Ende November | Hoyerswerda | Songpoeten-Wettstreit "Liederfest Hoyschrecke"

 21. Liederfest "Hoyschrecke" in Hoyerswerda
Konzert beim 21. Liederfest Hoyschrecke Bildrechte: MDR/Viola Simank

Seit 1997 treffen sich Jahr für Jahr am letzten Wochenende im November Songpoeten aus ganz Deutschland in Hoyerswerda, wo der 1998 verstorbene Liedermacher und Baggerfahrer Gerhard Gundermann lebte. Er ist beim ersten "Hoyschrecken"-Jahrgang noch selbst aufgetreten.

Wettstreit um ein metallenes Insekt

Beim Liederfest "Hoyschrecke" – bis 2006 Liedermachertreffen – gibt es Workshops, eine offene Bühne und eine Kinderfest. Im Zentrum steht der Wettbewerb um den gleichnamigen Preis. Eigentlich sind es zwei: ein Publikums- und ein Jurypreis. Die Trophäe ist ein metallenes Insekt, das von einem Kunstschmied angefertigt wird und daher jeweils ein Unikat darstellt.

Immer wieder tauchen neue Namen auf

Jedes Jahr bewerben sich im Durchschnitt 30 Liedermacher oder Liedgruppen um die Teilnahme am Wettstreit. Es dürfen nur deutschsprachige, selbst geschriebene Lieder auf akustischen Instrumenten gespielt werden. Teilnehmer kamen auch schon aus Österreich und der Schweiz.

Wir sind selber erstaunt, wie viel Neue da immer wieder auftauchen. Man schaut ja dann auch, wer sich da bewirbt, geht auf deren Homepage und sieht, die geben ja viele Konzerte. Trotzdem kennt man sie nicht.

Uwe Proksch, Kulturfabrik Hoyerswerda MDR Sachsen, November 2017

Veranstaltet wird das Liederfest vom Verein Kulturfabrik Hoyerswerda e.V. mit Unterstützung von Profolk e.V., Gundermanns Seilschaft e.V., dem Hoyerswerdaer Tageblatt und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Über dieses Thema berichtet MDR KULTUR auch im Radio: Folk und Welt | mittwochs | 21:00 Uhr