James Ingram
Soulsänger James Ingram Bildrechte: imago/ZUMA Press

Trauer um Musiker Soulsänger James Ingram gestorben

James Ingram
Soulsänger James Ingram Bildrechte: imago/ZUMA Press

Der US-amerikanische Soulsänger und Songwriter James Ingram ist tot. Schauspielerin und Sängerin Debbie Allen, eine langjährige Bekannte und Kollegin, bestätigte Ingrams Tod am Dienstag dem US-Sender CNN. Sie habe ihren "besten Freund und kreativen Partner" verloren, schrieb Allen auf Twitter. Ingrams Weggefährte, der Musikproduzent und Jazztrompeter Quincy Jones, kommentierte auf der Kurznachrichtenplattform:

Worte können nicht beschreiben, wie sehr mein Herz schmerzt. Mit seiner gefühlvollen, nach Whisky klingenden Stimme war James einfach magisch.

Quincy Jones, Musikproduzent

Ingram wurde 66 Jahre alt. Er wurde im US-Bundesstaat Ohio und begann seine Musikkarriere in der Band Revelation Funk. Später spielte er Keybord in der Band von Soul-Legende Ray Charles.

Grammys, Golden Globes und Oscars

Im Laufe seiner Karriere wurde Ingram mit zwei Grammys ausgezeichnet. In einer Mitteilung der "Recording Academy", die jedes Jahr die Grammy-Preise verleiht, hieß es, seine "starke Stimme und seine meisterhaften Kompositionen" hätten die Musikszene nachhaltig geprägt. Die begehrten Musikauszeichnungen hatte Ingram in den 80er-Jahren für seinen R&B-Song "One Hundred Ways" und für sein "Yah Mo B There"-Duett mit Michael McDonald gewonnen. Weitere Hits nahm Ingram mit Patti Austin ("Baby, Come to Me") und Linda Ronstadt ("Somewhere Out There") auf.

Ingram war für 14 Grammys, zwei Golden Globes und zwei Oscars nominiert, unter anderem für das ebenfalls mit Patti Austin gesungene Duett "How Do you Keep the Music Playing?" aus dem Film "Zwei dicke Freunde". Zusammen mit Quincy Jones schrieb Ingram auch den Michael-Jackson-Hit "P.Y.T. (Pretty Young Thing)".

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 30. Januar 2019 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. Januar 2019, 10:50 Uhr