Ayça Miraç
Ayça Miraç wuchs in Gelsenkirchen auf. Bildrechte: Maximilian W. Schulz

Bandporträt zum Rudolstadt-Festival Ayça Miraç singt Lazjazz

Ayça Miraç
Ayça Miraç wuchs in Gelsenkirchen auf. Bildrechte: Maximilian W. Schulz

Schon das Debütalbum "Lazjazz" von Ayça Miraç & Band landete auf der Longlist 1/2019  beim “Preis der Deutschen Schallplattenkritik”. Denn diese Stimme hat eine Weichheit und dabei große Tiefe, entführt mühelos an die südlichen Ränder des Schwarzen Meeres, Schmelztiegel der Kulturen.

Mit ihrem Quartett spannt die junge Jazz-Sängerin, aufgewachsen zwischen Gelsenkirchen und Istanbul, eine zarte Brücke zwischen den Jahrhunderten, von den mündlich überlieferten Musikkulturen der Lasen und Megrelier, über den Klangkosmos von Istanbul bis zum Modern Jazz eines Bill Evans. Dabei bewahrt sie in ihren Liedern auch das klangvolle Idiom der Schwarzmeer-"Ureinwohner", Vorfahren ihrer lasischen Mutter.

"Ayça Miraç" auf dem Rudolstadt-Festival Freitag, 22:30 Uhr, Neumarkt
Samstag, 19:30 Uhr, Theater im Stadthaus

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 01. Juli 2019 | 13:40 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. Juni 2019, 15:54 Uhr