sachsen: Landesausstellung "Boom" jetzt digital

Eine Dampfmaschine
Eine Dampfmaschine in der Ausstellung "Boom" Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die 4. Sächsische Landesausstellung 2020 stand unter dem Motto "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" und war eindrucksvoll geplant und angelegt. Durch die coronabedingten Einschränkungen blieb sie hinter den erwarteten Besucherzahlen zurück. Nun lässt sich – zumindest im Internet – ein Ausstellungsbesuch nachholen. Und der lohnt sich. Ein 360-Grad-Rundgang durch den Audi-Bau in Zwickau ermöglicht den Blick in die mittlerweile abgebaute Hauptschau, auch andere Ausstellungsorte in Sachsen sind mit Video, Bild und Text erlebbar.

Landesmuseum für Vorgeschichte: Video-Führungen zum "Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg"

Das Landesmuseum für Vorgeschichte hat eine neue Filmreihe ins Leben gerufen: Unter dem Titel "Museum exklusiv" lädt Direktor Harald Meller zu einer Reihe von Video-Kurzführungen ein. In kurzen Filmen von fünf bis zehn Minuten Dauer stellt er Highlights in der Dauerausstellung von der Altsteinzeit bis zur Völkerwanderungszeit vor. Im Vordergrund stehen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und spannende Geschichten rund um die bedeutendsten Funde, aber auch Hintergrundinformationen zur Art und Weise, wie die Exponate in der Dauerausstellung in Szene gesetzt werden.

Den Anfang macht  "Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg". Im Video beantwortet Harald Meller zahlreiche Fragen nach dem Leben und Tod jener Frau, die als "Schamanin von Bad Dürrenberg" über Sachsen-Anhalt hinaus bekannt ist: Welche außergewöhnlichen Dinge bekam sie mit in ihr Grab? Woran starb sie und was machte ihren Tod ganz besonders tragisch? Und durch welche anatomische Auffälligkeit war sie als Schamanin geradezu perfekt geeignet? In der laufenden Woche wird die Filmreihe täglich um einen weiteren Beitrag ergänzt.

Magdeburger Museen: Digitale Themenwoche "Mosaike"

Mosaike in Magdeburg
Magdeburger Museen widmen Mosaiken eine digitale Themenwoche Bildrechte: Magdeburger Museen

Das Kulturhistorische Museum, das Museum für Naturkunde, das Dommuseum Ottonianum und das Technikmuseum in Magdeburg laden vom 22. bis 28. Februar 2021 zu einer digitalen Woche rund um das Thema Mosaike ein. Jeden Tag um 11 Uhr wird auf den Social Media Kanälen der Museen ein Moasaiksteinchen anhand von Videos, Bastelideen und Aktionen präsentiert.

Deutsches Genossenschaftsmuseum Delitzsch: Virtueller Rundgang durch die Geschichte der Genossenschaft

Von der Ärztegegenossenschaft Nord über Skatbank und Weiberwirtschaft bis hin zum Zentralkonsum – im Deutschen Genossenschaftsmuseum in Delitzsch präsentieren sich viele interessante Genossenschaften. Diese können ab sofort in einem virtuellen Rundgang mit insgesamt zwölf Stationen aus der Dauerausstellung zu Hermann Schulze-Delitzsch (1808-1883) und zur Genossenschaftsidee besichtigt werden.

Denkmal Hermann Schulze-Delitzsch
Virtueller Rundgang zeigt Highlights aus der Daueraustellung zu Hermann Schulze-Delitzsch. Bildrechte: IMAGO / Joko

Burg Posterstein: Burggespenst lässt Kinder hinter die Burgmauern blicken

Das Museum Burg Posterstein stellt ein neues digitales Angebot für Kinder zur Verfügung: Im Kinderblog des Museums kann die Burg und ihre Geschichte digital erkundet werden. Burggespenst Posti beantwortet dabei den Kindern häufig gestellte Fragen, z.B. was die Menschen in früheren Zeiten statt Klopapier benutzten und ob ein Ritter in Rüstung überhaupt auf Toilette gehen konnte. Andere Themen sind für den Schulunterricht relevant. Im Video "Warum heißt das Mittelalter Mittelalter?" wird die Bezeichnung der Epoche in einfachen Sätzen und lustigen Zeichnungen zusammengefasst. Wer kniffelige Rätselfragen beantwortet, kann sich sogar einen Stempel im Kulturpass-Heft verdienen.

Burg Posterstein
Kinder können Burg Posterstein im Lockdown digital entdecken Bildrechte: Burg Posterstein

Lindenau-Museum Altenburg: Mitmachangebote für Kinder

Projekt "…allein im Studio" des Lindenau Museums
Projekt "…allein im Studio" des Lindenau-Museums Bildrechte: Halina Kirscher

Auf der Website des Lindenau-Museums lassen sich mehrere Vorlagen herunterladen, mit denen man sich zu Hause kreativ betätigen kann. Beim Illustrationsprojekt "Gedankenmeer und Funkelflausen" verwandeln sich Begriffe wie "Seelenschmetterling", "Federallee" oder "Taumelaugenblick" in kleine Kunstwerke. Passend zu den derzeit menschenleeren Kursräumen des Studios sind in der Reihe "…allein im Studio" Malvorlagen zu derzeit regungslosen Studiogeräten verfügbar. Für diejenigen, die plastisch arbeiten möchten, gibt es eine Anleitung, mit der zu Hause "Flaschenköpfe" – kleine Werke aus Modelliermasse – hergestellt werden können.  

