Geschlossene Konzerthäuser Hier können Sie sich die Klassik ins Wohnzimmer holen

Musikgenuss muss derzeit vorrangig im Netz stattfinden. Denn um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, sind die Konzerthäuser wieder geschlossen. Aber es gibt weiterhin viele hörenswerte digitale Angebote, die man bequem zu Hause genießen kann. So findet bis Januar 2021 ein Online-a-capella-Festival statt unter anderem mit dem Leipziger Ensemble amarcord.

Musik hören - Frau mit Kopfhörer auf dem Sofa
Das Corona-Virus macht es nötig: Klassische Konzerte gibt es im Moment nur auf dem Sofa. Bildrechte: imago/Westend61

Weihnachts- und Silvesterkonzerte in Mitteldeutschland

Der Dezember ist ein besonders klingender Monat: Viele Orchester und Chöre bereiten Programme mit weihnachtlichen Melodien vor und zum Jahresende steht Beethovens "Neunte" auf dem Programm. Viele dieser Konzerte wurden nun ins Internet verlegt: Humperdincks "Hänsel und Gretel" mit Blechbläsern und einem Erzähler von der Weimarer Staatskapelle, eine abwechslungsreiche "Weihnachtliche Stunde" im Anhaltischen Theater Dessau oder die 9. Sinfonie von Beethoven für zwei Klaviere und Pauke am Leipziger Gewandhaus.

Konzert aus dem Hofkapellensaal Köthen

#BLICKWECHSEL digital nennt sich ein Köthener Projekt im der Aktion "Neue Kulturen des Miteinanders – Ein Schloss als Schlüssel zur Region". Dazu fand am 20. Dezember 2020, 16 Uhr ein Konzert im Hofkapellensaal der Köthener Musikschule "Johann Sebastian Bach" im Schloss Köthen statt, das nun auch im Internet erlebt werden kann. Neben weihnachtlicher Musik gibt es Gedichte, dargeboten in historischen Gewändern. Es beteiligen sich Künstlerinnen und Künstlern, internationale Studierende der Hochschule Anhalt sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Köthen (Anhalt) und der Region.

Weihnachtskonzert des Leipziger Ensemble amarcord

Bereits im Sommer hat das Londoner Vokalensemble Voces8 ein Online-Festival ausgerichtet. Das Konzept wurde nun mit einem weihnachtlichen Thema wieder belebt. Am Wochenende des vierten Advents singt das Gesangsquintett amarcord in der Leipziger Nikolaikirche. Auf dem Programm stehen auch hier weihnachtliche und besinnliche Klänge unter anderem von Johann Sebastian Bach, Praetorius und Cornelius Freundt. Während des Konzerts sind auch Ensemblemitglieder Wolfram Lattke und Robert Pohlers mit dabei.

amarcord
Das a capella-Ensemble amarcord Bildrechte: Nick Begbie

Weitere Informationen Das Konzert von amarcord wird am 19. Dezember, 20 Uhr übertragen.

Preise:
Der Zugang zum einzelnen Konzert kostet 14 Euro.
Für 90 Euro oder 135 Euro können auch andere Konzerte des Festival abgerufen werden.

Mittelalterlicher Kirchengesang aus dem Halberstädter Dom

Im Halberstädter Domschatz finden sich zahlreiche mitteralterliche Kirchenschriften, darunter auch das Semeca-Missale, in dem liturgische Schriften versammelt sind. Obwohl sich in dem alten Buch nur Buchstaben und Bilder finden, wurden die Worte gesungen: Kleine Zeichen auf den Seiten geben Hinweise auf die Melodielinien. Zwei Benediktinermönche des Klosters Huysburg bei Halberstadt und Tabgha, Israel, machen diese Tradition lebendig. In dem Video singen sie zwei Texte, die damals für den Ersten und den Zweiten Weihnachtstag – der noch bis nach der Reformation als Tag des Heiligen Stephanus gefeiert wurde – gedacht waren. Ergänzt wird der Gesang mit Übersetzungen des lateinischen Textes, Bilder des Folianten und Impressionen aus dem Dom selbst.

