Übersicht Corona-Krise: Diese Hilfen gibt es für Kulturschaffende

Die finanziellen Einschnitte durch die Corona-Krise sind für viele Kreative existenzgefährdend. Ob Musizierende, Veranstalter oder Autorinnen und Autoren, sie alle leiden unter abgesagten Konzerten, Lesungen oder Messen. Der Bund rechnet mit insgesamt bis zu 28 Milliarden Euro Ausfällen in der Kreativwirtschaft. Doch es gibt auch finanzielle Hilfe – vom Bund, von den Ländern, von Kommunen und Institutionen. Ein Überblick.

Euro-Geldscheine mit unterschiedlichen Werten.
Unkomplizierte finanzielle Unterstützung soll Kreativen jetzt in der Not helfen. Bildrechte: dpa

Gutscheine für abgesagte Veranstaltungen

Tickets und Dauerkarten für Theater, Kinos, Museen, Konzerte und Festivals bleiben in der Coronakrise ungenutzt. Deshalb hatten Verbraucher bislang Anspruch auf Erstattung der Kosten. Doch dadurch könnten massenweise Veranstalter in die Pleite rutschen. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, dass Kunden bei Absagen vorübergehend in der Regel nicht ihr Geld zurück bekommen, sondern Gutscheine. Diese müssen bis Ende 2021 eingelöst werden - wenn nicht, bekommen die Kunden dann doch das Geld zurück. Die Regelung soll für alle Tickets gelten, die vor dem 8. März gekauft wurden.

Arbeitslosengeld II

Auch wenn der Schritt für manche unangenehm empfunden werden könnte, die Grundsicherung durch das Arbeitslosengeld II ist derzeit eine gute Option. Der Chef des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, betonte im Gespräch mit MDR KULTUR: "Das ist nicht mehr die alte Grundsicherung, sondern jetzt könnt ihr da ganz einfach Gelder beantragen. Das bekommt ihr fast bedingungslos, wenn ihr in Not geratet." Zuständig sind die Arbeitsagenturen vor Ort, zumeist können Anträge auch online gestellt werden.

Zimmermann sagte weiter, man müsse lediglich "eine Eidesstattliche Versicherung abgeben, aber mehr nicht. Das heißt, ich muss keine großen Unterlagen abgeben." Auch die Vermögensverhältnisse bräuchten nicht offengelegt und Rücklagen nicht zuerst aufgebraucht werden – das gilt befristet bis September. Miete- und Mietnebenkosten würden ohne weitere Prüfung übernommen.

Olaf Zimmermann, 2016 8 min
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Künstlerinnen und Künstler brauchen Hilfe, weil Veranstaltungen weggebrochen sind. Aber wer hilft und wo? Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann.

MDR KULTUR - Das Radio Di 31.03.2020 07:10Uhr 07:36 min

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Betriebsmittelzuschuss

Für Kleinunternehmen und Solo-Selbständige im Kulturbereich gibt es einen Betriebsmittelzuschuss. Solo-Selbständige und Kleinbetriebe mit bis zu 5 Beschäftigten können für die Dauer von drei Monaten einen Betriebsmittelzuschuss von 9.000 Euro erhalten. Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bekommen einen Zuschuss bis zu 15.000 Euro. Laut Zimmermann erfolgt die Abwicklung in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Sein Tipp: "Da geht man am besten mal auf die Seite des Kulturamtes der eigenen Stadt, der eigenen Gemeinde. Da müssen die Informationen alle zu finden sein, wo man sich direkt anmelden kann."

Kurzarbeitergeld

Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter können Kurzarbeitergeld beantragen. Hierbei übernimmt die Bundesagentur für Arbeit einen gewissen Prozentsatz des ausgefallenen Nettolohns. Den Arbeitgebenden werden zudem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet.

Eine Frau füllt ein Antragsformular für Kurzarbeitergeld aus
Die Regeln für den Bezug von Kurzarbeitergeld wurden deutlich ausgeweitet Bildrechte: dpa

Gemäß einer Einigung des Koalitionsausschusses vom 23. April soll das Kurzarbeitergeld erhöht werden. Bislang erhalten kinderlose Beschäftigte 60 Prozent und Beschäftigte mit Kindern 67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Nun soll das Kurzarbeitergeld für diejenigen, die derzeit um mindestens 50 Prozent weniger arbeiten, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht werden, längstens bis 31. Dezember 2020. Für Arbeitnehmer in Kurzarbeit werden zudem ab dem 1. Mai und bis Ende 2020 bereits bestehende Hinzuverdienstmöglichkeiten erweitert.

