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Nominierungen Deutscher FilmpreisWer sind die Nominierten des Deutschen Filmpreis 2021?

"Fabian oder Der Gang vor die Hunde"

Deutscher Filmpreis: Saskia Rosendahl aus Halle als beste Darstellerin nominiert

Stand: 19. August 2021, 13:52 Uhr

Für ihre Rolle in "Fabian oder der Gang vor die Hunde" ist die Hallenserin Saskia Rosendahl als beste weibliche Hauptrolle beim Deutschen Filmpreis nominiert worden. Das gaben die Veranstalter am Donnerstag bekannt. Der Film von Regisseur Dominik Graf, basierend auf einem Roman von Erich Kästner, geht mit insgesamt zehn Nominierungen als Favorit in die Preisverleihung, die am 1. Oktober in Berlin stattfinden soll.

Seit elf Jahren vor der Kamera

Die 28-jährige Rosendahl begann ihre Schauspielkarriere am Kinderballett der Oper Halle und spielte später auch im Neuen Theater Halle. Ihr Debüt als Filmschauspielerin gab sie 2010 in dem Kinofilm "Für Elise". Bei der Berlinale im Jahr 2013 wurde sie als eine von zehn europäischen "Shooting Stars" aufgeführt. Seitdem wirkte sie in mehreren TV- und Kinoproduktionen mit, unter anderem in der Serie "Weissensee", der Udo-Lindenberg-Verfilmung "Lindenberg! Mach dein Ding" und der 3. Staffel von "Babylon Berlin".

Das Filmteam um Tom Schilling und Saskia Rosendahl (2.v.l.) beim Dreh von Kästners "Fabian oder der Gang vor die Hunde" in Görlitz. Bildrechte: dpa

Zwei Literaturverfilmungen nominiert

Wie die deutsche Filmakademie bekannt gab, sind neben Rosendahl auch Maren Eggert und Luna Wedler als beste Hauptdarstellerinnen nominiert. Als bester Spielfilm gehen insgesamt sechs Filme ins Rennen für die goldene Lola. Mit "Die Schachnovelle" von Regisseur Philipp Worm steht eine weitere Literaturverfilmung zur Auswahl. Im Rennen sind außerdem die Komödie "Ich bin dein Mensch", der Film "Curveball - Wir machen die Wahrheit" sowie die politischen Dramen "Und Morgen die ganze Welt" und "Je Suis Karl".

Bei den männlichen Hauptdarstellern können sich Oliver Masucci für "Enfant terrible", Dan Steven für "Ich bin dein Mensch" und Jannis Niewöhner für "Je suis Karl" Hoffnungen auf eine Trophäe machen.

Wichtigste deutsche Auszeichnung

Der Filmpreis gilt als wichtigste nationale Auszeichnung in der Branche und wird im Herbst zum 71. Mal verliehen. Über die vielen Preisträger stimmen die rund 2.000 Mitglieder der Filmakademie ab. Wer den Preis als besten Spielfilm gewinnt, werden Akademiechef Ulrich Matthes und Kulturstaatsministerin Monika Grütters am 1. Oktober auf dem Berliner Messegelände verkünden.

Dieses Thema im Programm:Kulturnachrichten Kompakt | 19. August 2021 | 12:30 Uhr