Feature-Reihe | 18.07. – 05.09.2020 Metropolen – in ausgewählten Städten unterwegs

Mit acht Hörfunk-Features lädt MDR KULTUR im Juli und August in ausgewählte Metropolen dieser Welt ein. Unsere akustischen Reisen führen nach Tokyo, Hongkong, Jerusalem, Sankt Petersburg und Johannesburg, wir streifen durch Paris, durch Harlem und durchs nächtliche Berlin.

Shibuya Crossing, Tokyo, Japan
Shibuya-Kreuzung in Tokyo Bildrechte: imago images / imagebroker

Begleitet von namhaften Feature-Autoren, Reportern, Spaziergängern und Sound-Liebhabern begeben wir uns akustisch in Städte, deren Klang den literarischen Reise- und Stadtführern für immer verschlossen bleibt.

Besuchen Sie die Millionenstadt Hongkong mit dem Reporter Friedrich Schütze-Quest, der sich hier exzellent auskennt. Flanieren Sie mit Peter Leonhard Braun durch Paris und folgen Sie den feuilletonistisch aufs Schärfste aufgeschriebenen Beobachtungen eines Berliners aus den 1960er-Jahren. Wir machen Halt in Sankt Petersburg, in Tokyo, sind an der Seite des Reporters und Sound-Pioniers Helmut Kopetzky in Jerusalem, der Stadt der Heiligen Zwietracht. Johannesburg steht auf dem Plan, ebenso wie ein Zwischenstopp in Berlin und New York. Klar schaffen wir nicht alle Metropolen dieser Welt, aber diejenigen, die wir besuchten hatten und haben es in sich.

A letter from Harlem

Vor einem Laden 125th Street, der Hauptschlagader Harlems, steht ein Verkäufer und brüllt seine Offerten mit einem Megaphon den vorübereilenden Anwohnern und Touristen entgegen. Gegenüber, im Apollo Theater, in dem einst die ganz "Großen" gesungen haben - Billie Holiday, Ella Fitzgerald oder Bob Marley - wirbt ein Plakat für den Auftritt junger Musiker. Nichts erinnert an die Zeit, als der nördliche Rand des New Yorker Central Parks als magische Grenze galt, die niemand, aus Furcht vor Gewalt, übertreten wollte. Einst von wohlhabenden weißen Protestanten besiedelt, war Harlem nach der massenhaften Abwanderung schwarzer Amerikaner aus den Südstaaten zur kulturellen Hauptstadt des schwarzen Amerikas geworden. Jazz und Gospel, die Malerei und Literatur der Harlem Renaissance machten das Stadtviertel, das etwa die Größe der Stadt Halle hat, weltweit bekannt. Doch auf die Blütezeit folgten der Absturz in Armut und Kriminalität, Rassenkrawalle und Radikalisierung. In den letzten zwei Jahrzehnten durchlebte Harlem eine zweite Renaissance, die von Bill Clinton eingeleitet wurde, der im Sommer 2001 in der 125. Straße sein Büro eröffnete. Seit dieser Zeit ist Harlem für Besucher wieder attraktiv geworden, aber auch für Immobilienmakler.

Die Autorin Anna Steegmann lebt seit 30 Jahren in Harlem. Sie unterrichtet am Harlem City College "kreatives Schreiben" und war nominiert für "The best magazine essays of the year" der New York Times.

Passanten auf einer Straße im New Yorker Stadtteil Harlem 29 min
Bildrechte: imago/ZUMA Press

In den 20er-Jahren galt Harlem als kulturelle Hauptstadt des schwarzen Amerikas. Auf die Blütezeit folgte der Absturz. Mittlerweile ist das Viertel wieder attraktiv geworden, auch für Immobilienmakler. Von Anna Steegmann

MDR KULTUR - Das Radio Sa 18.07.2020 09:00Uhr 29:20 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Tokyos Lächeln - Entfernungen an eine ferne Stadt

