Orchester-Projekt Theater Altenburg-Gera erhält Förderung für Zusammenarbeit mit Kulturhauptstadt 2023

Das Orchester des Theaters in Gera kann seine Zusammenarbeit mit der Kulturhauptstadt Europas 2023, Temeswar, aufnehmen. Das wird jetzt durch Fördergelder des Bundes ermöglicht.

Blick auf das Theater in Gera
Bildrechte: MDR/Michael Frömmert

Das Theater Altenburg-Gera erhält eine Förderung des Bundes in Höhe von etwa 360.000 Euro. Das sagte Projektmanager Ueli Häsler MDR KULTUR im Interview am Montag. Damit solle dem Orchester eine Kooperation mit Musiker*innen in Geras Partnerstadt Temeswar in Rumänien ermöglicht werden. Temeswar ist die Kulturhauptstadt Europas 2023.

350 Orchestermusiker*innen sollen 2023 gemeinsam ein Stück des Komponisten Arnold Schönberg aufführen – in dierser großen Besetzung wäre das Projekt ohne die Unterstützung nicht möglich gewesen, so Häsler. Die übrige Hälfte der Finanzierung werde von Temeswar als künftige Kulturhauptstadt getragen.

Europäische Zusammenarbeit in Krisenzeiten stärken

Häsler betonte noch einmal wie kulturpolitisch wichtig internationale Zusammenarbeiten wie diese seien, gerade in Zeiten, in denen der Zusammenhalt Europas auf die Probe gestellt werde. Das Auswärtige Amt unterstütze solche europäsichen Kooperationen.

Der Bund fördert neben Gera auch weitere Orchester. Wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth am Montag bekanntgab, wird im Rahmen des Programms "Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland" unter anderem auch die Dresdner Philharmonie unterstützt. Damit solle es den Künstler*innen ermöglicht werden, innovative Arbeitsweisen zu entwickeln oder Projekte für kulturelle Bildung oder Diversität ins Leben zu rufen.

(Redaktion: Pia Uffelmann, Sabrina Gierig)