Corona-Pandemie Museumsnacht 2021 in Halle und Leipzig abgesagt

Rund 80 Museen beteiligen sich jährlich an der Museumsnacht in Halle und Leipzig, die die beiden Städte seit 2009 gemeinsam ausrichten. 20.000 Kinder und Erwachsene nutzen die Angebote des länderübergreifenden Kulturangebots – im Jahr 2020 wurde die Veranstaltung bereits coronabedingt abgesagt. Und auch dieses Jahr wird die gemeinsame Museumsnacht aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Besucher stehen während einer Vorbesichtigung im Panometer vor dem neuen 360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi
Das Panometer Leipzig wird in der digitalen Museumsnacht 2021 unter anderem eine Videoreihe zum Panorama "Carolas Garten" und der dazugehörigen Ausstellung anbieten. Bildrechte: dpa

Die gemeinsame Museumsnacht von Halle und Leipzig am 8. Mai 2021 ist abgesagt. Das teilten die beiden Städte am Mittwoch mit. Diese Entscheidung sei im Interesse der Gesundheit der potenziellen Gäste getroffen worden. "Die Museumsnacht lebt von dieser Mobilität, den Begegnungen und den gemeinsamen Erlebnissen", heißt es auf der Internetseite der Händelstadt Halle – in Zeiten der Corona-Pandemie sei der Besucherinnen- und Besucherverkehr nicht zu verantworten. Zudem gebe es derzeit keine Planungssicherheit. Daher seien die laufenden Vorbereitungen, die 79 teilnehmenden Museen mit Hygiene- und Abstandsregeln zu präsentieren, gestoppt worden.

Digitale Angebote als Alternative

Wie bereits im vergangenen Jahr sollen auch 2021 digitale Angebote auf den Social-Media-Kanälen der Einrichtungen gemacht werden. Auf der Internetseite der Museumsnacht grüßten die teilnehmenden Häuser 2020 digital in einer gemeinsamen Videobotschaft – diese sei auch für dieses Jahr geplant.

Die nächste Auflage der gemeinsamen Museumsnacht von Halle und Leipzig sei für den 7. Mai 2022 geplant. In den vergangenen Jahren konnte die Museumsnacht etwa 20.000 Gäste verzeichnen.

Digitale Museen und Kunst im Lockdown

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 17. Februar 2021 | 14:30 Uhr

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