Beantragt werden kann das Kurzarbeitergeld, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sind. Kurzarbeitergeld gibt es jedoch nicht für geringfügig Beschäftigte.

Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Kindergärten und Schulen sind geschlossen, deshalb müssen Familien ihre Kinder selbst betreuen. Wer deswegen nicht arbeiten kann, soll durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes entschädigt werden. Das gilt für Kinder bis 12 Jahre. In Anlehnung an das Kurzarbeitergeld zahlt der Staat 67 Prozent des Nettoeinkommens für maximal sechs Wochen, bis zu 2.016 Euro pro Monat, sofern keine andere Betreuung der Kinder möglich ist (zum Beispiel bei Alleinerziehenden).

Förderung durch Stiftungen

Fördergelder in Höhe von 2,4 Millionen Euro stellt die Ernst-von-Siemens-Musikstiftung angesichts der Corona-Pandemie in diesem Jahr für Musiker, Ensembles, Institutionen und Studierende zusätzlich bereit. Gefördert werden sollen damit z.B. international innovative Projekte der zeitgenössischen Musik und in finanzielle Not geratene Musikstudierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Vergabe erfolgt in Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen, bei denen vom 25. Mai bis 21. Juni 2020 Anträge für Projekte gestellt werden können.

Soforthilfen für Initiativen und Organisationen

Mit dem Soforthilfeprogramm "Neustart" will die Bundesregierung kleinere und mittlere Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten, Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen sowie soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser in der Corona-Krise bei Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen unterstützen. Gefördert werden Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro, beispielsweise für den Einbau von Schutzvorrichtungen und die Optimierung der Besuchersteuerung. Ende Mai wurde der dafür zur Verfügung stehende Gesamtbetrag um 10 Millionen auf 20 Millionen Euro aufgestockt. Bislang wurden laut Kulturstaatsministerin Monika Grütters fast 1.000 Anträge gestellt.

Der ensemble-netzwerk e.V. hat rund 25.000 Euro Spenden gesammelt, die nun einzelnen Künstlerinnen und Künstlern ausgezahlt werden sollen (je 500 Euro). Die privat initiierte Elinor-Kunstnothilfe vermittelt auf Antrag 1.000 Euro Soforthilfe, die ebenfalls aus Spenden stammen.

Stipendienprogramm Reload für Freie Gruppen

Mit dem Stipendienprogramm Reload soll die besonders stark von den Folgen der Coronakrise betroffene Freie Szene unterstützt werden. Die Kulturstiftung des Bundes vergibt 130 Stipendien in Höhe von einmalig 25.000 Euro pro Empfängergruppe an frei produzierende Künstlergruppen, die aufgrund der Pandemie nicht auftreten können. Diese müssen aus mindestens drei Mitgliedern bestehen und seit mindestens drei Jahren zusammenarbeiten. Mit dem Stipendium sollen sie sich konstruktiv mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis beschäftigen, beispielsweise durch gemeinsamen Arbeits- und Recherchevorhaben. Bewerbungen können vom 11. bis zum 25. Mai 2020 online eingereicht werden.

Hilfsangebote in Sachsen

Luftaufnahme des Stadtzentrums von Dresden.
In Dresden können Kreative derzeit einen Pauschalzuschuss von 1.000 Euro erhalten. Bildrechte: dpa

Der Freistaat Sachsen gewährt zinsfreie Darlehen, die drei Jahre lang nicht zurückgezahlt werden müssen. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Beantragt werden können sie bei der Sächsischen Aufbaubank. Dort können auch Zuschüsse für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen mit bis zehn Mitarbeitenden beantragt werden, sollten sie durch die Corona-Krise wirtschaftlich existentiell betroffen sein (siehe oben: Betriebsmittelzuschuss).

