Sa 13.02. 2021 06:00Uhr 180:00 min

Kerze in der Hand einer Frau, während des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt Dresden im Zweiten Weltkrieg
Kerze in der Hand einer Frau, während des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt Dresden im Zweiten Weltkrieg Bildrechte: IMAGO / Robert Michael
MDR KULTUR - Das Radio Sa, 13.02.2021 06:00 09:00
MDR KULTUR - Das Radio Sa, 13.02.2021 06:00 09:00

MDR KULTUR am Morgen

MDR KULTUR am Morgen

  • Stereo
* 06:08 Uhr - Wort zum Tag
Im Wort zum Tag, hören Sie den Senderbeauftragten der Evangelischen landeskirchen beim MDR, Pfarrer Holger Treutmann.

* 06:15 Uhr - Was nützt die Kälte der Natur?
Draußen ist es frostig kalt – Menschen müssen sich da warm anziehen. Tiere hingegen haben ihre eigenen Strategien gegen die Kälte. Besonders Insekten haben ausgeklügelte Methoden entwickelt, wie sie durch die kalte Jahreszeit kommen. Die einen erstarren und wachen erst wieder auf wenn es warm wird. Die anderen produzieren ein körpereigenes Frostschutzmittel. Aber was passiert mit den denen, die erst vor kurzer Zeit eingewandert sind – Tigermücken zum Beispiel? Können sie bei den jetzigen Temperaturen überleben? Maike zum Hoff berichtet.

* 06:30 Uhr - MDR Kulturnachrichten

* 06:45 Uhr - Kalenderblatt: 1986 Friedenskundgebung in Dresden
Heute vor 76 Jahren begannen die verheerenden, todbringenden Luftangriffe auf Dresden. Viele Tausende Menschen kamen in diesem Bombardement um – und die Stadt wurde zu einem weltweiten Symbol sinnloser Zerstörung von Leben und Kultur während des Zweiten Weltkrieges. Diesen Symbolwert im Blick, kam es am 13. Februar 1986 in Dresden zu einer großen, staatlich gelenkten Friedenskundgebung und Gedenkveranstaltung. Die offiziellen Medien berichteten ausführlich. Und wer sich einigermaßen mit dem Agit/Prop-Modus der DDR auskennt, weiß: erhielt eine Veranstaltung soviel Raum, hatte sie eine andere Aufgabe, als den Friedenswillen der Bevölkerung zu unterstreichen. Ein Kalenderblatt von Thomas Hartmann, gelesen von Conny Wolter.

* 07:15 Uhr - Sachbuch Alexander Osang: Fast hell
"Gerade hat ein Leser geschrieben, was ihn an meiner Kolumne nerve. Ihn nerve, dass ich ständig erwähne, in New York gelebt zu haben. Ich habe nachgeschaut, der Mann hat Recht. Pausenlos schreibe ich: Ich habe in New York gelebt. Brooklyn, New York, acht Jahre lang. Schon wieder. Ich kann nicht anders. Es ist der Stolz des Ostdeutschen, der es in die Welt geschafft hat. Eine zweite Sache, die ich gern erwähne: Ich komme aus Ostberlin. Auch darüber gab es bereits Beschwerden. Das sind meine Bezugssysteme. Ich habe Ostberlin, und ich habe New York." So schreibt Alexander Osang in einer seiner Spiegel-Kolumnen. Jetzt gibt es ein neues Buch von Osang, das genau bei diesen Bezugssystemen ansetzt und das man im weitesten Sinne ein Erzählendes Sachbuch nennen könnte. Aber mit der Textsorte ist das so eine Sache – meint Stefan Maelck, der Ihnen "Fast Hell" vorstellt.

* 07:30 Uhr - Medienschau, Wetter & Verkehr

* 07:40 Uhr - Gedenken an die Zerstörung Dresdens
Dresden erinnert heute am 13. Februar an die Zerstörung der Stadt vor 76 Jahren. Die Zahl der Zeitzeugen nimmt von Jahr zu Jahr ab. Nora Lang hat die Bombenangriffe als 13-Jährige miterlebt. Die Ereignisse haben die Dresdnerin ein Leben lang beschäftigt. Und sie sagt: `Es darf nie wieder Krieg geben.` Karsten Wolf hat die Zeitzeugin getroffen.

* 07:50 Uhr - MDR KULTUR trifft Benjamin Unger
Heute ist Benjamin Unger zu Gast. Er leitet das Flair Hotel Blauer Engel in Aue im Erzgebirge als Geschäftsführer und ist Küchenchef des dort beheimateten Restaurants "St. Andreas". Eine facettenreich bodenständige, regionale und gehobene Küche bietet Benjamin Unger an und wurde 2019 vom Restauranttester des "Gault-Millau" mit 17 von 20 Punkten bewertet.
An die 75.000 Restaurants gibt es in Deutschland. Sie alle sind seit Wochen und Monaten wegen der Corona-Pandemie im Harten Lockdown (bitte mit Agenturen abgleichen, wenn Lockerungen im Sendegebiet). Nicht wenige von ihnen bangen um ihre Existenz.
Wie Benjamin Unger auf das Jahr mit den Folgen des Virus für sein Familienhotel schaut und in welche Zukunft,
können Sie heute Live bei MDR Kultur trifft ab 11.00 Uhr hören.

* 08:15 Uhr - Herr Ratke allein zu Haus - Lehrer im Lockdown
In der Corona-Krise mussten sich gerade Schulen besonders umstellen: Ob Präsenzunterricht mit Masken und Abstand oder Wechselmodell, das erst die eine Gruppe kommt, dann die andere. Bis hin jetzt eben zu Unterricht ganz zu Hause, am PC oder Handy. Alles nicht so einfach. Wie kommen Lehrerinnen und Lehrer mit? Mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Und welche Chance birgt das für das Schulwesen? MDR Wissen hat nachgefragt. Karolin Dörner berichtet

* 08:30 Uhr - Feuilleton, Wetter & Verkehr

* 08:45 Uhr - Bauhaus-Studierende eröffnen virtuelle Ausstellung "Basic Instincts"
Studierende der Bauhaus Uni Weimar eröffnen heute eine neue Ausstellung mit dem Titel "Basic Instincts". Virtuell natürlich - sie haben mit den Mitteln der Virtual Reality eine Schau adaptiert, die eigentlich schon im November im Alten Rundfunkgebäude von Weimar hätte eröffnet werden sollen.
Es war also ein langer Weg ... der viel darüber erzählt, mit welch widrigen Bedingungen Kunststudierende in Pandemiezeiten kämpfen. Mareike Wiemann berichtet.


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Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.