Mehr Informationen Alle Vorlagen und Anleitungen stehen im Studiobereich des Lindenau-Museums zum Download bereit. Für die Malaktion "…allein im Studio" können Vorlagen auch in der Kunstgasse 1 in Altenburg abgeholt werden.
Die fertigen Arbeiten für das Illustrationsprojekt "Gedankenmeer" und die Fensterausstellung "…allein im Studio" können per Post oder E-Mail (studio@lindenau-museu.de) an das Studio geschickt oder direkt in der Kunstgasse 1 in Altenburg abgegeben werden.

Erfurt: Virtuelle Führungen durch jüdische Geschichte

Im Februar und März 2021 zeigen Wissenschaftlerinnen in Videos die Alte Synagoge, das mittelalterliche Ritualbad Mikwe und mittelalterliche Grabsteine. Die Filme sind auf der Facebook-Seite und Website des Jüdischen Lebens Erfurt abrufbar.

Mehr Informationen Am 23. Februar 2021 führt Dr. Maria Stürzebecher durch das Schaudepot für die mittelalterlichen Grabsteine und erläutert verschiedene Aspekte wie Form oder Inschriften der Steine.

Am 2. März 2021 öffnet Dr. Karin Sczech virtuell die mittelalterliche Mikwe und berichtet über die Ausgrabungen des Ritualbads, erklärt aber auch die Baugeschichte und die Funktion der Mikwe.

Durch die aktuelle Sonderausstellung in der Alten Synagoge "'Mit diesem Ring …': Jüdische Hochzeit im Mittelalter" führt Dr. Maria Stürzebecher, Kuratorin der Schau, am 9. März 2021. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die drei mittelalterlichen Hochzeitsringe aus Erfurt, Colmar und Weißenfels.

Bauhaus-Universität Weimar: Instagram-Ausstellung "Sofa so good"

Eine Künstlergruppe aus Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar hat ihre Ausstellung "Sofa so good" pandemiebedingt auf die Social-Media-Plattform Instagram verlegt. Auf dem Kanal @sofasogood.nova finden sich neben Fotos und Videos auch diverse künstlerische Arbeiten wie Gemälde und Zeichnungen.

Eine Hand hält eine kleine durchsichtige Sofa-Plastik
Teil der Ausstellung "Fainted Couch" von Hannah Sophie Dunkelberg. Bildrechte: Alex Heide / Hannah Sophie Dunkelberg / Bauhaus-Universität Weimar

Wie der Ausstellungstitel verrät, drehen sich alle Beiträge rund um ein Möbelstück, das im Lockdown eine echte Renaissance erlebte: das Sofa. Zu sehen ist die Sitzmöglichkeit als Torte, als klassisches Chesterfield Möbelstück, aber auch als das poppige aufblasbare Sofa aus den 90er-Jahren. "Wir geben so ein bisschen einen humoristischen Blick auf das Sofa", sagt Kuratorin und Kunsthistorikerin Katharina Wendler.

Neben der Foto-Show zum Klicken gibt es vom 19. bis 22. Januar 2021 ein Live-Begleitprogramm mit Gesprächen, Musik und Filmen. Wer es sich auf der Couch bequem macht, um sich die Online-Ausstellung anzusehen, wird am Ende feststellen: Das Sofa ist mehr als nur eine Sitzgelegenheit.


Leipzig: Online-Führung durchs Schumann-Haus

Das Schumann-Haus in Leipzig hat zwei neue Audioguides entwickelt, die auf der Website des Museums verfügbar sind. Ein Guide ermöglicht den digitalen Rundgang durch die erste gemeinsame Wohnung des Musiker-Ehepaares Clara und Robert Schumann. Der andere ist ein Audio-Rundgang für Besucher mit Sehbehinderung. Das Angebot soll in Zukunft noch um eine "Hörbildergalerie" ergänzt werden, mit Beiträgen von Musikern und Experten.

Leipziger Schumann-Haus
Blick ins Leipziger Schumann-Haus Bildrechte: Schumann-Haus Leipzig/Christian Kern

Staatliche Kunstsammlungen Dresden: Raffael und die Madonna

Sie ist eines der bekanntesten Bilder der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister: Die "Sixtinische Madonna" von Raffael (1483-1520). Eine Kabinettsausstellung zeigt sie zusammen mit anderen Madonnenbildern des berühmten Italieners. Coronabedingt nur virtuell. Zu sehen sind gut ein Dutzend Werke, darunter auch Kopien von Werken Raffaels aus dem 17. Jahrhundert. 2020 jährt sich Raffaels Todestag zum 500. Mal.

