Spooky Mens Chorale, Rudolstadt-Festival 2019
Bildrechte: Rudolstadt-Festival 2019

Übersicht Neuentdeckungen beim Rudolstadt-Festival 2019

Rudolstadt bietet in den Festivaltagen rund 30 Bühnen und Podien, auf denen Künstler ihr Publikum unterhalten. Aus über 40 Ländern kommen die Künstler, mehr als 300 Auftritte absolvieren sie. Einige Namen hat man vielleicht schon gehört, The Cat Empire aus Australien, die Cowboy Junkies aus Kanada. Aber der Reiz eines Festivals liegt immer auch im Entdecken von Unbekanntem, von Newcomern. Hier finden Sie einige Empfehlungen von MDR KULTUR.

Spooky Mens Chorale, Rudolstadt-Festival 2019
Bildrechte: Rudolstadt-Festival 2019

Hudaki Village Band

Ländliche Musik aus der Bergregion Máramaros in der Südwestukraine

Eine neunköpfige Kapelle mit Einflüssen aus slawischem Gesang, rumänischen Melodien, jüdischen Rhythmen und Roma-Liedern. Musiker mit authentischen Folk-Instrumenten pushen die Lieder fröhlich in die Jetztzeit.

Wann und Wo:
Freitag, 15:00 Uhr | Große Bühne Heinepark
Samstag, 21:00 Uhr | Markt


Husistein Musik

Wiederentdeckung alter Tanzmusik aus dem Hinterland von Luzern in der Schweiz

Die Wiederentdeckung alter Notenblätter aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert führt zu einer Renaissance der Tanzmusik aus Luzern jener Zeit. Polka und Walzer, Mazurka und Galopp werden hier auf Schwyzer Art interpretiert.

Wann und Wo:
Freitag, 15:30 Uhr | Burgterrasse


In Their Thousands

Rockmusik, durchwoben von den Folk-Tunes aus der irischen Region Donegal

Atmosphärische Rockballaden, mit dem Spirit von Pub und Atlantik. Alles ist in Familienbanden verwoben: Zwei Brüder, ein Cousin, ein Freund. Zudem kommt die Band "In Their Thousands" aus der Partnerstadt von Rudolstadt: Letterkenny.

Wann und Wo:
Samstag, 14:00 Uhr | Markt, Große Bühne
Sonntag, 13:30 Uhr | Konzertbühne


Jil Gnawa

Traditionelle Trancemusik aus Marokko

Schon Jimi Hendrix war von der Musik der Gnawa fasziniert und reiste nach Marokko. Die Langhalslauten, die Fasstrommel und die Metallklapper Qarqaba geben den Beat vor. Trance im Dienst von Religion und Medizin.

Wann und Wo:
Samstag, 13:00 Uhr | Konzertbühne
Samstag, 14:00 Uhr | Markt


Kamaniu Silelis

Psychedelischer Indie-Folk aus Litauen

Didgeridoo, Maultrommel, Berimbau und das selbsterfundene Kamiliphone – das Pärchen aus Litauen nutzt alles, um die Volkslieder ihres Landes umzumodeln. Weird Folk aus dem Baltikum.

Wann und Wo:
Sonntag, 13:00 Uhr | Theater im Stadthaus


Ayça Miraç

Jazz trifft Tradition im Reich der Lasen von der Schwarzmeerküste

Sängerin Ayça Miraç verbindet die Musik ihrer lasischen Mutter mit den Gedichten ihres türkischen Vaters. Ayça Miraç selbst hat Jazz studiert und so ein neues Genre kreiert: Lazjazz. Kaukasische Polyphonie unterwirft sich experimenteller Improvisation.

Wann und Wo:
Freitag, 22:30 Uhr | Neumarkt
Samstag, 19:30 Uhr | Theater im Stadthaus


The Radio Ensemble

Meister der türkischen Kemençe Laute mit klassischen und modernen Liedern

Derya Türkan gehört zu den führenden Instrumentalisten der Kastenhalslaute. Mit seinem "Radio Ensemble" hat er Volkslieder aus Istanbul neu arrangiert.

Wann und Wo:
Sonntag, 16:30 Uhr | Stadtkirche


Innori

Koreanisches Quartett spielt schamanistische Musik

Sinawi ist traditionelle Musik der Schamanen. Ajeng Zither, koreanischer Querflöte und Geige fußen in dieser Tradition, werden aber von den vier Musikern auch zur freien Improvisation genutzt.

Wann und Wo:
Sonntag, 14:00 Uhr | Stadtkirche


Spooky Men’s Chorale

Schräger, skurriler Männerchor aus Australien

Eine Mischung aus Monty Python und georgischen Kirchenliedern. Aber auch die Bee Gees werden von den 15 Männern besungen. Grotesk bis gefühlvoll.

Wann und Wo:
Samstag, 18:00 Uhr | Markt
Samstag, 21:00 Uhr | Konzertbühne
Sonntag, 12:00 Uhr | Neumarkt
Sonntag, 14.00 Uhr | Altes Rathaus

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 21. Juni 2019 | 06:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2019, 17:43 Uhr

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