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"Tiere essen" nach Jonathan Safran Foer ist die erste Premiere am "theater junge generation" Dresden. Bildrechte: Marco Prill/tjg - theater junge generation Dresden

Spielzeit 2021/2022"theater junge generation" Dresden bringt Jonathan Safran Foers "Tiere essen" auf die Bühne

Stand: 19. September 2021, 14:54 Uhr

In seinem Sachbuch "Tier essen" beschäftigt sich Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer mit wichtigen Fragen und Selbstzweifeln: Genuss oder Verzicht? Bulette oder Tofu? Darf man Tiere überhaupt essen? Davon ausgehend bringt das Dresdner Kinder- und Jugendtheater tjg. theater junge generation ein Stück auf die Bühne, dass Argumente wälzt, Fakten abwägt und um eine Haltung ringt. Es geht um die Auseinandersetzung mit einer immer komplexer werdenden Welt. Zum Saisonauftakt am 11. September 2021 hat "Tiere essen" Premiere.

Bei "Tiere essen" geht es um Fleischkonsum und die Alternativen – Theater voller Fakten und Argumente. Bildrechte: Marco Prill/tjg - theater junge generation Dresden

Große Fragen im Dresdner Jugendtheater

Weitere Premieren im Verlauf der Spielzeit sind unter anderem die Uraufführung "Der Mond schien blau", eine Uraufführung, die sich mit der Wunscherfüllungssuche zwischen virtuellem und analogem Raum bewegt. "PAN – Lost in Neverland" befasst sich mit dem Wunsch einer verunsicherten Generation nach Gemeinsamkeit.

Auch die aus Laien beschäftigen sich unter Anleitung mit großen Fragen. Im Rahmen der Theaterakademie des tjg beschäftigen sie sich in "Power" mit Machtstrukturen und Bandenbildung. Der aus Homs in Syrien stammende Regisseur Anis Hamdoun inszeniert "Zukunft hier entlang". Außerdem zu sehen sein werden die Inszenierungen "Djamila" von Dschingis Aitmatow und "Gertrude", nach dem Roman "Gertrude grenzenlos" von Judith Burger. Die Sommertheatersaison 2022 soll Familien mit "Alle seine Entlein" nach Christian Duda und Julia Friese sowie mit dem Klassiker "Räuber Hotzenplotz" erfreuen.

Anspruchsvolle Themen werden auf der Bühne im tjg Dresden verhandelt, aber auch weiterhin in digitalen Formaten. Bildrechte: dpa

Neue coronabedingte Kunst-Formen bleiben

In der zurückliegenden Spielzeit hat das tjg unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie weiterhin kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche erfahrbar gemacht. So entstanden Lesungen für unterschiedliche Altersgruppen, digitale Vorstellungen und hybride Inszenierungen, ein Postkarten-Set mit Ideen für künstlerische Anlässe und für die eigenständige Arbeit mit Klassen und Gruppen sowie Hörgeschichten samt Stadtkarte der zu entdeckenden Orte. Viele dieser Angebote werden auch in der neuen Spielzeit weitergeführt.

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Dieses Thema im Programm:MDR KULTUR - Das Radio | Kulturnachrichten | 08. September 2021 | 16:30 Uhr