Blick in die Ausstellung "Raffael und die Madonna. Vom Frühwerk bis zur Meisterschaft" virtuell
Virtueller Rundgang durch die Kabinettsausstellung Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Idee war es, den ursprünglichen räumlichen Zusammenhang der Altarbilder zu verdeutlichen, wie Kurator Stephan Koja erklärt. Denn es handelte sich um Kunst für Kirchen. Der erschrockene Blick des Jesuskindes und seiner Mutter Maria im "Sixtina"-Gemälde sei erklärbar, weil das Bild einst in der Klosterkirche San Sisto in Piacenza gegenüber einem Kruzifix hing, das Kind also quasi in seine Zukunft, also hin auf die Kreuzigung geblickt habe.


Virtuelle Führung: "KlangZeitRaum" in Kloster Michaelstein

Auch Kloster Michaelstein in Blankenburg im Harz öffnete als virtuelles Museum. Einblicke gibt es in die gut erhaltenen Klosterräume, aber auch in die Musikausstellung "KlangZeitRaum". Und fast wie gewohnt kann man sich durchs 900 Jahre alte Gemäuer und die Schau führen lassen – via Youtube.


Kunstmuseum Moritzburg Halle: Der Silberschatz der Halloren

Ausstellungsstücke in Vitrinen
Blick in das Gerichtszimmer im Talamt Bildrechte: Kunstmuseum Moritzburg Halle / Foto: Marcus-Andreas Mohr

100 Jahre lang war er nicht mehr zu sehen: Jetzt kann der einzigartige Silberschatz der Halloren zumindest virtuell betrachtet werden und zwar an einem kulturgeschichtlich besonderen Ort. Im Gerichtszimmer des ehemaligen Talamtes wird die aus insgesamt knapp 100 Bechern bestehende Sammlung präsentiert. Dort war einst das Verwaltungszentrum des Salzbezirks angesiedelt. Der Silberschatz steht auf der Liste des national wertvollen Kulturguts, 2014 wurde die Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle in das bundesweite Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe aufgenommen. 2021 jährt sich zum 300. Mal die Gründung der königlich-preußischen Saline in Halle (Saale). Die Ausstellung gehört bereits zum Themenjahr 2021.

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle nutzte die Zeiten der Corona-bedingten Schließungen. So wurde kürzlich der neu eröffnete Ausstellungsbereich zur Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts im Talamt mit einem virtuellen Rundgang zugänglich gemacht. Dort integriert wurde nun auch die Silberschatz-Schau.


Kunstmuseum Moritzburg Halle: Alte Meister online erleben

Das Kunstmuseum Moritzburg präsentiert seine Alten Meister und das nun auch online. Nach einigen Jahren des Umbaus war dieser komplett neu gestaltete Teil der Dauerausstellung erst Ende Oktober 2020 eröffnet worden. Jetzt kann man die Kunstwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert zumindest virtuell betrachten. Und das dank einer Zoom-Funktion ganz aus der Nähe, wie Direktor Thomas Bauer-Friedrich am Beispiel eines "fantastischen Vanitas-Stilllebens" von Damien L’homme erklärt. Natürlich zeigt die Moritzburg auch ihre bekanntesten Werke virtuell: Caspar David Friedrichs "Klosterruine Oybin" und die "Hallesche Perlhaube", gefertigt im 16. Jahrhundert aus Süßwasserperlen.


"Im Steinbruch der Zeit": Digitaler und audiophoner Rundgang durch die Erdgeschichte

Exponat der Ausstellung "Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie"
xponat der Ausstellung "Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie" Bildrechte: MDR/Anne Sailer

Die Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen in Halle bringt jetzt auch "Steine ins Scrollen". Ausgangspunkt ist ein Blick in den Mineralien-Schrank der barocken Wunderkammer. Damals wussten die naturkundlichen Gelehrten noch nicht, wie alt die Erde wohl sein könnte. Anders als die Geowissenschaftler von heute, die auf modernste Technik zurückgreifen können. Erdgeschichten von den Anfängen der Geologie bis ins Heute lassen sich nun auf einem digitalen Rundgang erleben, eine Einladung hinabzusteigen in den "Steinbruch der Zeit". Und: Wer nicht scrollen will, kann hören: Denn es gibt auch einen Audio-Rundgang durch die Schau, die eigentlich bis zum 21. März vor allem analog zu sehen sein sollte.


"Radiophonic Spaces" – Mindmap zur Radiokunst

Die Geschichte der Radiokunst lässt sich ab sofort auf einer audiovisuellen Online-Plattform erkunden. Auf einer Mindmap werden die Ergebnisse des künstlerischen Forschungsprojekts "Radiophonic Spaces" präsentiert, das von der Weimarer Bauhaus-Universitäts-Professorin Nathalie Singer initiiert wurde. Die onlinebasierte Mindmap funktioniert wie eine Art Nachschlagewerk für die letzten 100 Jahre im radiokünstlerischen Schaffen. Gleichzeitig fungiert sie als digitaler Katalog der Wanderausstellung "Radiophonic Spaces", die 2018 und 2019 in Basel, Berlin und Weimar zu sehen war.