Musikalische Weihnachtsgrüße der Dresdner Philharmoniker

"phil zu Weihnachten" heißt der 20-minütige Film, in dem der Moderator der Dresdner Philharmoniker, Malte Arkona, nach musikalischen Weihnachtsüberraschungen sucht. Gemeinsam mit dem Tubisten Jörg Wachsmuth als Weihnachtself laufen sie durch die Dresdner Innenstadt und finden Melodien aus Humperdincks "Hänsel und Gretel", Schuberts "Große" oder Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung".

Während sich das Video eher für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern gedacht ist, gibt es auch etwas für das musikalisch aktivere Publikum, denn die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Hausmusik, des Selber Musizierens. Chordirektor Gunter Berger stellt mit Akademistinnen und Akademisten Lieder vor, die das Publikum mit Hilfe der eingeblendeten Texte mitsingen kann.

Leipziger Ensemble amarcord bei Online-a-cappella-Festival

Das Online-a-cappella-Festival "Live from London" bringt vom 1. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021 mit Vokalmusik aus der ganzen Welt weihnachtliche Stimmung in die Wohnzimmer. Initiiert von VOCES8, erhalten a-cappella-Fans die Gelegenheit, 16 Konzerte in höchster Qualität von renommierten Vokalensembles wie VOCES8, Take 6, amarcord aus Leipzig u.a. online zu erleben. Der Kauf der Tickets kommt direkt den Ensembles der Reihe und den beteiligte Kulturorganisationen zu Gute. amarcord wählte für seinen Abend die traditionsreiche Leipziger Nikolaikirche. Ihr Onlineauftritt am 19. Dezember um 19 Uhr soll einen Bogen spannen von Bach, Praetorius und Figulus über Mauersberger, Freundt bis hin zu beliebten Weihnachtsklassikern aus der ganzen Welt. Auch junge Ensembles erhalten in Rahmen des Festivals die Möglichkeit, sich zu präsentieren: Aus Deutschland wurden die German Gents für das Förderprogramm ausgewählt, die im vergangenen Jahr den Internationalen a cappella Wettbewerb in Leipzig gewonnen haben und im Frühjahr 2021 ihr Preisträgerkonzert beim Festival gestalten.

Amarcord
Amarcord in der Leipziger Nikolaikirche Bildrechte: Christian Kern

Mehr Informationen "Live from London"
1. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021
Online-a-cappella-Festival u.a. mit VOCES8, amarcord, Take 6
19. Dezember 2020, 19 Uhr: amarcord aus der Nikolaikirche Leipzig


Hochkarätige Konzerte bei MDR KLASSIK

Unsere Kollegen von MDR KLASSIK bieten das ganze Jahr über ausgewählte und exklusive Konzertmitschnitte. Von Mendelssohn, über Verdi bis Brahms - hier kommen Klassik-Fans auf ihre Kosten.


Digitaler Kultursommer von Culture@Bertelsmann

Orchester und Chor in einem gut besuchten Konzertsaal
Das Mailänder Ricordi-Archiv macht den Auftakt für digitalen Kultursommer des Bertelsmann-Verlags. Bildrechte: Bertelsmann SE & Co. KGaA

La Traviata oder Tosca – die großen, berühmten Werke von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini haben wir alle im Ohr. Aber wie klangen die weniger bekannten Werke der Meister? Einen Einblick gibt der Bertelsmann-Verlag mit einem Digitalprojekt. Gezeigt werden ab dem 23. Juni Schätze aus dem zu Bertelsmann gehörenden Mailänder Ricordi-Archiv. Unter anderem werden Live-Mitschnitte seltener Opern zu sehen sein und eine ikonische Musikaufnahme aus den 1950er Jahren in Neuauflage präsentiert. Zudem wird ein Open-Source-Projekt gestartet, bei dem sich Musikexperten weltweit an Transkriptionen historischer Geschäftsbriefe beteiligen können. Den Anfang zum digitalen Kultursommer machte Giacomo Puccinis Frühwerk "Edgar".


