Rip Torn
Der "Men in Black"-Schauspieler Rip Torn wurde 1931 in Texas geboren und war in Deutschland vor allem für seine "Men in Black"-Filme bekannt. Bildrechte: dpa

Trauer "Men in Black"-Schauspieler Rip Torn gestorben

Rip Torn
Der "Men in Black"-Schauspieler Rip Torn wurde 1931 in Texas geboren und war in Deutschland vor allem für seine "Men in Black"-Filme bekannt. Bildrechte: dpa

Der US-Schauspieler Rip Torn ist tot. Wie sein Agent Rick Miramontez erklärte, sei Torn am Dienstag im Beisein seiner Familie in Lakeville, Connecticut im Alter von 88 Jahren verstorben. Seine bekannteste Rolle war wohl die des "Agent Z" in der "Men in Black"-Filmreihe mit den Hauptdarstellern Will Smith und Tommy Lee Jones.

Außerdem verkörperte Torn den Produzent "Artie" in der US-Sitcom "Die Larry Sanders Show" und erhielt für diese Rolle 1996 einen Emmy. Eine Nominierung für den Oscar als bester Nebendarsteller brachte ihm seine Rolle in dem Drama "Cross Creek". Er spielte unter anderem in "Süßer Vogel Jugend" (1962) - nach dem Drama von Tennessee Williams, in "Der Mann, der vom Himmel fiel" (1976) mit David Bowie, in "Robocop 3" (1993), in "Die Wonder Boys" (2000) von Curtis Hanson und in "Marie Antoinette" (2006) von Sofia Coppola.

Bewegtes Privatleben

Rip Torn wurde unter dem bürgerlichen Namen Elmore Rual Torn 1931 in Texas geboren und war ein Cousin von Sissy Spacek. Schlagzeilen machte er nicht nur mit seinen Fernseh-, Film- und Theaterrollen: 2010 wurde er wegen eines versuchten Banküberfalls verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt, die auf Bewährung ausgesetzt wurde. Während dieser Zeit musste er sich unregelmäßigen Alkohol- und Drogentests unterziehen. Torn war drei Mal verheiratet und hat sechs Kinder.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Kultur kompakt | 10. Juli 2019 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2019, 08:30 Uhr

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