Sa 13.01. 2018 09:05Uhr 30:00 min

Gebäude der ''New York Times'', davor Taxis und andere Autos auf der Straße.
Gebäude der ''New York Times'', davor Taxis und andere Autos auf der Straße. Bildrechte: imago/Rüdiger Wölk
MDR KULTUR - Das Radio Sa, 13.01.2018 09:05 09:35

Donald Trump und die New York Times

Donald Trump und die New York Times

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Von Simone Hamm

Die New York Times, gegründet 1851, oft belächelt als "graue Tante", ist beliebt wie nie zuvor. Mit eben so klarer wie harter Kritik begleitet sie US-Präsident Donald Trump. Fast täglich listet sie neue Unwahrheiten auf, die er tweetet, bald jede Woche erscheinen neue Enthüllungen über ihn und sein politisches Umfeld. Bei der "NYT" mag man Trumps Politik verurteilen, aber dieser Präsident ist gut für die Finanzen des Blattes. Mehr als zwei Millionen Leser beziehen mittlerweile kostenpflichtige Online-Abos - und täglich werden es mehr. Die Aktien der New York Times steigen, Qualitätsjournalismus ist in den USA gefragter denn je. Simone Hamm hat Reporter der New York Times begleitet und erzählt die Geschichte der wohl besten, einflussreichsten und mächtigsten Zeitung der Welt.

Simone Hamm, geboren in Bonn, studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Chinesisch in Bonn und Peking, arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth an der Philosophischen Fakultät. Dann entschied sie sich, einen anderen Weg einzuschlagen, volontierte bei der Deutschen Welle und arbeitet als Feature Autorin für die ARD, zuletzt: "Bin ich der, der ich sein will - der Schriftsteller Jonathan Safran Foer" (DLF November 2017).
Nach Stationen in Köln und Brüssel lebt sie seit 2013 in New York. 2015 ist sie für das Feature "Vor dem Gesetz - Justizskandale in New York" mit dem RIAS Preis ausgezeichnet worden.

Produktion: SWR 2017