Die Mindmap zeigt die Vielfalt der Radiokunst auf und soll weiterwachsen. Das Projekt zielt darauf, der akustischen Kunst mehr Gewicht verleihen und das Hören in den Mittelpunkt der sonst eher visuell dominierten Kunstwelt zu stellen.


"Nietzsche Superstar" – digitaler Parcours der Klassik Stiftung Weimar

Friedrich Nietzsche polarisiert: Von den Nazis wurde er vereinnahmt, in der DDR tabuisiert, heutzutage wird er oft auf plakative Sätze wie "Gott ist tot" reduziert. Das will die Klassik Stiftung Weimar mit "Nietzsche Superstar. Parcours der Moderne“ aufbrechen und rückt 2020 das Leben und Werk Nietzsches in den Fokus und  bringt Interessierten unbekanntere Seiten des Philosophen näher.

Wegen der Corona-Pandemie findet dieser Parcours nun digital statt. Neben den virtuellen Ausstellungen wie "Nietzsche liest" oder "Nietzsche komponiert"  bekommen Nutzer untere anderem über ein Online-Spiel, Videoclips über Sammlungs-Highlights oder das Nietzsche-ABC Einblicke in Nietzsches Leben, Denken und Wirken.


Schaubühne Lindenfels bietet besonderes Webjournal

Die Leipziger Schaubühne Lindenfels Bringt mit ihrem Webjournal "Schauschau" multimediale Inhalte ins Netz. So kann man den Kubus zur "Expedition 4x6 – Tiefsee" eine Installation, die eigentlich vor Ort im Naturkundemuseum Leipzig zu sehen sein sollte, nun im Internet erkunden. Der Faszination Tiefsee kann dabei mit einem Videorundgang, einem Videopodcast des Naturkundemuseums oder der literarischen Auseinandersetzung mit den Untiefen des Meeres nachgespürt werden. Regelmäßig soll es im Webjournal "Schauschau" neue Inhalte geben.


Sonderschau "Industrie in Bildern" in den Kunstsammlungen Zwickau

Die Sonderschau in den Kunstsammlungen in Zwickau zeigt, wie Maler der Region den Wandel von Stadt und Landschaft durch den Steinkohlebergbau wahrnahmen. Alle Bilder in der großen Schau kommen aus dem Bestand der Kunstsammlungen. Die gezeigten Maler stammen meist aus Zwickau und Umgebung. Die elementare Veränderung der Landschaft stellten sie oft mit Formexperimenten und in teils romantischen Bildern dar. Auch werden die Werte der Zeit sichtbar, in der sie entstanden.

Kunstsammlungen Zwickau online Ausgewählte Bilder zur Sonderschau "Industrie in Bildern"

Karl-Marx-Schacht von Alfred Tröger, Öl auf Hartfaser
Bereits 1959 - im Geburtsjahr des Bitterfelder Weges - stilisiert Alfred Tröger die von ihm dargestellten Arbeiter des Karl-Marx-Schachtes zu Heroen der Produktion.

(Karl-Marx-Schacht von Alfred Tröger, Öl auf Hartfaser)
Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
Karl-Marx-Schacht von Alfred Tröger, Öl auf Hartfaser
Bereits 1959 - im Geburtsjahr des Bitterfelder Weges - stilisiert Alfred Tröger die von ihm dargestellten Arbeiter des Karl-Marx-Schachtes zu Heroen der Produktion.

(Karl-Marx-Schacht von Alfred Tröger, Öl auf Hartfaser)
Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
Rauchende Schlote von Hermann Max Pechstein, Tuschfederzeichnung
Rauchende Schlote von Hermann Max Pechstein, Tuschfederzeichnung Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
Zwickauer Industrielandschaft von Edgar Klier, Öl auf Hartfaser
Edgar Klier hob 1980 gar die Zwickauer Industrielandschaft mit Öl ins Großformat. Lange soll das Bild in einem bedeutenden Direktorenzimmer gehangen haben, ein Auftragswerk, das Zwickau, einst "Rußzwicke" genannt, idealisierend und fest im Griff von Walzwerken, Hochöfen, Gießereien, Kokereien und Steinkohle-Schächten zeigt.

