Bilder Making of: Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Das barocke Dresden ist ein Mythos. Vieles wurde in den Bombennächten von 1945 zerstört und erst in jüngster Zeit wieder aufgebaut. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Das barocke Dresden ist ein Mythos. Vieles wurde in den Bombennächten von 1945 zerstört und erst in jüngster Zeit wieder aufgebaut. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Leander Haußmann erzählt noch heute begeistert von den Dreharbeiten mit Regisseur Hans Joachim Kasprzik, der voller Witz und Kraft gewesen sei. Damals noch Schauspielstudent stand Haußmann mit der ersten Riege vor der Kamera. Er sagt über die Sachsen-Saga: "Es war nicht so etwas wie "Ernst Thälmann, Sohn seiner Klasse". Es war etwas ganz Neues, dass man sich daran gewagt hatte, dass sich die DDR ein bisschen geöffnet hatte ... plötzlich für diese Tradition und  Geschichte." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Eher durch einen Zufall wirkte auch die Tochter des Regisseurs, Anne Kasprik, mit. Sie mimte Gräfin Dönhoff, die Nachfolgerin der Cosel als Mätresse Augusts des Starken. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Anne Kasprik weiß auch um die Kämpfe ihres Vaters, das Großprojekt zu starten und zu stemmen. Kasprzik, Jahrgang 1928, stammte aus einer armen schlesischen Bergarbeiterfamilie. Er las seit frühester Kindheit, ging in der Nachkriegszeit so oft er konnte ins Kino.
Vom Statisten brachte er es zum Regieassistenten und zum Regisseur.
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Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Die sechs Filme rund um "Sachsens Glanz und Preußens Gloria" haben bis heute Spuren hinterlassen. Historiker oder Gästeführer an einstigen wie der Burg Stolpen können ein Lied davon singen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Dass die Fernsehzuschauer in der DDR in großen Bildern von "Sachsens Glanz und Preußens Gloria" erfahren, ist vor allem dem Drehbuchautor Alfred Börner und Regisseur Hans Joachim Kasprzik zu verdanken. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Jens Gaitzsch, Museologe auf der Burg Stolpen, dem Verbannungsort der Gräfin Cosel, stellt fest, dass sie nicht allein die romantisch Liebende war und auch keine frühe Feministin.
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Auch der aufwendig inszenierte Fluchtversuch von der Burg ist eine Erfindung der Filmemacher, wie Gaitzsch betont. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Gaitzsch, der jede der mehrere tausend Seiten umfassenden Akten über die Cosel im Sächsischen Staatsarchiv gelesen hat, kommt zu dem Schluss, dass die Gräfin wohl eine "histrionische Persönlichkeit" gewesen sei. "Mit impulsiven und narzisstischen Zügen." Fest steht, dass sie 49 Jahre ihres Lebens in Verbannung auf Burg Stolpen verbringen musste und dort auch starb. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Christoph Pötzsch ist heute Stadtführer in Dresden und kennt alle Schauplätze des Films. Er sah zu bei den Dreharbeiten und sagt:
"'Sachsens Glanz und Preußens Gloria' ist eine Literaturverfilmung, keine Doku über sächsische Geschichte. Wenn man sich darauf einlässt, sind die Filme in sich stimmig. Eine großartige, dramaturgische Vision."
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Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Szenenbildner Georg Kranz sorgte dafür, dass die filmische Zeitmaschine ins Barock funktionierte. Der kriegsversehrten Ruine des Dresdener Residenzschlosses gab er mit dem Scheibentrick eine neue Fassade.
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Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Making of
Auch für einen Maskenball, der in Potsdam in der Nähe des Neuen Palais inszniert wurde, zauberte er. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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"Also Netflix hätte das nicht viel besser machen können", findet am Ende Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes in Dresden.
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