Wer für eine Woche in Tokyo sei, so heißt es, der könne darüber Romane schreiben, nach zwei Wochen noch einen Artikel, doch spätestens nach einem Monat sei er verstummt. Alles ist anders. Im Allervertrautesten hat sich die Fremde ausgebreitet - nur sehr knapp unter der grellen, schillernden, leuchtenden Schicht westlichen Glamours, hinter dreifach gesteigertem Times Square und durch die Straßen grölendem US-Pop lächelt die ferne japanische Insel, lächelt in tiefster Erinnerung und aus tiefster Gegenwart heraus, die Handflächen zur freundlichsten Abwehr gehoben. Der Schriftsteller Alban Nikolai Herbst hat versucht, dem Fremden im Vertrauten akustisch näherzukommen. Und wie sich die Gleise der Yamamotosen rings um die Innenstadt Tokyos schlingen, so markieren die Signale der 24 Haltestellen zugleich die leisesten inneren Töne der japanischen Megapolis: "Auf der Suche nach ihrer Seele findest du das asiatische Nichts: ein umfassendes Alles."

Alban Nikolai Herbst, geboren 1955, ist Autor von bislang rund 30 Romanen, Erzähl- und Gedichtbänden, sowie poetischen Hörstücken, die er meist selbst inszeniert. 1995 erhielt er den Grimmelshausen-Preis,1998 einen Jahresaufenthalt in der Deutschen Akademie Villa Massimo Rom. 2000 war er Writer in Residence an der Keio-Universität Tokyo. 2007 wurde Herbst auf die Poetik-Dozentur der Universität Heidelberg berufen. Veröffentlichungen (Auswahl): "Wolpertinger oder Das Blau" (1993), "Eine Sizilische Reise" (1995), "Thetis. Anderswelt" (1998), "In New York" (2000), "Buenos Aires. Anderswelt" (2001), "Meere" (2003), "Die Niedertracht der Musik" (2005) "Aeolia" (2008), "Argo" (2013).

Blick auf den Hamariku Garten in Tokyo und die umliegenden Hochhäuser des Stadtviertels Shiodine
Blick auf den Hamariku Garten in Tokyo und das Stadtviertel Shiodine Bildrechte: imago/Manngold

Jozi-Stories – Das Johannesburg der Künstler

"Die Stadt ist meine Muse", sagt Billie Zangewa, die aus Malawi nach Johannesburg kam und mit ihrer Textilkunst international Erfolg hat. Doch immer noch bildet die Apartheid den Hintergrund künstlerischer Reflexion in Jo'burg, Kosename Jozi. Die Fotografin Lebohang Kganye etwa hat beim Market Photo Workshop im Johannesburger Zentrum ihre Kunst gelernt. Ihre Collagen erzählen Geschichten von apartheidgeschädigten Familien. Ihr Kollege Muntu Vilakazi porträtiert die Glitzerwelt der schwarzen Aufsteiger. Der Schriftsteller Ivan Vladislavic, aus einer irisch-kroatischen Familie stammend, siedelt seine Geschichten unter den kleinen weißen Leuten im Johannesburger Stadtteil Troyeville an. Niq Mhlongo schreibt über Soweto, den Ort, an dem er aufgewachsen ist. Und William Kentridge? Der vielleicht bekannteste Künstler aus Jo'burg ist überzeugter Bürger der Stadt, aber selten zu Hause. Die Autoren besichtigten seine Studios - und treffen ihn schließlich in Amsterdam.

Dr. Gaby Mayr, geboren 1954 in Köln, studierte Wirtschaftswissenschaften. Seit 1979 arbeitet sie als freie Journalistin für Hörfunk und Printmedien. Ihre Themenschwerpunkte sind "Afrika" und "Machtfragen". Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 1993 mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis zusammen mit Günter Beyer für das Feature "Tanz der Schienbeine".

Günter Beyer lebt in Bremen und arbeitet als freier Journalist für Radio und Zeitungen. Seine Features wurden unter anderem mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis, dem Publizistikpreis der GlaxoSmithKline-Stiftung und dem Preis des Deutschen Kulturrates ausgezeichnet.