(Zwickauer Industrielandschaft von Edgar Klier, Öl auf Hartfaser)
Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
Morgensternschacht III von Johannes Dinter, Tuschpinselzeichnung,
Morgensternschacht III von Johannes Dinter, Tuschpinselzeichnung Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
Ansicht des Brückenberg-Schachtes II in Zwickau
Künstler: unbekannt
Ansicht des Brückenberg-Schachtes II in Zwickau
Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
Die Grube und Heinz Fleischer, Holzschnitt
Eine 60-teilige Serie „Die Grube“ des 1920 in Zwickau geborenen Autodidakten Heinz Fleischer zeigt in der Manier eines umlaufenden Wandfrieses einen Zyklus aus Holzschnitten, der das Leben der Bergleute schildert und hinterfragt. 1950 wurde Heinz Fleischer für diese Serie mit dem nach 1945 neu gegründeten Max-Pechstein-Kunstpreis der Stadt Zwickau geehrt. Die gemalte Arbeitswelt, ob nun Industrieanlagen oder die Kumpel unter Tage, hatte endgültig ihren Platz in der Gesellschaft erobert. Bildrechte: Max-Pechstein-Museum
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Raffael – 500. Todestag des Renaissance-Genies

Der Maler und Architekt Raffael zählt zu den berühmtesten Künstlern der Kunstgeschichte. Anlässlich seines 500. Todestages am 6. April hat die Plattform Musement dem Renaissance-Genie eine virtuelle Ausstellung gewidmet. Hunderte Werke können dort besichtigt werden, die sonst in den berühmten Museen in Deutschland, Italien, Vatikanstadt, Frankreich oder Spanien betrachtet werden können. Die Kunstwerke können nach Land, Museum oder Galerie sortiert angezeigt werden. Mit dabei ist die "Sixtinische Madonna" aus Dresden oder das Selbstporträt, das in den Uffizien von Florenz hängt.


Industriemuseum Chemnitz: 3D-Scan der Dauerausstellung

Das Industriemuseum in Chemnitz bietet einen Streifzug durch 220 Jahre sächsische Industriegeschichte und zeigt, wie sehr sich Sachsen von den Anfängen der Industrialisierung bis heute verändert hat. Die Dauerausstellung ist in Themenfelder untergliedert, die wichtige Bereiche der industriellen Welt, vom Bergbau und der Textilindustrie über den Maschinen- und Automobilbau, bis hin zu sozialen Folgen der Industrialisierung vorstellen. Die komplette Schau wurde per 3D-Scan digital erfasst. Einen Teil davon kann man auf der Webseite des Museums betreten.


Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

Noch nie hat es eine Ausstellung gegeben, die sich mit der Region des Toten Meeres beschäftigt – weltweit. Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz hat diese Lücke nun mit seiner Sonderausstellung "Leben am Toten Meer" geschlossen.Die Schau zeigt 12.000 Jahre Kulturgeschichte dieser Region anhand von über 350 Objekten. Die Ausstellung lässt sich auch digital erleben, ergänzt durch Hintergrundinformationen, Detailbilder, Videos und 3D-Animationen.


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden lassen sich auf digitalem Wege eine ganze Reihe der Ausstellungsräume betreten. Auf der eigenen Webseite gibt es Panorama-Rundgängen unter anderem durch das Albertium, das Neue Grüne Gewölbe oder das Museum für Sächsische Volkskunst.


Verkehrsmuseum Dresden: Besondere Exponate vorgestellt

Das Verkehrsmuseum beschäftigt sich mit der  Geschichte der einzelnen Verkehrszweige: Eisenbahn, Straßenverkehr, Luftverkehr und Schifffahrt. Während der Schließung stellen Mitarbeiter auf dem YouTube-Kanal des Museums in kurzen Clips ihre Lieblingsexponate vor.  


Virtuelle Tour durch das Senckenberg Museum Görlitz

Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz widmet sich den Schwerpunkten Zoologie, Botanik und Geologie. Die Hauptforschungsrichtung liegt auf dem Gebiet der Bodenbiologie. Das Museum vereint zweihundert Jahre Sammlungs- und Forschungsgeschichte. Die verschiedenen Ausstellungsbereiche können Interessierte auf einer virtuellen Tour entdecken.


Sachsen-Anhalts Gartenträume 360-Grad

Die schönsten Parks und Gärten Sachsen-Anhalts kann man nun auch vom Sofa aus erkunden. 360°-Panoramen ermöglichen es, 48 der 50 Gartenträume-Parks Sachsen-Anhalts im Rundumblick zu genießen. Musik, Texte, Fotos und kleine Filme schaffen in zahlreichen der Panorama-Rundgänge zusätzliche Erlebnisse. Tipp: Ton einschalten und neugierig sein!


Jahresausstellung im Händel-Haus Halle

Das Händel-Haus in Halle gedenkt in seiner Jahresausstellung dem Kunsthistoriker und Dirigenten Oskar Hagen. Dieser hat 1920 in Göttingen die erste Oper Händels nach rund 180 Jahren aufgeführt, "Rodelinda". Vor seiner Zeit in Göttingen war Oskar Hagen in Halle an der Universität tätig. Und diese Phase ist der Ausgangspunkt der Schau "Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik". Die Jahresausstellung stellt das Händel-Haus auf seiner Webseite nun sukzessive vor. Das erste Thema  lautet "Oskar Hagen als Wiederentdecker der Händelschen Opern". Regelmäßig kommt ein neues Thema hinzu.


