MDR KULTUR | Kulturpartner Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmus nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rainer Maria Rilke, Franz Kafka, Henry van de Velde, Oskar Kokoschka, Walter Gropius, Mies van der Rohe, Darius Milhaud, Le Corbusier und Stefan Zweig.

Interdisziplinäres Zentrum für Tanz, Performance, Musik, Theater und Medienkunst

Heute agiert HELLERAU als interdisziplinäres und internationales Zentrum für Tanz, Performance, Musik, Theater und Medienkunst. HELLERAU bietet Räume für Produktionen, Festivals, Konzerte, Vorstellungen, Ausstellungen und Diskurs, kooperiert mit verschiedenen regionalen Kulturpartner*innen und ist international vernetzt. Einmalig sind die Residenzappartements und die Möglichkeiten der künstlerischen Forschung, Produktion und Begegnung. In verschiedenen Schwerpunkten und Festivalformaten beschäftigt sich HELLERAU mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. HELLERAU ist Mitglied im Bündnis Internationaler Produktionshäuser und bei WOD – Weltoffenes Dresden. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Carena Schlewitt Intendantin.

Theaterhaus in Hellerau
Das europäische Zentrum der Künste HELLERAU befindet sich in der Karl-Liebknecht-Straße 56 in Dresden. Bildrechte: Stephan Floss

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Kultur

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MDR Literaturexpertin Katrin Schumacher reist nach Brünn und Prag, um wichtige tschechische Autoren im Vorfeld der Leipziger Buchmesse zu treffen. Bildrechte: MDR/Uwe Mann, honorarfrei