Halle lädt ins digitale Opernhaus

Aufführung der Oper "MEIN STAAT ALS FREUND UND GELIEBTE"
Eine Szene aus der Aufführung der Oper "Mein Staat als Freund und Geliebte" Bildrechte: Falk Wenzel

Die Oper Halle stellt wöchentlich eine Inszenierung als Videostream zur Verfügung. Begleitet werden die Onlineaufführungen mit digitalen Formaten, wie Videokonferenzen mit Beteiligten. Ab 28. November beispielsweise das Ballettspektakel "Art House" und die Oper "Chaosmos".


Bachs Goldberg-Variationen als Gemeinschaftswerk

Martin Stadtfeld
Martin Stadtfeld Bildrechte: imago/Rudolf Gigler

Die Veranstaltungen der Thüringer Bachwochen 2020 wurden zwar abgesagt, doch die Macher haben sich zum Ersatz ein Projekt einfallen lassen, das Bach-Fans begeistern dürfte. Bachs Goldberg-Variationen werden von mehr als einem Dutzend Künstlerinnen und Künstlern eingespielt. Das Ergebnis lässt sich auf der Webseite ansehen. Die Liste der Interpreten ist hochkarätig. Den Anfang machte mit Ton Koopman (Präsident des Bach Archivs Leipzig) einer der berühmtesten Bach-Interpreten unserer Zeit. Ebenso spielen Martin Stadtfeld, Ragna Schirmer, Christine Schornsheim, Francesco Tristano, Elina Albach, Angela Hewitt, das Ensemble SLIXS, Cameron Carpenter und zum Abschluss Silvius von Kessel.


"Lobe den Herren, ..." – musikalischer Gruß aus Leipzig

Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons, Thomaskantor Gotthold Schwarz, Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer sowie 90 Sänger und Musiker des Thomanerchores Leipzig, der Oper Leipzig und des Gewandhausorchesters vereinen in diesem Video ihre Stimme zum Schlusschoral aus der Kantate BWV 137 "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" von Johann Sebastian Bach. Die Sänger und Musiker haben ihren Part selbständig zu Hause aufgezeichnet und damit am 12. April einen musikalischen Ostergruß verbreitet.


Dresdner Philharmoniker geben Minikonzerte

Unter dem Titel "phil zu zweit" ist ein Digitalformat der Dresdner Philharmonie gestartet. Dabei musiziert jeweils ein Philharmoniker gemeinsam mit einem freischaffenden Künstler. Die 15- bis 20-minütigen Konzerte sind moderiert aufgezeichnet und im Netz abrufbar. Das musikalische Programm reicht von "leichterer Muse" bis hin zu sehr anspruchsvollen Werken.


Weimarer Musikhochschule mit YouTube-Videos

Die Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar will zeigen, dass sie auch in der Corona-Krise nicht verstummt und stellt Live-Mitschnitte von Hochschulkonzerten ins Netz.

Eine junge Frau in Lederjack mit Oboe in der Hand posiert auf einer Brücke.
Oboistin Fanny Kloevekorn Bildrechte: Frank Radtke

Die Videos sind beim Festkonzert "Zehn Jahre Transcultural Music Studies", dem Antrittskonzert Orgel von Prof. Martin Sturm in der Herz-Jesu-Kirche sowie beim Hochschulsinfoniekonzert in der Weimarhalle im Januar 2020 entstanden. Erstes Video der neuen Reihe ist Nigel Westlakes Oboenkonzert mit Solistin Fanny Kloevekorn und dem Hochschulorchester unter der Leitung von Nicolás Pasquet.


