Hochschule für Musik und Theater, Leipzig, Sachsen
Hochschule für Musik und Theater, Leipzig Bildrechte: IMAGO

Webchannel Klassik im Konzert | 16.-23.04.2018

Sie möchten klassische Musik aus dem Programm des MDR-Kulturradios hören? Rund um die Uhr? – Kein Problem! Der Webchannel bietet Ihnen besondere Konzerte und Produktionen mit hochkarätigen Klangkörpern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie renommierten Gastensembles. Außerdem können Sie die Kantate vom Wochenende hören. Hier finden Sie das aktuelle Programm.

Hochschule für Musik und Theater, Leipzig, Sachsen
Hochschule für Musik und Theater, Leipzig Bildrechte: IMAGO

MDR KULTUR im Konzert: Deutschlands ältestes Konservatorium

Aufführungen am 23./24./27.03.2018 und 06.04.2018, Leipzig, Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy"

Zum 175-jährigen Jubiläum der Hochschule

Werke und Interpreten: Bernd Franke: Praya Dubia (für Esbjörn Svensson)
Sinfonieorchester der HMT Leipzig, Leitung: Matthias Foremny
Aufnahme vom 24.03.2018, HMT Leipzig

Auszüge aus dem Galakonzert "Zeitreise"
Lehrende, Studierende und Gäste präsentieren Werke von Komponisten, die in Beziehung zur Leipziger Hochschule bzw. dem Leipziger Musikleben stehen
Aufnahme vom 27.03.2018, HMT Leipzig

Paul Hindemith: "Der Schwanendreher", Konzert nach alten Volksliedern für Viola und kleines Orchester
Ronen Shifron, Viola
Sinfonieorchester der HMT Leipzig, Leitung: Matthias Foremny
Aufnahme vom 23.03.2018, HMT Leipzig

Auszüge aus "Anfänge – Opus 1"
Von Johann Sebastian Bachs offiziellem Opus 1 führt der Weg der in diesem Konzert dargebotenen Werken bis zu zwei Uraufführungen von Komponisten, die zurzeit an der HMT studieren.
Aufnahme vom 06.04.2018, Leipzig, HMT

Sendung bei MDR KULTUR am 13.04.2018

Laufzeit im Webchannel: Festkonzert Musikhochschule Leipzig – 144‘29

MDR KULTUR im Konzert: Wiener Klassik pur

Aufführung am 15.04.2018, Leipzig, Gewandhaus

Werke: Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur KV 395 "Haffner"
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82

Der Dirigent Jan Willem de Vriend.
Jan Willem de Vriend Bildrechte: Jan Willem de Vriend

Interpreten: Dejan Lazić, Klavier
MDR SINFONIEORCHESTER

Leitung: Jan Willem de Vriend

Laufzeit im Webchannel: Wiener Klassik – 86’36

Anschließend: Zum 80. Geburtstag von Dimitri Terzakis

Aufnahme vom 28.03.2018, Leipzig, HMT Leipzig (Teilwiedergabe)
Sendung bei MDR KULTUR am 15.04.2018

Dimitri Terzakis wurde am 12. März 1938 in Athen geboren. Seine kompositorische Ausbildung erhielt er an den Musikhochschulen in seiner Heimatstadt und in Köln, bei Jannis Papaioannou und Bernd Alois Zimmermann. Terzakis entwickelte für seine Kompositionen eine eigene Tonsprache, die nicht das temperierte System der abendländischen Musik benutzt, sondern Elemente des altgriechischen Tonsystems, darunter Mikrointervalle, die kleiner als Halbtöne sind. Terzakis unterrichtete an Musikhochschulen in Köln, Berlin, Düsseldorf, Bern und schließlich von 1994 bis zur Emeritierung 2013 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.

Laufzeit im Webchannel: Geburtstagskonzert Terzakis – 54‘06

Kantate: Johann Rosenmüller: "Misericordias Domini in aeternum cantabo"

Interpreten: Raquel Andueza, Sopran
Gli Incogniti
Leitung: Amandine Beyer

Sendung bei MDR KULTUR am 15.04.2018

Männer und Frauen sehen nach oben
Amandine Beyer (vorn) und das Kammermusikensemble Gli Incognati Bildrechte: Clara Honorato

Amandine Beyer ist eine französische Geigerin, die vor allem im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis aktiv ist. 2001 gewann sie in Turin den Antonio-Vivaldi-Wettbewerb für Barockvioline. 2006 trat sie zum ersten Mal mit ihrem eigenen Kammerorchester "Gli Incogniti" in Erscheinung und erhielt beste Kritiken und Schallplattenpreise für ihre Vivaldi- und Bach-Einspielungen. Seit 2000 gastiert sie bei Barockmusik-Festspielen in ganz Europa, als Solistin und als Kammermusikpartnerin verschiedener anderer Solisten und Ensembles.

Johann Rosenmüller wurde um 1619 in Oelsnitz im Vogtland geboren. Um 1640 kam er nach Leipzig, um hier an der theologische Fakultät zu studieren. An der Thomasschule vertrat er gelegentlich den Thomaskantor. 1651 wurde er Organist der Leipziger Nikolaikirche, später auch der Thomaskirche. 1655 floh er aus Leipzig, nachdem er dort der Pädophilie bezichtigt wurde. Ab 1658 baute sich Rosenmüller in Venedig als Posaunist am Markusdom und als Komponist eine neue Existenz auf. Er lebte 24 Jahre in der Stadt und war ein angesehener Mann. 1682 kehrte er als Hofkapellmeister des Herzogs Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Deutschland zurück. 1684 starb Rosenmüller in Wolfenbüttel.

Laufzeit im Webchannel: Kantate – 9‘20

Zuletzt aktualisiert: 16. April 2018, 13:19 Uhr