Einzelne Städte gewähren zudem Sonderhilfen, so wird in Leipzig die Gewerbesteuer ausgesetzt, Dresdner Kreative können einen Pauschalzuschuss von 1.000 Euro erhalten. Auf der Webseite kreatives-sachsen.de findet sich eine umfangreiche Auflistung möglicher Hilfen, zum Beispiel für Städte wie Dresden oder Leipzig, durch Verwertungsgesellschaften wie die GEMA, VG Wort, GVL etc.

Von der Kulturstiftung Sachsen finanzierte Projekte können bis April 2021 verschoben werden, ohne dass Fördermittel zurückgezahlt werden müssen. Sollten Veranstaltungen nicht nachgeholt werden können, ist auf Antrag auch eine Änderung des Förderzwecks möglich. Stiftungsdirektor Manuel Frey erklärt außerdem: "Sollte weder eine Verschiebung noch eine Änderung des Förderzwecks möglich sein, können alle nachweislich entstandenen Vorbereitungskosten und Verpflichtungen für das abgesagte Vorhaben als zuwendungsfähige Ausgaben anerkannt werden, das betrifft unter anderem auch Stornierungskosten."

Bildhauer
Auch sächsische Bildhauer können mit dem "DenkZeit"-Stipendium gefördert werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ein Stipendium von 2.000 Euro können sächsische Künstlerinnen und Künstler der Sparten Darstellende und Bildende Kunst, Musik, Literatur und Film bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen beantragen. Unter dem Titel "DenkZeit" sollen sie damit ermutigt werden, an ihrer künstlerischen Arbeit festzuhalten.

Zur inhaltlichen Ausrichtung erläutert Stiftungsdirektor Dr. Manuel Frey: "Das Stipendium ist offen für unterschiedliche Ansätze und Formate. So können beispielsweise Recherche- und Konzeptarbeiten oder Ideen der künstlerischen Reflexion der Krise ebenso Gegenstand des Stipendiums sein wie das Ausloten digitaler Interaktionstechniken, die Erprobung von Veranstaltungsformaten im virtuellen Raum oder die Restrukturierung von Arbeitsprozessen." Eine kurze Skizzierung des Vorhabens genügt. Die einmalige Zuwendung wird für die Dauer von zwei Monaten gewährt. Zwei Millionen Euro hat der Sächsische Landtag für das Programm bewilligt. Beantragt können die Stipendien ausschließlich über ein Online-Formular auf der Webseite der Kulturstiftung. Weitere Fördermöglichkeiten bestehen dort auch über die Kampagne "So geht sächsisch."

Zudem hat das Land für Musikschulen und freie Musiklehrkräfte ein Soforthilfeprogramm in Höhe von rund sechs Millionen Euro aufgelegt. Dem Kulturministerium zufolge sollen damit die Einnahmeverluste der freien Musikschulen und Honorarlehrkräfte aufgrund der Corona-Pandemie ausgeglichen werden. Zudem würden bis zu 60 Prozent der Honorarausfälle von freien oder privaten Anbietern von außerschulischem Musikunterricht ersetzt. Die Lehrkräfte müssten professionell und selbstständig tätig sein und ihr Einkommen überwiegend durch ihre Freiberuflichkeit verdienen. Die Einnahmeausfälle müssten sie nachweisen.

Die maximale Unterstützung beträgt laut Ministerium 750 Euro pro Woche. Der Betrag muss nicht zurückgezahlt werden. Das Hilfsprogramm soll den Zeitraum Mitte März bis zum Ende des Schuljahres abdecken. Die Hilfen können beim Sächsischen Musikrat beantragt werden.

Hilfsangebote in Thüringen

Solo-Selbständige und Kleinunternehmen finden Informationen zu Soforthilfen bei der Thüringer Aufbaubank. Beraten werden sie von den Industrie- und Handelskammern. Anträge können postalisch an die Thüringer Aufbaubank gesandt werden, oder per Mail bei den Kammern eingereicht werden. Auch gemeinnützige Vereine, Unternehmen und Stiftungen aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Medien können mittlerweile die Einmalzahlungen beantragen. Sie sollen dann fließen, wenn Unternehmen oder Vereinen durch die Folgen der Corona-Pandemie eine wirtschaftliche Schieflage droht.