Konzerte vom Deutschen Symphonie-Orchester

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin streamt auf seiner Website ausgesuchte Konzerte und Opernproduktionen. Die Videos stehen jeweils zwei bis drei Tage online zur Verfügung. Mit dabei unter anderem Händels "Messiah", Wagners "Parsifal" und Konzerte aus der Reihe "Monumente der Klassik". Der Online-Spielplan wird laufend ergänzt.


Künstler der Semperoper spielen im Wohnzimmer

Die Semperoper in Dresden möchten ihr Publikum in der Corona-Krise mit Auftritten aus dem heimischen Wohnzimmer erfreuen – unter dem Titel "Semperoper zuhause" gibt es Lieder, Arien oder Walzer am Klavier. Der stellvertretende Solo-Bratschist der Staatskapelle, Stephan Pätzold, sagte zur Einleitung seines Auftrittes: "Ich finde, in diesen schweren und ungewissen Tagen ist es vor allem die Musik Johann Sebastian Bachs, die einem Kraft und Trost geben kann."

Neben ganz persönlichen musikalischen Statements von Sängern und Musikern stellt die Sächsische Staatsoper auch kurze Mitschnitte von Aufnahmen ins Netz.


Beethoven aus dem Home-Office

Philharmonisches Orchester Rotterdam spielt im Home-Office
Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Rotterdam Bildrechte: Philharmonisches Orchester Rotterdam

Weil auch Orchestermusiker in Zeiten von Corona nicht mehr so einfach zusammenkommen können, hat das Philharmonische Orchester Rotterdam ein Experiment gemacht: Die Musikerinnen und Musiker haben getrennt voneinander den Schluss von Beethovens 9. Sinfonie eingespielt, zu Hause in ihren Wohnungen. Dabei haben sie sich gefilmt und die einzelnen Aufnahmen anschließend zu einer Art Home-Office-Konzert zusammengeschnitten.


Ein Pianist mit Gästen: Wohnzimmer-Sessions von Frank Dupree

Der 1991 geborene Pianist Frank Dupree lebt in Rastatt und ist Artist in Residence am Theater Plauen-Zwickau. Zunächst wollte er Jazz-Schlagzeuger werden, dann wandte er sich voll und ganz dem klassischen Klavier zu, und das mit sehr viel Erfolg. Jetzt, in der Zeit der Corona-Krise hat er die "StayHomeMusicSessions" kreiertMusik fürs Wohnzimmer, wozu er Gäste wie den Trompeter Simon Höfele oder den Geiger Gernot Süßmuth einlädt.


Die Metropolitan Opera

Der Konzertsaal des Metropolitan Opera House in New York (USA), undatierte Aufnahme.
Blick in die leere MET in New York Bildrechte: Jonathan Tichler/Metropolitan Opera/dpa

Das größte Theater Amerikas hat sein Archiv aus TV-Aufzeichnungen und Kinoübertragungen weit geöffnet und sendet jede Nacht ab halb zwei Uhr mitteleuropäischer Zeit gratis eine Musiktheater-Preziose. Anschließend stehen die Aufnahmen jeweils 20 Stunden lang zur Verfügung. Manche sind kitschig, andere atemraubend. Unter den Interpreten sind alle großen Namen des Musik-Business.


Dutzende Opern bei "Opera Vision"

Auf der von der EU geförderten Videoplattform "Opera Vision" sind 29 Partnerhäuser und -Festivals aus 17 Ländern vereint. Und die bieten, mit dreisprachigen Untertiteln, gegenwärtig mehr als 20 Opern zum Streamen an. Da findet der Gourmet seine Spezereien und auch der Raritätenschnüffler Trüffel.

Zu finden ist etwa Moniuszkus polnische Nationaloper "Halka" aus Warschau, Erich Wolfgang Korngolds rarer Venedig-Einakter "Violanta" aus Turin, eine grandiose Dvořák-"Rusalka" aus Antwerpen oder die Barry-Kosky-Inszenierungen von Henzes "Bassariden" und Weinbergs "Frühlingsstürme" aus der Komischen Oper Berlin. Und sogar absolut Schräges wie Ivan Zajcs patriotische Kroatenoper "Nikola Šubić Zrinjski’" aus Zagreb wird angeboten.


