Notizen und Korrespondenzen Lyrikerin Elke Erb übergibt Archiv an Berliner Akademie der Künste

Elke Erb
Die Dichterin Elke Erb Bildrechte: imago images/gezett

Die Akademie der Künste in Berlin hat das Archiv der Lyrikerin Elke Erb übernommen. "Erb ist eine der eigenwilligsten Lyrikerinnen ihrer Generation und zugleich Gesprächspartnerin zahlreicher jüngerer Autorinnen und Autoren", hieß aus der Institution anlässlich der Übergabe.

Korrespondenzen und biografische Unterlagen

Der Vorlass enthält Manuskripte von bereits erschienenen Bände, Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren wie Róza Domascyna, Sarah Kirsch, Wulf Kirsten, Lutz Seiler und Ulf Stolterfoht. Außerdem enthält das Archiv biografische Unterlagen zu Lesungen, Preisverleihungen und Übersetzungen. Ergänzt werden die Dokumente durch Texte unter anderem von Sascha Anderson, Stefan Döring, Jan Faktor, Uwe Kolbe, Bert Papenfuß, Rainer Schedlinski sowie durch inoffizielle Zeitschriften und Samisdat-Publikationen.

Ausgezeichnet mit Georg-Büchner-Preis

Elke Erb wurde 1938 geboren und zog 1949 mit ihren Eltern nach Halle im heutigen Sachsen-Anhalt. Vor der Wende gehörte sie zur Untergrundszene der Literatur und ihre Gedichte erschienen in verschiedenen inoffiziellen Zeitschriften. Heute lebt die Lyrikerin in Berlin und der Oberlausitz. 2020 wurde sie für ihr Werk mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 30. November 2020 | 16:30 Uhr