Luftbild von Johannesburg 30 min
Bildrechte: imago images / Greatstock

Nachts um halb elf im "Späti International" in Berlin-Neukölln

Neonlichter, Eistruhen mit Tiefkühlkost, kalte Getränke, ein Regal mit Chips, ein Regal mit Süßigkeiten und die freundliche Begrüßung des Geschäftsführers Mehmet. Das ist der "Späti International" in Berlin Neukölln. Er hat keine richtige Zielgruppe, jeder der einen Impulseinkauf tätigen will, ist willkommen. Der Großstädter geht hinein und stellt sein Überlebenspaket für die Nacht zusammen. Oder er nimmt sein Bier mit in den Hinterraum, wo man in alten Secondhand-Sesseln trinken und reden kann. Was treibt die Kunden von "Späti International" durch die Nacht? Was für eine Beziehung haben sie zum Schlaf? Wie klingen ihre Träume? Das Feature sammelt Nachterzählungen und nächtliche Begegnungen, bettet sie akustisch in das eklektische Dekor des Spätkaufs. Es ist eine Umarmung des Dunkels, eine Führung durch die Nacht in eine Welt zwischen Traum und Realität.

Annelien Van Heymbeeck (*1986 in Boom, Belgien) ist eine belgische Radioautorin und Sounddesignerin. Im Jahr 2010 absolvierte sie ihr Masterstudium Audiovisual Arts, Schwerpunkt Radio am Royal Institute for Theatre, Cinema and Sound (RITCS) in Brüssel. Seitdem macht sie Audioproduktionen für Radio, Film und Theater. In ihre Arbeiten fließen Field Recordings aus ihrem Klangarchiv, Interviews und Studioaufnahmen ein. Seit 2015 lebt sie in Berlin.

Einmal Sankt Petersburg über Leningrad und wieder zurück

"Nichts Schöneres gibt es als den Newski-Prospekt", schrieb Gogol über diesen traumhaften Boulevard St. Petersburgs. Ein Gebäude ragt extravagant heraus: das Singer-Haus. 1904 als russische Filiale des Nähmaschinenimperiums eröffnet, spiegelt sich in seinen jugendstilechten Fensterscheiben auf ganz besondere Weise die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Jens Sparschuh ist als Wiedergänger unterwegs in der Stadt, in der 1917 nach einer Eisenbahnfahrt durch Deutschland im angeblich plombierten Zug ein gewisser Uljanow "an den Schlaf der Welt" rührte. Der Autor, in den 1970er-Jahren Student in Leningrad, flaniert über den Newski-Prospekt und erzählt entlang dieser Straße ein ganzes Jahrhundert Gegenwart.

Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte 1973-78 Philosophie/Logik in Leningrad, 1978-83 Assistent an der Humboldt-Universität Berlin, 1983 Promotion. Seither freiberuflich als Schriftsteller tätig. Für den MDR realisierte er zuletzt das Feature "'Fürst von Bismarck für Feierlichkeiten zu vermieten'" - Eine Gutsinspektion in Schönhausen (MDR 2015).

Russland, St Petersburg, Newski Prospekt und Singer-Haus
St. Petersburg, Newski Prospekt und Singer-Haus Bildrechte: imago images / Danita Delimont

Pariser Filigran

"In Paris hat der Frühling nichts mit der Natur zu tun...", nichts mit dem "silbergrünen Filigran der ersten Blattknospen". Nur an dieser einen Stelle lässt der damals 34-jährige Autor Peter Leonhard Braun dieses eigentümliche Wort fallen, das er für den Titel seines Hörbilds wählte. Zuvor hatte er sich in seinen Arbeiten für das Radio des seit 1954 empfangbaren Sender Freies Berlin sechs Jahre lang ausschließlich Berliner Themen gewidmet. Für seine zweite Paris-Sendung verfeinerte der Autor den Stil seiner französischen Feuilletons. Es ist längst kein touristischer Blickwinkel mehr, aus dem Peter Leonhard Braun 1963 auf den Jardin du Luxembourg blickt, in den Lesesaal der Bibliotheque Sainte Geneviève oder auf die Warteschlange vor dem Prunkkino "George Cinq".

Braun schreibt als ein in Paris ansässiger Berliner, kennt sich aus, sonst hätte er die Wasserleiche der Seine am Pont Sully nicht wahrgenommen und nicht jenen Spiegel-Salon des Hauses "Balenciaga", in dem täglich vierzig alte, müde Augen superreicher Damen auf die großen Roben blicken, auf die süßen kleinen Kleider, die Hüte, Pelze und Diademe, die ihnen Mannequins wie vollkommene Bilder präsentieren. Und Braun hätte auch nicht das Verzehren von Austern beschreiben können, wie er es im Restaurant  "Au Roi des  Coquillages" ("Zum Könige der Muscheln") am Place Clichy erklärt bekam.

