Paula Beer, deutsche Schauspielerin
Schauspielerin Paula Beer wurde 1995 in Mainz geboren Bildrechte: IMAGO

Europäischer Filmpreis 2017 Paula Beer für Europäischen Filmpreis nominiert

Paula Beer, deutsche Schauspielerin
Schauspielerin Paula Beer wurde 1995 in Mainz geboren Bildrechte: IMAGO

Die deutsche Schauspielerin Paula Beer ist für ihre Rolle in dem Drama "Frantz" für den Europäischen Filmpreis nominiert. Das teilte die Europäische Filmakademie am Samstag beim Filmfestival in Sevilla mit. Die Filmpreis-Gewinner werden am 9. Dezember 2017 bekanntgegeben.

In der Königskategorie "Bester Film" ist in diesem Jahr kein deutscher Film nominiert. Chancen auf einen Gewinn haben der "Berlinale"-Gewinnerfilm "Körper und Seele" von Ildiko Enyedi und der Cannes-Gewinner "The Square" von Ruben Östlund. Nominiert sind außerdem "Die andere Seite der Hoffnung" von Aki Kaurismäki, "120 BPM" von Robin Campillo und "Loveless" von Andrey Zvyagintsev. Im vergangenen Jahr gewann Maren Ade mit ihrem Vater-Tochter-Drama "Toni Erdmann" die begehrte Auszeichnung.

Die deutsche Produktion "Austerlitz" des ukrainischen Regisseurs Sergei Loznitsa geht in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" ins Rennen. In seinem Film beobachtet Loznitsa Besucher von KZ-Gedenkstätten. Bester Schauspieler könnte der Österreicher Josef Hader werden. Er ist für seine Rolle als Stefan Zweig in Maria Schraders Filmbiografie "Vor der Morgenröte" nominiert.

Die Anwärter für die beste Komödie standen bereits fest. In dieser Kategorie hat Simon Verhoevens Flüchtlingskomödie "Willkommen bei den Hartmanns" Chancen auf eine Auszeichnung.

Alle Nominierten im Überblick

Bester Spielfilm:

  • "Körper und Seele" von Ildiko Enyedi (Ungarn)
  • "Die andere Seite der Hoffnung" von Aki Kaurismäki (Finnland)
  • "The Square" von Ruben Östlund (Schweden)
  • "Loveless" von Andrey Zvyagintsev (Russland)
  • "120 BPM" von Robin Campillo (Frankreich)

Beste Komödie:

  • "Willkommen bei den Hartmanns" von Simon Verhoeven (Deutschland)
  • "The Square" von Ruben Östlund (Schweden)
  • "King of the Belgians" von Jessica Woodworth und Peter Brosens (Belgien)
  • "Vincent" von Christophe van Rompaey (Belgien)

Beste Schauspielerin:

  • Paula Beer ("Frantz")
  • Isabelle Huppert ("Happy End")
  • Juliette Binoche ("Meine schöne innere Sonne - Isabelle und ihre Liebhaber")
  • Alexandra Borbély in ("Körper und Seele")
  • Florence Pugh ("Lady Macbeth")

Bester Schauspieler:

  • Josef Hader ("Vor der Morgenröte")
  • Colin Farrell ("The Killing of a Sacred Deer")
  • Jean-Louis Trintignant ("Happy End")
  • Claes Bang ("The Square")
  • Nahuel Pérez Biscayart ("120 BPM")

Bester Dokumentarfilm:

  • "Austerlitz" von Sergei Loznitsa (Ukraine/Deutschland)
  • "Komunia" von Anna Zamecka (Polen)
  • "Mein Leben - Ein Tanz" von Lucija Stojevic (Spanien/Island/USA)
  • "Stranger in Paradise" von Guido Hendrikx (Niederlande)
  • "The Good Postman" von Tonislav Hristov (Bulgarien)

Bester Animationsfilm:

  • "Ethel & Ernest" von Roger Mainwood (Großbritannien)
  • "Louise en Hiver" von Jean-François Laguionie (Frankreich)
  • "Loving Vincent" von Dorota Kobiela und Hugh Welchman (Polen/Großbritannien)
  • "Zombillénium" von Arthur de Pins und Alexis Ducord (Frankreich)

Beste Regie:

  • ldiko Enyedi für "Körper und Seele"
  • Aki Kaurismäki für "Die andere Seite der Hoffnung"
  • Andrey Zvyagintsev für "Loveless"
  • Yorgos Lanthimos für "The Killing of a Sacred Deer"
  • Ruben Östlund für "The Square"

Bestes Drehbuch:

  • Ildiko Enyedi für "Körper und Seele"
  • Ruben Östlund für "The Square"
  • Yorgos Lanthimos und Efthimis Filippou für "The Killing of a Sacred Deer"
  • Oleg Negin und Andrey Zvyagintsev für "Loveless"
  • François Ozon für "Frantz"

Bester Debütfilm:

  • "Lady Macbeth" von William Oldroyd (Großbritannien)
  • "Der Einsiedler" von Ronny Trocker (Italien)
  • "Sommer 1993" von Carla Simón (Spanien)
  • "Bezbog" von Ralitza Petrova (Bulgarien)
  • "Petit Paysan" von Hubert Charuel (Frankreich)

Europäischer Beitrag zum Weltkino: Julie Delpy

Ehrenpreis für das Lebenswerk: Alexander Sokurow

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Nachrichten | 04. November 2017 | 16:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. November 2017, 10:39 Uhr

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