Hamburger Elbphilharmonie veröffentlicht Konzerte im Netz

Elbphilharmonie in Hamburg
Die Elbphilharmonie in Hamburg Bildrechte: imago images/Hoch Zwei

Auch die "Elphi" ist geschlossen. Deshalb bietet das Konzerthaus jetzt Konzerte (#Elphi At Home) und virtuelle Hausführungen ("ZuHausführungen") im Netz an. Die Konzerte in kleinen Besetzungen wurden im derzeit leeren Großen Saal der Elbphilharmonie mit ferngesteuerten Kameras aufgezeichnet. Geplant sind außerdem ein regelmäßiges Kinderprogramm und Clips von Künstlern, die kürzlich in Hamburg zu Gast gewesen seien.


Beethoven, Beethoven ... zum 250. Geburtstag auf ARTE

Im Beethoven-Jubiläumsjahr bietet ARTE alle wichtige Werke des Komponisten als Videoeinspielung an. Von "Für Elise" bis zur berühmten Neunten. Interpretiert werden sie von Klassik-Größen wie Leonard Bernstein, Georg Solti, Herbert von Karajan, Claudio Abbado, Alfred Brendel oder Daniel Barenboim. Um den Überblick zu behalten, sind die Werke in Rubriken wie Symphonien, Kammermusik, Klavier solo oder Vokalmusik unterteilt.


Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker kostenfrei

Auch die Berliner Philharmoniker müssen zur Eindämmung des Coronavirus ihr Haus derzeit geschlossen halten. Doch ihre Musik kann man in hervorragender Klangqualität im Video daheim erleben. Das bietet das Orchester mit der Digital Concert Hall als Bezahlabonnement schon seit 2008 an. Nun kann man ihre Digital Concert Hall auf 30 Tage befristet kostenlos nutzen. Ein gewaltiger Schatz klassischer Musik, von Dvořáks "Aus der Neuen Welt" mit Herbert von Karajan (1966) bis zum "Star Wars"-Waldbühnenkonzert 2015 mit Sir Simon Rattle.


Maus-Konzert für Kinder aus der Elbphilharmonie

Bei diesem Klassikkonzert "Beethoven-Experiment" haben Erwachsene und Kinder gleichermaßen ihren Spaß. Das Familienkonzert zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven hat einen ganz besonderen Ehrengast: die Maus. So gibt es nicht nur viel Musik sondern auch einiges zu Schmunzeln. Das NDR Elbphilharmonie Orchester spielt unter der Leitung von Petr Popelka.


Der Pianist Igor Levit bei Twitter

Wenn das Publikum nicht kommen kann, komme ich zum Publikum, hat sich Pianist Igor Levit gedacht. So spielte er im Frühjahr täglich ein Klavierstück als Twitter-Videostream aus seinem Wohnzimmer. Über hunderttausend Menschen folgten ihm dabei.


Konzerte in der ARD-Mediathek

Die enorme Vielfalt der klassischen Musik können Sie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der ARD-Mediathek entdecken. Hier finden Sie Konzerte aus dem gesamten Land. So dirigiert Christoph von Dohnányi Brahms' Sinfonien Nr. 1 bis 4 in der Hamburger Laeiszhalle, sie können dem Maestro dabei sogar beim Proben über die Schultern schauen und er erklärt seinen interpretatorischen Zugang.


Alternativer Online-Spielplan der Bayerischen Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper stellt ihre Montagskonzerte sowie einige Opern- und Ballettveranstaltungen kostenlos als Videostream zur Verfügung, teilweise auch danach als Video on demand. Genießen Sie beispielsweise Robert Schumanns Liederalbum für die Jugend op. 79, Verdis Oper "Il trovatore" oder Béla Bartóks Konzert für Orchester "Judith".

Mehr Kultur fürs Wohnzimmer

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 20. März 2020 | 20:05 Uhr

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