MDR KULTUR | Kulturpartner Neiße Filmfestival

Das Filmfestival findet seit 2004 gemeinschaftlich in den drei Ländern des deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländerecks statt. Der namensgebende Fluss Neiße verbindet diese drei Länder. Einzigartig in Deutschland ist der trinationale Charakter des Festivals. Im Fokus steht der ländliche Raum als Vorführungsort, der den Veranstaltern und Besuchern andere Möglichkeiten der Begegnung und Wahrnehmung ermöglicht.

 14. Neiße Filmfestival
Die Gewinnerfilme erhalten als Trophäe die "Neiße Fische" Bildrechte: Hannes-Roensch

Die beim Festival gezeigten Filme stammen sowohl aus den drei Gastländern sowie weiteren, zumeist osteuropäischen Regionen wie Ungarn, Serbien, Slowenien oder Russland. Zudem gibt es ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Konzerten und Ausstellungen.

Für Filmemacher besonders interessant sind die zahlreichen Filmwettbewerbe. In verschiedenen Kategorien werden hier die "Neiße Fische"-Filmpreise verliehen. Insgesamt wird dabei ein fünfstelliges Preisgeld vergeben. Prämiert werden neben den besten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen auch Publikumslieblinge sowie die beste darstellerische Leistung oder das beste Szenenbild. Mit einem Spezialpreis ausgezeichnet wird zudem ein Film, der die Nachbarschaft von Deutschland, Polen und Tschechien in besonderer Weise betrachtet.

Die Gründung des Neiße Filmfestivals basiert auf der Zusammenarbeit von Filmclubs aus dem sächsischen Großhennersdorf, dem tschechischen Liberec und dem polnischen Jelenia Góra, die das aktuelle Filmschaffen ihrer drei Länder präsentieren wollten.