Do 02.09. 2021 18:00Uhr 60:00 min

MDR KULTUR Spezial - Schabbat Schalom: regional und vielfältig.

Die jüdische Sendung startet neu

Komplette Sendung

Menora, ein siebenarmiger Leuchter in der Synagoge in Koeln 32 min
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MDR KULTUR - Das Radio Do, 02.09.2021 18:00 19:00
Kurz vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana am 6. September startet die jüdische Sendung „Schabbat Schalom“ mit einem neuen Konzept. Sieben Autorinnen und Autoren aus den jüdischen Gemeinden in Mitteldeutschland werden künftig im Wechsel bei MDR KULTUR den jeweiligen Wochenabschnitt der Thora auslegen.

Bereits im MDR KULTUR-Spezial am 2. September von 18.00 bis 19.00 Uhr werden einige der neuen Autorinnen und Autoren ausführlich vorgestellt. Der Thüringer Landesrabbiner Alexander Nachama wird bei seinen Vorbereitungen für den Schabbat begleitet. Katia Novominski, Religionslehrerin und Geschäftsführerin des Bundes traditioneller Juden (BtJ), berichtet, wie sie als Kind einer jüdisch-ukrainischen Zuwandererfamilie zum orthodoxen Judentum fand. Die Leipziger Rabbinerin Esther Jonas-Märtin erklärt, was sie an der Thora fasziniert. Und die Chemnitzer Gemeindevorsitzende Ruth Röcher beschreibt, wie sich das jüdische Leben in Mitteldeutschland seit 1989 entwickelt hat.

Zu den neuen Autorinnen und Autoren von „Schabbat Schalom“ gehört außerdem der sächsische Landesrabbiner Zsolt Balla aus Leipzig, der als Militärbundesrabbiner auch die Seelsorge für jüdische Soldatinnen und Soldaten verantwortet. Ebenfalls aus Leipzig kommt die Religionslehrerin Michal Natovich. Nicht zuletzt ist auch Rabbiner Elischa M. Portnoy mit dabei, der die jüdischen Gemeinden in Halle und Dessau betreut.

Die sieben neuen Autorinnen und Autoren gehören unterschiedlichen Strömungen des Judentums an.

Noch vielfältiger und regionaler: Ab 3. September kommen in der jüdischen Radiosendung „Schabbat Schalom“ Autorinnen und Autoren aus den jüdischen Gemeinden in Mitteldeutschland zu Wort – zu hören immer freitags um 15.45 Uhr bei MDR KULTUR und online auf mdr.de/religion.

* 18:10 Uhr - Katia Novominski und ihr Weg zum orthodoxen Judentum
Katia Novominski stammt aus der Ukraine und ist in Dresden aufgewachsen. Heute ist die Frau eines Rabbiners Geschäftsführerin des Bundes traditioneller Juden und versteht sich als orthodoxe Jüdin.

* 18:20 Uhr - Welche Bedeutung hat die Thora?
Die Thora beginnt mit der Erschaffung der Welt und endet mit dem Tod Mose vor dem Einzug ins Gelobte Land. Die Leipziger Rabbinerin Esther Jonas-Märtin über die große Grunderzählung des Judentums.

* 18:35 Uhr - Vor dem Schabbat: ein Besuch bei Rabbiner Alexander Nachama

* 18:45 Uhr - Religion weiter geben: jüdisches Gemeindeleben
Ruth Röcher, Religionslehrerin und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz hat die Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Mitteldeutschland in den vergangenen dreißig Jahren verfolgt. Eine Zwischenbilanz.
Mitwirkende
Redaktion: Mechthild Baus