Der niederländische Dirigent Jaap van Zweden
Der niederländische Dirigent Jaap van Zweden, neuer Chef der New Yorker Philharmoniker Bildrechte: dpa

Webchannel Klassik im Konzert | 05.-12.11.2018

Sie möchten klassische Musik aus dem Programm des MDR-Kulturradios hören? Rund um die Uhr? – Kein Problem! Der Webchannel bietet Ihnen besondere Konzerte und Produktionen mit hochkarätigen Klangkörpern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie renommierten Gastensembles. Außerdem können Sie die Kantate vom Wochenende hören. Hier finden Sie das aktuelle Programm.

Der niederländische Dirigent Jaap van Zweden
Der niederländische Dirigent Jaap van Zweden, neuer Chef der New Yorker Philharmoniker Bildrechte: dpa

MDR KULTUR im Konzert: Der neue Chef der New Yorker Philharmoniker

Aufführung am 26.10.2018, Leipzig, Gewandhaus

Werke: Benjamin Britten: Sinfonia da Requiem op. 20
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491
Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie c-Moll op. 67

Interpreten: David Fray, Klavier
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Jaap van Zweden

Sendung bei MDR KULTUR am 02.11.2018

Dieses Große Concert des Gewandhausorchesters war gleich zweifach ein Debüt: Am Pult der Holländer Jaap van Zweden, neuer Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker, am Flügel der Franzose David Fray.

1975 war Jaap van Zweden mit 19 Jahren der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Amsterdamer Royal Concertgebouw Orchestra. Seine Karriere als Dirigent begann 20 Jahre später. Seit 2008 dirigierte er das Dallas Symphony Orchestra, mit dem er zu internationalem Ruhm kam. Außerdem ist er Music Director des Hongkong Philharmonic Orchestra. Im Sommer dieses Jahres übernahm er den Posten des Chefdirigenten des New York Philharmonic Orchestra.

Der Pianist David Fray
David Fray Bildrechte: IMAGO

David Fray begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Später studierte er am Conservatoire de Paris bei Jacques Rouvier. 2004 wurde er in Frankreich zum Nachwuchskünstler des Jahres gewählt. Er avancierte zum Shootingstar, als er 2006 in Paris und Brüssel bei Konzerten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen für die erkrankte Hélène Grimaud einsprang.

Laufzeit im Webchannel: Gewandhausorchester unter Jaap van Zweden – 101‘11

MDR KULTUR im Konzert: MDR Musiksommer im Rückblick

Aufführung am 26.08.2018, Weißensee, Kulturkirche

Werke F. Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre zu Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" op. 21
Peter Tschaikowski: Variationen über ein Rokokothema für Violoncello und Orchester op. 33
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur KV 425 "Linzer"

Interpreten: Anastasia Kobekina, Violoncello
MDR Sinfonieorchester
Leitung: Marie Jacquot

Während des diesjährigen MDR Musiksommers gastierte eine junge Dirigentin im thüringischen Weißensee beim MDR Sinfonieorchester: Marie Jacquot. Die Französin führte am Pult durch ein Programm voll quirliger Lebensfreude, u. a. mit Mendelssohns Ouvertüre zu "Ein Sommernachtstraum". In Tschaikowskis Rokoko-Variationen bewies dann die Violoncello-Solistin Anastasia Kobekina aus Russland große Spielfreude. Dieser Esprit kam auch in Mozarts Linzer Sinfonie zur Geltung.

Laufzeit im Webchannel: Musiksommer-Konzert – 73‘40

Anschließend:

MDR KAMMERKONZERT Claude Debussy: Sonate für Violoncello und Klavier
Stephan König: "Agapanthe" für Violine, Violoncello und Klavier (UA)
Maurice Ravel: Klaviertrio a-Moll
Vera Hilger, Violine; Norbert Hilger, Violoncello; Stephan König, Klavier
Aufnahme vom 02.11.2018, Leipzig, MDR-Studio

Stephan König
Stephan König Bildrechte: Antje Kröger

Stolze, aber grazile und zerbrechlich-zarte Schmucklilien in leichten Pastellfarben hat Claude Monet in das flirrende Grün und Blau seiner berühmten Seerosenbilder gesetzt – genauso, wie er sie in seinem verwunschenen Garten von Giverny am Rande der Normandie wachsen sah. Der Leipziger Jazzmusiker Stephan König ließ sich vom impressionistischen Zauber des Monet'schen Gartens inspirieren. In seinem Trio "Agapanthe" für Violine, Violoncello und Klavier begibt er sich auf einen "emotionalen Streifzug durch imaginierte französische Gärten".

Gemeinsam mit dem Komponisten unternimmt das Leipziger Hilger-Duo diese Hörreise in die üppigen Gärten des französischen Impressionismus. Claude Debussy mit seiner poetischen Cello-Sonate von 1915, mit der er sich in den Wirren des 1. Weltkriegs vor dem französischen Maler verbeugte, besuchen sie dabei ebenso wie Maurice Ravel, dessen heiter-melancholisches Klaviertrio das Entstehungsjahr 1914 ebenfalls nicht vermuten lässt.

Laufzeit im Webchannel: Kammerkonzert – 59‘07

Kantate: Johann Sebastian Bach: "Wohl dem, der sich auf seinen Gott" BWV 139

Interpreten: Yukari Nonoshita, Sopran
Robin Blaze, Countertenor
Makoto Sakurade, Tenor;
Peter Kooij, Bass
Bach-Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Sendung bei MDR KULTUR am 04.11.2018

Bach komponierte die Choralkantate für den 23. Sonntag nach Trinitatis 1724, in seinem zweiten Jahr als Thomaskantor in Leipzig. Erstmals erklang sie am 12. November 1724. Weitere Aufführungen folgten zwischen 1732 und 1735 sowie zwischen 1744 und 1747.

Masaaki Suzuki, künstlerischer Leiter des Bach Collegiums Japan
Masaaki Suzuki Bildrechte: IMAGO

Das Bach Collegium Japan wurde 1990 von dem renommierten Organisten, Cembalisten, Dirigenten und Musikwissenschaftler Masaaki Suzuki gegründet. Er studierte in Tokio sowie in Amsterdam, u.a. bei Ton Koopman.

Das Ensemble, bestehend aus einem Barockorchester und einem Chor, will die Barockmusik in historischer Aufführungspraxis in Japan bekannt machen. Im Zentrum steht dabei das Vokalwerk von Johann Sebastian Bach. So wurden ab 1995 sämtliche seiner Kantaten eingespielt. Das Bach Collegium Japan hat inzwischen auch einen festen Platz in der europäischen Konzert- und Festivalszene.

Laufzeit im Webchannel: Kantate – 17‘44

Zuletzt aktualisiert: 07. November 2018, 11:56 Uhr