MDR KULTUR | Kulturpartner Leipziger Jazztage

Piano
Ob Ragtime oder Blues – ohne Klavier geht (fast) gar nichts. Bildrechte: Colourbox

Leipzig ist eine Musikstadt - das gilt nicht nur für die Klassik. Seit den 1970er-Jahren entwickelte sich die Stadt zu einer der Hochburgen des Jazz in Deutschland. Mehr als 100 Konzerte pro Jahr veranstaltet allein der Jazzclub Leipzig e.V., regelmäßig finden kleinere und größere Festivals statt. Jährlicher Höhepunkt sind seit 1976 die Leipziger Jazztage. Seitdem steht Leipzig im Herbst Herbst zehn Tage lang im Zeichen des zeitgenössischen Jazz. Und der hat zahlreiche Facetten. Genau diese Vielfalt der Erscheinungsformen vorzustellen, von der klassischen Bigband bis hin zum Nujazz, haben sich die Macher der Jazztage auf die Fahnen geschrieben.

Heute zählen die Leipziger Jazztage zu den traditionsreichsten und renommiertesten deutschen Jazzfestivals. Neben internationalen Stars der Szene stellen sich talentierte und experimentierfreudige Newcomer einem breiten Publikum vor. Im Rahmen des Festivals werden seit 1997 die Gewinner des bundesweiten Jazznachwuchspreises ausgezeichnet. Mehrfach wurde er an Studenten der renommierten Jazz-Abteilung der Leipziger Hochschule für Musik und Theater vergeben.

Neben dem abwechslungsreichen Programm tragen auch die unterschiedlichen Spielstätten zur Attraktivität des Festivals bei: Opernhaus, Kirche und Szeneklub, einstiges Kino und frühere Fabrikhalle. Ergänzt wird der thematische Rahmen der Jazztage durch Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Filmvorführungen. MDR KULTUR sendet jedes Jahr in einem Rückblick Highlights vom Festival.