Programm vorgestellt Leipziger Buchmesse: Österreich präsentiert sich als Gastland für 2023

Benedikt Foeger, Praesident des Hauptverbandes des oesterreichischen Buchhandels, Andrea Mayer, Staatssekretaerin im oesterreichischen Kulturministerium, Katja Gasser, Kuenstlerische Leiterin des Gastland-Projekts, sowie Oliver Zille, Buchmesse-Direktor
Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels, Andrea Mayer, Staatssekretaerin im österreichischen Kulturministerium, Katja Gasser, Künstlerische Leiterin des Gastland-Projekts, sowie Oliver Zille, Buchmesse-Direktor, bei der Vorstellung des Programms des Buchmesse-Gastlandes Österreich. Bildrechte: dpa

Österreich ist Gastland der Leipziger Buchmesse 2023 und will sich dafür als offenes Land präsentieren. Das teilten die Veranstalter bei der Programmvorstellung am Donnerstag in Leipzig mit. Das Motto lautet "mea ois wia mia". Die künstlerische Leiterin Katja Gasser sagte, es stehe als Gegenentwurf zur doch häufig anzutreffenden "mia san mia"-Mentalität. Man wolle zeigen, dass Österreich auch in der Lage sei, als offenes "Wir" aufzutreten.

Ein ganzes Jahr der österreichischen Kultur

Bis zur Buchmesse im kommenden Jahr sei ein komplettes Jahr der österreichischen Kultur geplant. Rund 300 Kulturschaffende sollen den Angaben zufolge mitwirken; um die 100 Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen auf dem Programm.

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In Österreich gibt es laut Hauptverband des österreichischen Buchhandels rund 350 Buchverlage Verlage, die jährlich rund 9.000 neue Bücher veröffentlichen.

Buchmesse-Direktor Oliver Zille betonte, Österreichs Literaturszene sei spannend und habe in Deutschland mehr Aufmerksamkeit verdient. Zugleich handele es sich bei dem Nachbarland um den größten und wichtigsten Auslandsmarkt der deutschen Buchbranche.

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Kulturnachrichten | 17. März 2022 | 14:30 Uhr

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