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Festival des deutschen Films in Ludwigshafen

"Ivie wie Ivie": Leipziger Regisseurin gewinnt Filmkunstpreis

Stand: 19. September 2021, 10:32 Uhr

Die Leipziger Regisseurin Sarah Blaßkiewitz wurde am Samstagabend auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen für ihren Film "Ivie wie Ivie" mit dem Filmkunstpreis ausgezeichnet. Wie die Veranstalter in der pfälzischen Stadt mitteilten, habe das Festival seine Preise in diesem Jahr gleichwertig in drei Kategorien vergeben. Weitere Preisträger sind "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader und "One of These Days" von Bastian Günther.

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Interview"Ivie wie Ivie": Leipziger Regisseurin gewinnt Filmkunstpreis

"Ivie wie Ivie": Identitässuche zweier afrodeutscher Halbschwestern

"Ivie wie Ivie" ist das Kinodebüt der 35-jährigen Regisseurin. Mit einem "heiteren, coolen und leichten Ton", so die Jury, gelinge es ihr darin, die Geschichte zweier afrodeutscher Halbschwestern auf der Suche nach ihren Wurzeln zu erzählen. Im Mittelpunkt des Films steht die 30-jährige Leipzigerin Ivie, gespielt von Haley Louise Jones, die eine weiße Mutter und einen ihr unbekannten schwarzen Vater hat. Blaßkiewitz zeige mit ihrer filmischen Identitätssuche "ein großes aufscheinendes Talent", so die Jury.

Haley Louise Jones und Sarah Blaßkiewitz bei der Premiere des Kinofilms "Ivie wie Ivie". Bildrechte: imago images/Future Image

Die Publikumsauszeichnung "Rheingold" ging dieses Jahr an "Sterben ist auch keine Lösung" von Ingo Rasper. Individuelle Auszeichnungen erhielten des Weiteren der Schauspieler Dan Stevens ("Ich bin dein Mensch") und Regisseur Gregory Kirchhoff ("Baumbacher Syndrome").

Festival des deutschen Films in Ludwigshafen

In Kinozelten und unter freiem Himmel zeigten die Veranstalterinnen und Veranstalter des seit 2005 stattfindenden Filmfestivals in Ludwigshafen seit dem 1. September insgesamt 74 Filme. Die Jury des 17. Jahrgangs bestand aus Liane Jessen, einst Fernsehspiel-Chefin beim Hessischen Rundfunk ( HR ), sowie der Producerin Claudia Landsberger und dem Schauspieler Rainer Bock. Die Hauptpreise bleiben in diesem Jahr undotiert.

Dieses Thema im Programm:MDR KULTUR - Das Radio | Kultur Kompakt | 20. September 2021 | 08:40 Uhr