Internationaler Dokumentarfilm Sundance Film Festival: MDR-Koproduktion "A House Made of Splinters" gewinnt Regie-Preis

MDR/Arte-Koproduktion auf dem Sundance Festival Der Dokumentarfilm ,,A House Made of Splinters" läuft beim Sundance Film Festival in den USA. Er gehört zu den 10 Filmen, die in der Kategorie ,,WORLD CINEMA DOCUMENTARY" nominiert wurden. ,,A House Made of Splinters" portraitiert den Alltag von Kindern und Mitarbeiterinnen eines  besonderen Kinderheims in der Ostukraine, dem Priyut in Luhansk. Die staatliche Einrichtung ist oft der einzige Ort an dem Kinder aus Familien in Not für eine kurze Zeit unterkommen können, während Behörden und Gerichte über ihr künftiges Schicksal entscheiden. ,,A House Made of Splinters" von Regisseur Simon Lereng Wilmont ist eine internationale Koproduktion mit MDR/Arte. Im Film wird auf eindringliche Weise deutlich, mit welchen besonderen Herausforderungen die Familien in der Ostukraine konfrontiert sind und wie Kinder direkt mit dem Konflikt verbunden sind. 10 min
„A House Made of Splinters“ Bildrechte: MDR/Final Cut for Real

Der Dokumentarfilm "A House Made of Splinters" ist beim Sundance Film Festival 2022 mit einem Regie-Preis ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt Simon Lereng Wilmont für die beste Regie in der Kategorie "Internationaler Dokumentarfilm". Das Festival in den USA gilt als das international wichtigste Festival des unabhängigen Films.

"A House Made of Splinters": Der Alltag im Heim

Die MDR/Arte-Koproduktion zeigt den Alltag eines besonderen Kinderheims in der Ostukraine. In der Begründung der Sundance-Jury heißt es: "Der Film umarme das Universum der Kinder in einer harten Realität." Er begleitet ein Sozialarbeiter-Team, dass sich in Luhansk bemüht, einen Ort zu schaffen, an dem sich die Kinder sicher fühlen können.

Für den Film war Regisseur Lereng immer wieder in den Osten der Ukraine gereist, um seine Protagonistinnen und Protagonisten zu treffen und Vertrauen aufzubauen, wie die Leiterin der Hauptredaktion Gesellschaft im MDR, Christina Herßebroick, sagte: "Auch in einer Zeit, als die Region aus den Schlagzeilen verschwunden war, ist er an den Geschichten der Menschen drangeblieben. Der Preis unterstreicht damit die Bedeutung, die das Filmemachen auch unter schwierigen Bedingungen hat."

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 31. Januar 2022 | 16:40 Uhr

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