Naturkundemuseum Leipzig: Videopodcast

Der Leiter des Naturkundemuseums, Dr. Ronny Maik Leder, hat den Videopodcast "School’s Out" ins Leben gerufen. Die Folgen widmen sich unter anderem der Tiefsee, dem Waldboden oder Moosen und Pilzen. In zehn bis fünfzehn Minuten nimmt Leder die Zuschauer mit durch die Sammlung des Naturkundemuseums und erläutert so manche Besonderheiten. Das Ganze ist nicht nur informativ, sondern sehr kurzweilig aufbereitet und macht deshalb nicht nur Kindern Spaß. Man bekommt Wissen, mit dem man andere beeindrucken kann.


Deutsche Nationalbibliothek: Das Medium Buch

Mit der spannenden Online-Präsentation der Dauerausstellung "Zeichen - Bücher - Netze" lässt es sich einige Stunden verbringen. Anzuklicken sind Themenbereiche rund um das Buch wie z. B. "Ästhetik des Buches", "Zensur", "Massenmedien", "Industrialisierung" oder "Buchdruck". Jeder einzelne Bereich eröffnet einen ganzen Informationskosmos: Es erscheinen Bildtafeln, die außerdem einzeln anklickbar sind. Sie enthalten Informationen, Zitate, biografische Details von Buch-Menschen oder Beispiele für Entwicklungen und alles in gut verdaulichen Häppchen präsentiert.


Kunstsammlungen Chemnitz

Die Kunstsammlungen Chemnitz lüpfen das "Geheimnis der Bilder". In der virtuellen Ausstellung lässt sich jedes Bild anklicken, dann öffnet es sich in größerer Ansicht. Auf der großen Ansicht befinden sich einzelne Klickpunkte, hinter denen sich Informationen zu dem Bild verbergen – etwa zu Bedeutung, Entstehung und zeitgeschichtlichen Hintergründen der Gemälde. Es gibt Bilder u. a. von Alexej von Jawlensky, Caspar David Friedrich, Willi Baumeister, Gabriele Münter, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Lyonel Feininger oder Georg Baselitz.


MdbK-Talk über ostdeutsche Kunst

Der Podcast vom Museum der bildenden Künste in Leipzig hatte im Rahmen der Ausstellung "Point of no Return. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst" einige der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler im Gespräch. Zu Wort kamen zum Beispiel Annette Schröter, Cornelia Schleime, Hartwig Ebersbach, Henrike Naumann oder Oskar Manigk. Sie erzählen über ihre Kunst, wie sie die Zeit vor, während und nach der Wiedervereinigung erlebten und wo sie bzw. ostdeutsche Kunst heute stehen.


Virtueller Rundgang durch das Museum Bautzen

Mit mehreren hunderttausend Objekten zählt das Museum in Bautzen zu den größten und bedeutendsten Museen der Oberlausitz. Mit dem virtuellen Rundgang lässt es sich in den Etagen stöbern, zu sehen sind u. a. ein Nürnberger Puppenhaus von 1773, ein Gemälde über eine Entbindung aus dem 18. Jahrhundert, stadtgeschichtliche Exponate wie Kleidung des Oberlausitzer Landadels aber auch Werke von Carl Gustav Carus oder Lucas Cranach der Ältere.


Fotograf Uwe Walter

Die Künstlerwerkstatt gilt als klassischer Topos in der Kunstgeschichte, was viele Atelierdarstellungen bezeugen. Der Fotograf Uwe Walter lichtet Ateliers schon seit 30 Jahren auf eine besondere Weise ab, auch die Werkstätten von Neo Rauch, Rosa Loy oder David Schnell. Jetzt sollten seine Fotos in Zwickau beim Kunstverein "Freunde aktueller Kunst" gezeigt werden. Stattdessen sind Bilder der Ausstellung "Speicher voll" nun online zu sehen.

Fotografie in Zeiten von Corona Fotografien von Uwe Walter

Uwe Walter macht Fotokunst, seit 30 Jahren gehören Kunstateliers zu seinen Themen. Seine Fotos sollten in Zwickau beim Verein "Freunde aktueller Kunst" gezeigt werden – aber dann kam Corona. Zum Glück bleibt das Netz.

Bild von Uwe Walter
Atelier Neo Rauch, 2007 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Atelier Neo Rauch, 2007 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Atelier Rosa Loy, 2007 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Atelier David Schnell, 2020 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Atelier Friederike Jokisch, 2020 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Atelier Matthias Weischer, 2020 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Atelier Tilo Baumgärtel, 2020 Bildrechte: Uwe Walter
Depart 11, 2011 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Depart 12, 2013 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Depart13, 2013 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Depart 16, 2013 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
Depart 18, Master Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
UWdepart5, 2009 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
UWdepart6, 2009 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
UWdepart7, 2009 Bildrechte: Uwe Walter
Bild von Uwe Walter
UWdepart9, 2009

Sendezeit: MDR KULTUR – Das Radio, 27.03.2020 | 12:10
Bildrechte: Uwe Walter
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Kunstmuseum Moritzburg (Halle)


Es ist eine der derzeit spektakulärsten Ausstellungen in Mitteldeutschland: Die Karl-Lagerfeld-Retrospektive im Kunstmuseum Moritzburg. Unter dem Hashtag #ClosedButOpen gibt das Museum auf Youtube kurze, aber doch wertvolle Einblicke in die Ausstellung. Die Video-Beiträge erklären kurz zusammengefasst bestimmte Aspekte von Lagerfelds Arbeit.


