Das Kunstmuseum Moritzburg bei blauem Himmeln.
Für das Kunstmuseum Moritzburg in Halle kaufte die Siemens Kunststiftung eine Silberschmiedearbeit des halleschen Goldschmiedes August Hosse (1657-1732). Bildrechte: MDR/Marie-Kristin Landes

Öffentliche Kassen Museen zunehmend auf private Unterstützung angewiesen

Das Kunstmuseum Moritzburg bei blauem Himmeln.
Für das Kunstmuseum Moritzburg in Halle kaufte die Siemens Kunststiftung eine Silberschmiedearbeit des halleschen Goldschmiedes August Hosse (1657-1732). Bildrechte: MDR/Marie-Kristin Landes

Sachsen-Anhalts Museen sind zunehmend von Schenkungen und Stiftungen abhängig. Wegen knapper öffentlicher Kassen und schrumpfender Etats seien vielen Museen Ankäufe aus eigenen Mitteln kaum noch möglich, sagte der Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, Martin Hoernes. Es gebe immer mehr Anträge auch für kleinere Sachen. Das sei ein Zeichen, dass Museen auch Käufe unter 50.000 Euro nicht mehr alleine realisieren könnten.

Für das Kunstmuseum Moritzburg in Halle kaufte die Stiftung etwa eine kostbare Silberschmiedearbeit des bedeutenden halleschen Goldschmiedes August Hosse (1657-1732). Die Moritzburg bekam das Stück als Dauerleihgabe. Der Chef des Museumsverbands Sachsen-Anhalt, Ulf Dräger, betonte, "ein Museum muss sammeln, um sich weiterzuentwickeln." Nur aktive Museen bekämen auch hochrangige Schenkungen angeboten.

Ausstellungen in Halle

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 18. März 2019 | 06:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2019, 14:07 Uhr

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