14. Mai bis 12. Juni 2021 Doppelkonzerte, Abstand, Streams – So planen die Dresdner Musikfestspiele

Die Dresdner Musikfestspiele planen für ihre 44. Festivalsaison mit Veranstaltungen unter Pandemiebedingungen. Vom 14. Mai bis 12. Juni 2021 soll es in Dresden musikalische Live-Erlebnisse von Weltniveau geben, teilten die Veranstalter am Montag mit. Dabei habe der Gesundheitsschutz von Publikum, Künstlern und Organisatoren höchste Priorität. Laut Festivalchef Jan Vogler stehe man dafür im ständigen Austausch mit Politik, Künstlern und Festival-Partnern.

Wir sind kreativ, flexibel und bleiben optimistisch in dieser Zeit. Formate mit begrenzter Zuschauerzahl, Streaming, Open-air und viel Kommunikation mit unserem weltweiten Publikum, so werden wir die Festspiele 2021 durchführen.

Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele

Mit Publikum und Streaming

Die Festivalplanung nehme langsam konkrete Züge an, viele Künstler hätten sich beispielsweise bereit erklärt, unter den besonderen Auftrittsbedingungen durch Corona zweimal zu spielen. Auch sollen größere Spielstätten genutzt werden. Das Streaming wird in diesem Jahr aber immer noch einen besonderen Stellenwert bei den Dresdner Musikfestspielen einnehmen – zehn ausgewählte Livekonzerte sollen dadurch weltweit genießbar sein.

Emanuel Ax am Piano
Der Pianist Emanuel Ax soll am 15. Mai, 15.00 und 19.30 Uhr auftreten Bildrechte: imago/ZUMA Press

Änderungen sind immer möglich

Mit den Konzerten von August Pape Diouf und Rudolf Buchbinder werden zwei Programme in den Juli und August verschoben, laut den Veranstaltern hatte sich das die Landeshauptstadt Dresden als Beiträge zur Sommerbespielung gewünscht. Änderungen am Programm sind jederzeit möglich, weshalb darum gebeten wird, sich immer auf den Internetseiten der Dresdner Musikfestspiele über den aktuellen Stand zu informieren.

Wir haben insgesamt 25 wunderschöne Spielstätten in Dresden und können da unter anderem in eine größere ausweichen. Wir könnten zum Teil auch Open-air spielen und es gibt da halt ganz viele Möglichkeiten, die wir jetzt versuchen zu prüfen und umzuplanen, auf den aktuellen Stand hin.

Nicole Czerwinka, Pressesprecherin der Musikfestspiele Dresden

Mehr Musik, Kunst und Kultur aus Dresden

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 23. Februar 2021 | 06:30 Uhr

Meistgelesen bei MDR KULTUR