Das Gebäude des Theater Görlitz.
In den letzten 15 Jahren galt für die Mitarbeiter des Gerhard-Hauptmann-Theaters ein spezieller Haustarifvertrag. Bildrechte: IMAGO

Positive Signale von der Landesregierung Theater Görlitz-Zittau: Bessere Bezahlung in Sicht


Das Gebäude des Theater Görlitz.
In den letzten 15 Jahren galt für die Mitarbeiter des Gerhard-Hauptmann-Theaters ein spezieller Haustarifvertrag. Bildrechte: IMAGO

Nach 15 Jahren will das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau zum allgemeinen Tarif für die Ensemble-Mitglieder zurückkehren. Vom Freistaat Sachsen gebe es dafür positive Signale, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Caspar Sawade am Dienstag in Görlitz.

Es wird ein Ende des Haustarifvertrags geben.

Caspar Sawade, Geschäftsführer Gerhard-Hauptmann-Theater

Wegen der schwierigen Finanzlage an den Theatern in Görlitz und Zittau war 2003 entschieden worden, aus dem Flächentarifvertrag auszusteigen. Ein eigener Haustarifvertrag wurde ausgehandelt, nach dem die Mitarbeiter mit weniger Gehalt auskommen mussten. Parallel dazu wurden seitdem 40 Stellen abgebaut.

In dieser Zeit wurden außerdem die Zuschüsse durch den Kulturraum für unsere beiden Häuser um 1,15 Millionen Euro gekürzt, während die Mittel für die sächsischen Staatstheater um 50 Prozent gestiegen sind.

Caspar Sawade, Geschäftsführer Gerhard-Hauptmann-Theater

Grenzüberschreitendes Theater

Und so blickt das Gerhard-Hauptmann-Theater in die Zukunft. In der Spielzeit 2018/19 sind 24 Premieren in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Konzert geplant. Neue Akzente will dabei die neue Generalmusikdirektorin Eva Strusinska in ihrem ersten Jahr an der Neiße setzen. Mit der Neuen Lausitzer Philharmonie will die polnische Dirigentin immer wieder einen Blick auf Komponisten aus ihrer Heimat werfen, um eine Brücke zum Publikum auf der anderen Seite des Grenzflusses zu bauen.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 15. Mai 2018 | 17:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2018, 12:27 Uhr