Fr 29.07. 2022 18:00Uhr 60:00 min

MDR KULTUR - Das Radio Fr, 29.07.2022 18:00 19:00
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MDR KULTUR Spezial

MDR KULTUR Spezial

Von der Dübener Heide bis Rom – Künstlerresidenzen auf Zeit

  • Stereo
* 18.10 Uhr - Die Villa Massimo zu Gast in Dresden
Michael Ernst über eine Schau der deutschen Rom-Stipendiaten im Japanischen Palais.

* 18.20 Uhr - Villa Massimo in der Dübener Heide? Künstlerstipendien in Kemberg
Eva Gaeding über ein neues Programm für Fotografie und Videokunst, initiiert vom Fotografen Jan Stradtmann, der nach dem Studium wieder in seine Heimatstadt Bad Düben gezogen ist.

* 18.40 Uhr - Mythos Villa Massimo – Matthias Weischer war dort
Andreas Höll über den Leipziger Maler, für den sein Jahr in Rom eine prägende und inspirierende Erfahrung war.

* 18.50 Uhr - Stipendiaten auf der Spinnerei - das LIA-Art Programme
Ulrike Thielmann über das gemeinnützige Atelierprogramm LIA. Es fördert internationale Künstlerinnen,
und vernetzt junge Künstler mit der lokalen und internationalen Künstlerschaft der Spinnerei.


Für viele Künstlerinnen und Künstler gibt es nichts Begehrenswerteres, als einmal frei von Geldsorgen und den Pressionen des Alltags eine Auszeit zu nehmen und sich an einem schönen Ort - fern des heimischen Ateliers – in die eigene Arbeit zu versenken. Beim MDR Kultur Spezial „Von der Dübener Heide bis Rom – Künstlerresidenzen auf Zeit“ geht es um solche Orte und welche Impulse sie geben für die Kunstschaffenden. Wir besuchen eine Schau im Japanischen Palais in Dresden, wo die Arbeiten der deutschen Rom-Stipendiaten der Villa Massimo – dem wohl prestigeträchtigsten Förderprogramm hierzulande - gezeigt werden.

Dann porträtieren wir den international bekannten Maler Matthias Weischer aus Leipzig, für den sein Jahr an eben dieser sagenumwobenen Villa Massimo ein Wendepunkt bedeutete für seine Arbeit und ihn nachhaltig inspirierte. Außerdem berichten wir über ein Künstlerstipendium in Kemberg in der Dübener Heide, wo ein heimischer Künstler dieses Förderprogramm für Fotografie und Videokunst initiiert hat. Schließlich gehen wir von der Provinz in die Kunstmetropole Leipzig, wo die LIA Art Foundation gemeinnützige Atelierprogramme für Künstler aus aller Welt anbietet.
Redaktion: Andreas Höll