Städtische Museen Zittau

Einen echten virtuellen Rundgang bietet das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster Zittau. Ausgehend von einem 3D-Modell der Klosterkirche lässt sich das gesamte Gebäude am Bildschirm durchschreiten, vom Folterkeller über die Rüstkammer bis zur Wunderkammer. Laut Museum sind sogar Räume zu sehen, die sonst nicht zugänglich sind, etwa der Dachboden der Klosterkirche.


Mühlhäuser Museen

Die Museen im thüringischen Mühlhausen präsentieren Ausstellungsstücke in kurzen Youtube-Videos. Dabei stellt Direktor Thomas T. Müller seit dem 15. März täglich je ein besonderes Exponat aus verschiedenen Museen vor. Gezeigt werden etwa ein angebliches Schwert von Thomas Müntzer oder eine Maschine, die den Buchdruck im 16. Jahrhundert demonstriert.

Museumsdirektor Thomas Müller zeigt die Originalausgabe von "Luthers Tischreden" aus dem Jahre 1566. 8 min
Bildrechte: dpa

Fünf Mühlhäuser Museen haben ihre Sammlungen via Youtube, Facebook und Twitter geöffnet. Wie die Idee entstanden ist und was man bei der Umsetzung beachten sollte, erklärt Direktor Dr. Thomas Müller.

MDR KULTUR - Das Radio Sa 21.03.2020 13:15Uhr 08:09 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Museumsdirektor Thomas Müller zeigt die Originalausgabe von "Luthers Tischreden" aus dem Jahre 1566. 8 min
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Fünf Mühlhäuser Museen haben ihre Sammlungen via Youtube, Facebook und Twitter geöffnet. Wie die Idee entstanden ist und was man bei der Umsetzung beachten sollte, erklärt Direktor Dr. Thomas Müller.

MDR KULTUR - Das Radio Sa 21.03.2020 13:15Uhr 08:09 min

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Audio

Bachs Leipzig in 3-D durchschreiten

Das Bach-Archiv Leipzig macht im Netz eine virtuelle Zeitreise möglich: Seit kurzem ist ein 3D-Modell online, das die Stadt Leipzig mit ihren Vorstädten so zeigt, wie sie aussah, als Johann Sebastian Bach Thomaskantor war (1723–1750). Grundlage für das virtuelle Modell ist ein echtes Modell aus dem Jahr 1822, angefertigt von einem Leipziger Tapezierer und Möbeltischler. Mithilfe einer Minikamera wurden davon 360-Grad-Aufnahmen erstellt und digital zusammengefügt. So können Nutzer am Bildschirm Bachs täglichen Weg von seiner Wohnung in der Thomasschule zur Nikolaikirche ablaufen. Unterwegs werden Informationen zu wichtigen Orten wie dem Marktplatz, dem Naschmarkt oder der Paulinerkirche eingeblendet. Nach und nach sollen weitere historische Ansichten ergänzt werden.


Der Leipziger Maler Norbert Wagenbrett

Ursprünglich sollte es im Museum der Bildenden Künste Leipzig (MdbK) ab Ende März eine Retrospektive mit Menschenbildern des Leipziger Künstlers Norbert Wagenbrett geben. Wegen der Corona-Krise musste das Museum vorübergehend schließen. Um die Wartezeit bis zur Ausstellungseröffnung zu überbrücken, zeigen wir hier eine kleine Auswahl der Bilder.

Wagenbrett, Jahrgang 1954, steht in der Tradition der "Neuen Sachlichkeit" von Protagonisten wie Otto Dix. Er studierte an der Leipziger Kunsthochschule bei Arno Rink und Sighard Gille und ist einer der letzten Meisterschüler von Willi Sitte. Bekannt ist Wagenbrett für seine Menschenbilder, die mit feiner Detailtreue dem Realismus verpflichtet sind, andererseits aber mit magischen Beigaben beeindrucken.

Werke von Norbert Wagenbrett

Werk von Norbert Wagenbrett
"Im Theater" Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Im Theater" Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
Zu seinem Porträt des Psychoanalytikers Hans-Joachim Maaz aus Halle sagte Norbert Wagenbrett: "Ich habe ihm gesagt, er möchte mal eine Pose machen. Ich hatte dann doch das Gefühl, dass dies interessant ist, weil es so wirkt, als wenn er sich eine Maske vor das Gesicht hält. Und das ist das Beste, was ich machen konnte für ihn: Ich habe eine Maske gemalt, und trotzdem ist er das schon." Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Der andere Spiegel" Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Paar mit Aussicht" Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Im Naturkundemuseum" (2011) Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Bildnis Wolfram Dix (2011) Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Fischverkäuferin" (1984) Bildrechte: Norbert Wagenbrett
Werk von Norbert Wagenbrett
"Mädchen mit Taube" (1995) Bildrechte: Norbert Wagenbrett
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Leipziger Künstlergruppe KingKonkret

