Di 22.09. 2020 18:00Uhr 60:00 min

Zeitgenössische Aufnahme des deutschen Literatur- und Kulturkritikers und Essayisten Walter Benjamin.
Zeitgenössische Aufnahme des deutschen Literatur- und Kulturkritikers und Essayisten Walter Benjamin. Bildrechte: dpa
MDR KULTUR - Das Radio Di, 22.09.2020 18:00 19:00

MDR KULTUR Spezial: Zärtliches Denken: Walter Benjamin zum 80.Todestag

MDR KULTUR Spezial: Zärtliches Denken: Walter Benjamin zum 80.Todestag

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Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

Walter Benjamin, geboren 1892 in Berlin, aus dem Leben gegangen 1940 als Exilant auf der Flucht aus Frankreich nach Spanien, gilt seit den frühen 1960er Jahren als einer der maßgeblichen, wirkungsmächtigsten deutschen Außenseiter-Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Eine Einladung zur Neu- bzw. Wiederentdeckung des Publizisten, Philosophen und Dichters.

* 18:10 Uhr - 15. Juli 1892: Walter Benjamin geboren

* 18:20 Uhr - Noch einmal
Der Berliner Walter Benjamin hat zwei einflussreiche Jahre seiner Kindheit gar nicht in Berlin, sondern im thüringischen Haubinda verbracht: in der "Landerziehungsheim" genannten Reformschule von Gustav Wyneken und Paul Geheeb.

* 18:30 Uhr - Zärtliches Denken. Beitrag
Zu Lebzeiten galt Benjamin eher als eine Art Gehimtipp. Sein Nachruhm aber ist immens. Dabei entzieht sich sein umfangreiche Werk jeder Generalisierung, von einem griffigen Etikett ganz zu schweigen. Katrin Wenzel über den Zauber des Denkens bei Walter Benjamin.

* 18:40 Uhr - Vergrösserungen
Unter den Prosa-Stücken des 1928 erschienenen Büchleins "Einbahnstraße" - eines der wenigen Bücher, die Benjamin zu Lebzeiten veröffentlich hat - sind Kinder eins der durchgehenden, auf verschiedene Art gespiegelten Themen. Aus diesen seltsam verwunschen wirkenden Momentaufnahmen liest Dieter Mann.

* 18:50 Uhr - Hinweis auf Walter Benjamin
Zeugin der letzten Lebensjahre Walter Benjamins war die Philosophin Hannah Arendt. Sie lernte den Cousin ihres ersten Ehemannes in den Jahren der Emigration in Paris kennen und teilte als enge Freundin seine existenziellen Sorgen. In einem Vortrag sprach sie 1970 über den Freund aus der Zeit des Exils. Ein Ausschnitt.
Mitwirkende
Redaktion: Katrin Wenzel