Peter Leonhard Braun,1929 in Berlin geboren, hat nach einem Volkswirtschafts-Studium an der Freien Universität Berlin als Autor von Radio-Features Rundfunkgeschichte geschrieben. Legendär bis heute seine Sendungen, die die neuen akustischen Möglichkeiten der Stereofonie ausforschten: "Hühner" (1967), "Catch as catch can" (1968), "8 Uhr 15, Operationssaal III, Hüftplastik" (1970), "Hyänen. Plädoyer für ein verachtetes Raubtier" und "Glocken in Europa" (1973). Ab 1974 übernahm er die Leitung der Feature-Abteilung des SFB, die er zu einem auch international vielbeachteten und mit zahlreichen Auszeichnungen bedachten Kompetenz-Zentrum machte. Zusammen mit Matthias Thalheim (SachsenRadio, später MDR) initiierte Braun 1991 die stetige bis in die Gegenwart bestehende Feature-Kooperation zwischen SFB, später RBB und MDR. Als Organisator von "Prix Futura" und "Prix Europa" hat Peter Leonhard Braun auch nach seiner Pensionierung 1994 wichtige Impulse für die aktuellen Entwicklungen der öffentlich-rechtlichen Medien gegeben.

Besucher erholen sich im Jardin du Luxembourg
Jardin du Luxembourg Bildrechte: imago images / Herb Hardt

Ping Pong: Hongkong

Friedrich Schütze-Quest kennt Hongkong seit 1982. Er war einer der ersten deutschen Journalisten, die ein Visum für China bekamen: 1985 fuhr er auf einem Seelenverkäufer von Hongkong nach Shanghai und durfte als erster Ausländer auf dem Landweg zurück. 2007 war er noch mal in Hongkong. Was man von früher weiß, kann man alles vergessen, sagt er. Die Lebensbedingungen in Hongkong seien - zehn Jahre nach Rückgabe an China - besser, als sie es unter britischer Herrschaft je waren. Und dem Mutterland sei die heimgekehrte Kolonie um Längen voraus.

Friedrich Schütze-Quest, 1943 in Herford geboren, ist mit drei Millionen Flugkilometern in über 60 Ländern der am weitesten gereiste Auslandskorrespondent der ARD. Nach langjähriger Reporter-Tätigkeit für den Westdeutschen und Saarländischen Rundfunk, wirkte er als ARD-Korrespondent in Australien und bis 1992 als Reise-Korrespondent für Südost-Asien. Danach arbeitete Schütze-Quest vorrangig als Autor von Hörfunk-Features und ab 1997 in besonders engem Kontakt mit MDR KULTUR, für dessen Programm er aus China, Indien, Kaliningrad, Afghanistan, Hongkong und von den Apollo-Astronauten berichtete. 2012 wurde ihm für sein Lebenswerk der "Axel-Eggebrecht-Preis" der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig verliehen. Friedrich Schütze-Quest starb im September 2016 im Alter von 72 Jahren in Saarbrücken.

Hongkong, Straßenmarkt in Kowloon
Hongkong, Straßenmarkt in Kowloon Bildrechte: imago/Mehrdad Samak-Abedi

Berg der heiligen Zwietracht - Wem gehört Jerusalem?

Der Dialog mit IHM - so ein gängiges Bonmot - ist in Jerusalem ein Ortsgespräch. Mittlerweile reicht die Hotline bis auf jeden Schreibtisch. Alle 60 Sekunden ein neues Bild der Klagemauer - live im Internet. Der Surfer kann Gebete abrufen oder seine Anliegen virtuell in den Mauerritzen deponieren. Bei Unklarheiten hilft ein Mausklick auf das Ikon "Ask a Rabbi". Muslime beschuldigen die Regierung in Jerusalem, Pläne zur Zerstörung ihrer heiligen Stätten und Errichtung eines "Dritten Tempels" insgeheim zu unterstützen. Jüdische Autoren brandmarken den Kult um den "Tempelberg" (arabisch: Haram-Esh-Sharif - das "Vornehme" oder "Erhöhte Heiligtum") als politisch motiviert und "widerlegen" seitenlang dessen religiöse Bedeutung für die Muslime. Helmut Kopetzky hat diesen hochgradig aufgeladenen "hot spot" in der aufgewühlten Atmosphäre kurz vor der zweiten Intifada im Jahr 2000 besucht. Er traf die Friedensaktivisten von "Peace Now", aber auch die radikalen "Getreuen des Tempelbergs", die Felsendom und Al-Aqsa-Moschee am liebsten in die Luft jagen und noch zu ihren Lebzeiten durch jenen "Dritten Tempel" ersetzen möchten. Und er begleitete sie mit dem Mikrophon auf einem ihrer provokanten Märsche durch das von Palästinensern bewohnte Ost-Jerusalem. Auch nach zwanzig Jahren ist der Streit um die doppelte Kultstätte - und damit unlösbar verbunden, um den Status von Jerusalem -  einer Friedenslösung keinen Schritt näher gekommen. "Berg der heiligen Zwietracht" ist Reportage, Erlebnisbericht und ein akustisches Portrait dieses faszinierenden Orts.

