Ein Straßenmaler bietet in der Nähe des Markusplatzes Kunstwerke zum Verkauf an.
Dieser Straßenkunststand ist angeblich vom bekannten Künstler Banksy Bildrechte: dpa

Video des Streetart-Künstlers War Banksy unbemerkt bei der Biennale in Venedig?

Ein Straßenmaler bietet in der Nähe des Markusplatzes Kunstwerke zum Verkauf an.
Dieser Straßenkunststand ist angeblich vom bekannten Künstler Banksy Bildrechte: dpa

War Banksy auf der Biennale in Venedig, ohne dass es jemand gemerkt hat? Der britische Streetart-Künstler selbst behauptet das zumindest auf seinem Instagram-Account, wo er ein Video veröffentlichte, das einen Straßenstand zeigt.

Bild zeigt Verschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe

Auf einem Kreuz steht "Venice in Oil" – "Venedig in Öl". Daneben ein auf mehrere Bilderrahmen verteiltes Gesamtgemälde eines riesigen Kreuzfahrtschiffes, das die Altstadt von Venedig verdeckt. In dem Video sieht man Passanten, die den Straßenstand als das schönste Werk der Biennale loben, aber auch Polizisten, die den mutmaßlichen Straßenverkäufer auffordern, den Platz zu verlassen.

 Zu dem Video schrieb Banksy auf seinem verifizierten Instagram-Account:

Obwohl es die größte und renommierteste Kunstveranstaltung der Welt ist, bin ich aus irgendeinem Grund nie eingeladen worden.

Banksy, Streetart-Künstler

Aufregung um geschreddertes Gemälde

Banksy gilt als einer der berühmtesten zeitgenössischen Künstler, um den sich auch deswegen ein Hype entwickelt hat, weil er seine Identität seit Jahren geheim hält. Immer wieder tauchen Werke auf, die ihm zugeordnet werden. Erst vor wenigen Tagen rätselte Venedig, ob ein Wandgemälde an einem Kanal von einem Kind mit einer Rettungsweste von Banksy stammen könnte. Im vergangenen Herbst hatte er für weltweite Schlagzeilen gesorgt, weil sein Werk "Girl with Balloon" während einer Kunstauktion vor aller Augen zur Hälfte geschreddert worden war, nachdem es für umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro versteigert worden war.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Kulturnachrichten | 24. Mai 2019 | 12:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. Mai 2019, 12:11 Uhr

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