Die Leipziger Künstlerinnen und Künstler Knut Müller, Dirk Richter, Ingrid Sperrle, Frank Tangermann, Susanne Werdin und Gerhard Wichler haben sich 2017 unter dem Namen KingKonkret zusammengetan. Was sie verbindet, ist die Faszination für die konstruktiv-konkrete Kunst. Für jede ihrer Ausstellungen schaffen sie ein gemeinsames Werk, bei dem sie aufeinander reagieren. Drumherum wird dann die Ausstellung mit Einzelwerken konzipiert.

Ausgewählte Werke von KingKonkret

KingKonkret
KingKonkret – das sind (v. l. n. r.) Ingrid Sperrle, Susanne Werdin, Gerhard Wichler, Dirk Richter, Frank Tangermann und Knut Müller. Die in Leipzig lebenden Künstlerinnen und Künstler haben sich der konkreten Kunst verschrieben. Bildrechte: KingKonkret
KingKonkret
KingKonkret – das sind (v. l. n. r.) Ingrid Sperrle, Susanne Werdin, Gerhard Wichler, Dirk Richter, Frank Tangermann und Knut Müller. Die in Leipzig lebenden Künstlerinnen und Künstler haben sich der konkreten Kunst verschrieben. Bildrechte: KingKonkret
KingKonkret
Mit dieser Komposition präsentierten sich KingKonkret zu ihrer Gründungsausstellung im Atelier Tangermann in Leipzig am 28. Juni 2017. Bildrechte: KingKonkret
Knut Müller -  Latus_Acryl auf Leinwd.
Knut Müller, Latus, Acryl auf Leinwand, 2016 Bildrechte: Knut Müller
Knut Müller - Amon II_50x60cm_Acryl auf Leinwd.2015
Knut Müller, Amon II, Acryl auf Leinwand auf Holz, 2015 Bildrechte: Knut Müller
KingKonkret
Dirk Richter, Bewegte Formation, Holz gesägt mit Acryl, 2019 Bildrechte: Dirk Richter
KingKonkret
Dirk Richter, SEQUENZ, Holzkonstruktion mit Acryl, 2017 Bildrechte: Dirk Richter
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Komposition von KingKonkret in der Galerie 4D in Leipzig im April 2019 Bildrechte: KingKonkret
Ingrid Sperrle  - o.T. Oxydation auf Textil
Ingrid Sperrle, o.T., Oxydation auf Textil, 2009 Bildrechte: Ingrid Sperrle
Ingrid Sperrle - Tor Oxydation auf Acryl
Ingrid Sperrle, Tor, Oxydation auf Acryl, 2020 Bildrechte: Ingrid Sperrle
Frank Tangermann - black disc 2
Frank Tangermann, black disc 2, Acryl auf MDF, 2012 Bildrechte: Frank Tangermann
Frank Tangermann  - untitled.complex
Frank Tangermann, untitled.complex XL, Acryl auf MDF, 2019 Bildrechte: Frank Tangermann
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Komposition im Juni 2019 anlässlich der Gruppenausstellung "Ins Gegenstandslose" in der Galerie Irrgang Leipzig Bildrechte: Kai Zimmermann
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Susanne Werdin, Kreuz in Rot, Acryl auf Hartfaser, 2015 Bildrechte: Susanne Werdin
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Susanne Werdin, Viertel und andere, Acryl auf Holz, 2016 Bildrechte: Susanne Werdin
Gerhard Wichler - Rouge Vert 40000 (nach Francois Morellet)
Gerhard Wichler, Rouge Vert 40000 (nach Francois Morellet), Kunststoff/Mosaik, 2018 Bildrechte: Gerhard Wichler
Gerhard Wichler - Circle II
Gerhard Wichler, Circle II, Mixes media, 2017 Bildrechte: Gerhard Wichler
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Ausstellung "Saurier – Die Erfindung der Urzeit" in Schloss Friedenstein Gotha

Saurierskelett in der Ausstellung
Einblick in die Saurier-Ausstellung in Gotha Bildrechte: Susanne Hörr

Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha widmet sich in der Ausstellung "Saurier – Die Erfindung der Urzeit" den letzten 200 Jahren Saurierforschung, die die Vorlagen für die künstlerische Darstellung der Urzeit geliefert hat und unser Bild davon bis heute prägt. Neben Bildern und Modellen zeigt die Ausstellung Versteinerungen von Sauriern, darunter die weltberühmten "Ursaurier" vom Bromacker bei Tambach-Dietharz. Planmäßig soll die Ausstellung nach dem Lockdown eröffnet werden – im Falle einer Verlängerung des Lockdowns wird die Ausstellung virtuell zu besichtigen sein.

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Corona und die Folgen für das Kulturleben

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 12. Dezember 2020 | 13:15 Uhr

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