Projekte, die über die thüringische Staatskanzlei gefördert werden, können auch abgerechnet werden, wenn Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Bei noch nicht bewilligten Maßnahmen, die in den kommenden Wochen/Monaten stattfinden sollen, ist die Situation komplexer: "Wenn jetzt schon feststeht, dass die Veranstaltung gar nicht mehr durchgeführt werden kann, können im Ausnahmefall die bereits angefallenen und nicht mehr vermeidbaren Kosten maximal in Höhe der angekündigten Fördermittel bewilligt werden", heißt es auf der Website corona.thueringen.de. Sollten Projekte im virtuellen Raum umgesetzt werden können, stünden die Fördermittel in der angekündigten Höhe zur Verfügung.

Auch touristische Marketingmittel werden bei Absage von Kulturveranstaltungen vom Land Thüringen nicht zurückgefordert.

Hilfsangebote in Sachsen-Anhalt

Programm "Kultur ans Netz"

Mit einem sechs Millionen Euro umfassenden Programm "Kultur ans Netz" will Sachsen-Anhalt den Kulturbereich unterstützen. Gefördert werden laut Kulturministerium Projekte von Freiberuflern, die hauptberuflich in den Sparten Musik, Bildende Kunst, Medienkunst, Darstellende Kunst, Literatur und intermedialen Kunstformen tätig sind. Für die Erarbeitung einer präsentationsreifen künstlerischen Leistung gewährt das Land einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro monatlich, für die Dauer von bis zu drei Monaten. Anträge könnten voraussichtlich ab Mitte Juni über das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt gestellt werden. Laut Kulturminister Rainer Robra soll so ein Aufbruchssignal gesetzt und freischaffenden Künstlern und Künstlerinnen, die aufgrund der Corona-Krise ihrer Tätigleit nicht nachgehen konnten, Starthilfe gegeben und ein Freiraum verschafft werden.

Zuwendungsvoraussetzungen sind ein Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt sowie eine Mitgliedschaft in der Künstler- und Sozialkasse (KSK). Alternativ gilt ein Nachweis einer freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit in Sachsen-Anhalt durch geeignete Unterlagen. Eingereicht werden muss außerdem ein Kurzkonzept zum Vorhaben. Die geförderten Projekte sollen auch im Landesportal unter www.kultur.sachsen-anhalt.de präsentiert werden.

Soforthilfen

Künstler und Kulturschaffende aus Sachsen-Anhalt können für zwei Monate Soforthilfe in Höhe von 400 Euro pro Person und Monat erhalten. Die künstlerische oder schriftstellerische Tätigkeit soll erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausgeübt werden. Die Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden. Beantragt werden können sie beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt. Zuschüsse für Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit bis zehn Mitarbeitenden können bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragt werden (siehe oben: Betriebsmittelzuschuss).

Das Landesfinanzministerium hat zudem die Regelungen des Zuwendungsrechtes flexibler gestaltet. So werden Projekte, für die eine finanzielle Unterstützung bewilligt wurde, unter bestimmten Bedingungen auch dann noch gefördert, wenn sie ausfallen. Auch digitale Formate als Ersatz für ursprünglich geplante Projekte werden anerkannt. Wird ein Projekt auf später verschoben, soll die Förderung unter bestimmten Voraussetzungen aufrecht erhalten bleiben.

Zusätzlich hat die Stadt Magdeburg ein Soforthilfe-Paket für Kunst und Kultur auf den Weg gebracht. Der Hilfsfonds umfasst der Stadt zufolge insgesamt 150.000 Euro und soll durch die Corona-Pandemie entstandene wirtschaftliche Nöte der Kunstszene abmildern. Solo-Selbstständige können 1.000 Euro, Einrichtungen jeweils 3.000 Euro beantragen. Die Soforthilfe-Anträge gibt es auf der Internetseite der Stadt Magdeburg zum Download. Die Anträge sind bis 30. Juni 2020 zu stellen.

Mikroförderung des Landesheimatbundes

Die Akademie der Künste Sachsen-Anhalt verweist auf geplante Hilfen des Landesheimatbundes: Er werde in Kürze eine Mikroförderung auflegen, bei der bis zu 1.000 Euro als Vollfinanzierung für kleine Projekte beantragt werden könnten.

Anmerkung der Redaktion: Bitte beachten Sie, dass die Aufzählung der Hilfsmaßnahmen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Kreative und die Corona-Krise

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 31. März 2020 | 07:10 Uhr

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