Helmut Kopetzky, geboren 1940 in Mährisch-Schönberg, heute Šumperk (Tschechische Republik), schrieb bis 1972 als Journalist für Tageszeitungen, wechselte dann zum Radio und war dort 22 Jahre lang freiberuflicher Autor und Regisseur. Vom Herbst 1994 bis Februar 1998 Redakteur in der Feature-Abteilung des Senders Freies Berlin. Zu seinen Arbeiten gehören mehr als 70 lange Features und Feature-Serien und Hörspiele. Viele seiner Arbeiten wurden mit Nationalen und Internationalen Rundfunk-Preisen geehrt. Helmut Kopetzky organisierte zahlreiche Radio-Workshops in Deutschland, den USA, Brasilien, Mexiko, Ecuador, Kenia, Polen, Holland, Irland, Rumänien und der Tschechischen Republik und hatte einen Lehrauftrag an der Universität Leipzig. Sein Jerusalem-Feature "Berg der heiligen Zwietracht" wurde im Jahre 2000 in Spanien mit dem "Premios Ondas" geehrt.

Blick vom Ölberg auf Mauern der Altstadt von Jerusalem und den Felsendom
Blick vom Ölberg auf die Altstadt von Jerusalem und den Felsendom Bildrechte: Colourbox

Angaben zu den Sendungen

MDR KULTUR - Feature
"Metropolen"

18.07.2020 | 09.05 Uhr    
A letter from Harlem
Ein New Yorker Stadtviertel im Umbruch
von Anna Steegmann | MDR 2012
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier ein Jahr lang zum Hören und Herunterladen bereit.

25.07.2020 | 09.05 Uhr
Tokyos Lächeln - Entfernungen an eine ferne Stadt
Ein poetisches Hörbild
von Alban Nikolai Herbst  | DLF 2002
Aus urheberrechtlichen Gründen können wir diese Sendung leider nicht im Internet zum Hören anbieten.

01.08.2020 | 09.05 Uhr
Jozi-Stories – Das Johannesburg der Künstler
von Gaby Mayr und Günter Beyer | DLR 2016
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier sechs Monate zum Hören bereit.

08.08.2020 | 09.05 Uhr    
Nachts um halb elf im 'Späti International' in Berlin-Neukölln
von Annelien van Heymbeeck | RBB 2015
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier 30 Tage zum Hören bereit.

15.08.2020 | 09.05 Uhr     
Einmal Sankt Petersburg über Leningrad und wieder zurück
von Jens Sparschuh  | MDR 2017
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier ein Jahr lang zum Hören und Herunterladen bereit.

22.08.2020 | 09.05 Uhr
Pariser Filigran
von Peter Leonhard Braun  | SFB 1964
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier ein Jahr lang zum Hören bereit.

29.08.2020 | 09.05 Uhr    
Ping Pong: Hongkong
von Friedrich Schütze-Quest | MDR 2007
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier ein Jahr lang zum Hören und Herunterladen bereit.

05.09.2020 | 09.05 Uhr
Berg der heiligen Zwietracht - Wem gehört Jerusalem?
von Helmut Kopetzky | NDR 2000
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung hier ein Jahr lang zum Hören bereit.

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MDR KULTUR - Das Radio Di 07.01.2020 18:05Uhr 27:42 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Feature: "A letter from Harlem" | 18. Juli 2020 | 09:00 Uhr

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