Albertinum Documenta-Kunst in Dresden

Ein Kunstwerk der vergangenen Documenta ist nun dauerhaft im Dresdner Albertinum zu sehen. Dabei handelt es sich um die Installation "Demos" des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis. Die Skulptur setzt sich aus 74 grau-gepolsterten Modulen zusammen und wurde von der Gesellschaft für Moderne Kunst Dresden angekauft und dem Albertinum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

"Demos" ist der bisher spektakulärste von insgesamt 46 Ankäufen und Leihgaben der GMKD für das Albertinum. Es sei ein "ganz besonderer Beitrag für den Bestand der modernen Kunst", sagte Vereinsvorstand Axel Bauer am Montag in Dresden bei der Ankunft des Kunstwerks im 18-Tonnen-Truck.

"Ein dialoganregendes Objekt"

Die mobile Skulptur war 2017 in Athen im Rahmen der Documenta 14, der weltgrößten Schau zeitgenössischer Kunst, zu sehen gewesen. "Sie ist nicht nur ein dialoganregendes Objekt, sondern selbst ein Ort, an dem Dialog stattfinden kann", freut sich die Chefin des Museums Hilke Wagner. Auf den bis zu 1,40 Meter hohen Modulen kann man stehen und sprechen oder sitzen und zuhören. Die Module liegen nun im Lichthof des Albertinums und sollen immer montags neu kombiniert werden.

Der griechische Künstler Andreas Angelidakis, Jahrgang 1968, hat in den Vereinigten Staaten studiert und ist auch als Kurator tätig. Seine Werke befinden sich in diversen Sammlungen weltweit.

68 Ruinenblöcke des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis sind im Städtischen Kunstzentrum Athen (Griechenland) ausgestellt.
Die Installation des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis war 2017 im Rahmen der Documenta in Athen ausgestellt und kann durch seine Einzelmodule immer wieder neu kombiniert werden. Bildrechte: dpa

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | KulturKompakt | 12. Februar 2018 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2018, 15:50 Uhr

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