Violinist Itzhak Perlman spielt leidenschaftlich auf seinem Instrument.
Geiger Itzhak Perlman Bildrechte: Arsenal Filmverleih

Filmstart "Itzhak" - Intimes Porträt über Filmmusiker von "Schindlers Liste"

Der Geiger Itzhak Perlman ist seit dem Film "Schindlers Liste" bekannt. Als Sohn polnischer Juden in Israel geboren, erkrankte er als Kind an Polio und kann deshalb nur sitzend spielen. Seine ergreifende Geschichte erzählt der intime Dokumentarfilm "Itzhak – ein Leben für die Musik" von Regisseurin Alison Chernick.

von Knut Elstermann, MDR KULTUR-Filmkritiker

Violinist Itzhak Perlman spielt leidenschaftlich auf seinem Instrument.
Geiger Itzhak Perlman Bildrechte: Arsenal Filmverleih

Das grandiose, gefühlvolle Spiel von Itzhak Perlman kennt man spätestens seit er für "Schindlers Liste" die ergreifende Musik von John Williams einspielte. Der große Geiger Itzhak Perlman, als Sohn polnischer Juden in Israel geboren, erkrankte als Kind an Polio, seither kann er nur sitzend spielen. Es war die Musik, die ihm Kraft und Mut für ein oft beschwerliches Leben schenkte.

Geiger Itzhak Perlman und seine Frau Toby
Geiger Itzhak Perlman und seine Frau Toby Bildrechte: Arsenal Filmverleih

Es waren hingebungsvolle Lehrer, die seine Begabung entdeckten und ihn förderten. Davon erzählt dieser schöne, mitreißende Film von Alison Chernick, die den Virtuosen, den begnadeten Lehrer, den herzlichen Menschen Perlman intim und liebevoll porträtiert. Gerade bei den Szenen mit seiner wunderbaren Frau Toby glaubt man, manchmal einen schwungvollen, unterhaltsamen Spielfilm über diesen einzigartigen Musiker zu sehen.

Genre: Dokumentation, Porträt, Musik
Regie: Alison Chernick
Im deutschen Kino ab: 09.08.2018
Produktionsland: USA, Israel
Bewertung: ★ ★ ★ ★ ☆ (4 von 5 Sternen)

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 09. August 2018 | 07:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. August 2018, 04:00 Uhr

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