Literatur Niederlande und Flandern sind Gastländer der Leipziger Buchmesse 2024

Fahnen mit dem Logo der Leipziger Buchmesse
Am 18. März 2022 wurde das Gastland für die Leipziger Buchmesse 2024 bekanntgegeben: Die Niederlande und Flandern präsentieren sich dann gemeinsam. Bildrechte: imago images/Chris Emil Janßen

Die Niederlande und Flandern werden gemeinsam Gastland der Leipziger Buchmesse 2024. Wie die Veranstalter am Freitag ankündigten, sei ein "imposantes Literaturfest" geplant.

Der Direktor der Niederländischen Stiftung für Literatur, Tiziano Perez, sagte, die Buchmesse sei für die niederländische und flämische Literaturszene seit vielen Jahren ein zentraler Schlüssel für die Erschließung des deutschen und damit auch des internationalen Buchmarkts.

Niederländischsprachige Literatur ins internationale Rampenlicht rücken

Die Veranstalter wollen Übersetzungen ins Deutsche fördern und die Literatur ins internationale Rampenlicht rücken. Man wolle aber auch in engen Kontakt mit der Leserschaft treten, erklärte der Direktor von Flanders Literature, Paul Hermans. Laut Messechef Oliver Zille erfreut sich die niederländische und flämische Literatur seit Jahren großer Beliebtheit in Leipzig.

Die Organisatoren hoffen auf eine rege Beteiligung von Autorinnen und Autoren beim Lesefestival "Leipzig liest". Schon in diesem Jahr sei vorgesehen, sich an bundesweiten Festivals zu beteiligen und die niederländischsprachige Literatur in Deutschland zu präsentieren. Auch ein Podcast soll Neuerscheinungen aus den Niederlanden und Flandern vorstellen.

Bereits 2016 Gastland

Die Niederlande und die belgische Region Flandern waren 2016 in der Kombination auch schon Gastland der Frankfurter Buchmesse. Gastland der Leipziger Buchmesse 2023 ist Österreich. Unter dem Motto "mea ois wia mia" will sich das Nachbarland Deutschlands als offenes Land präsentieren, hieß es bei der Programmvorstellung am Donnerstag in Leipzig.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 18. März 2022 | 13:30 Uhr

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