Lebensläufe
Friedrich Wolf in einer undatierten Aufnahme Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"Er hat für den Augenblick geschrieben" Friedrich Wolf - Kommunist und Lebemann

Viele kennen die rührende Geschichte von der sprechenden Weihnachtsgans. Weniger geläufig ist es heute, dass "Augustes" Schöpfer Friedrich Wolf hochpolitisch und einer der wirkungsvollsten Autoren des 20. Jahrhunderts war. Kunst war für den praktizierenden Arzt auch Waffe, akute Zustände wollte er heilen - politisch und sozial. Dabei war der Kommunist durchaus ein Lebemann, der die Frauen liebte und auf den Fotos in seinen naturheilkundlichen Schriften gern selber nackt vorturnte.

Lebensläufe
Friedrich Wolf in einer undatierten Aufnahme Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Albumfoto Friedrich Wolf
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Seine fantasievollen Geschichten für Kinder sind bis heute populär, seine engagierten "Zeitstücke" scheinen in Vergessenheit geraten. Dabei ist sein Sozialdrama "Cyankali" 1929 eine Sensation; die Verfilmung noch im gleichen Jahr ein Welterfolg. Wolf, der nicht nur Schriftsteller ist, sondern auch Arzt, führt in seinem Stück vor Augen, in welche Notlage schwangere Frauen der Unterschicht geraten, denen der Paragraf 218 eine legale Abtreibung untersagt. Noch Jahrzehnte später bleibt der Stoff brisant, Dramaturgen in Stuttgart graben das Stück wieder aus, als in der Bundesrepublik Mitte der 70er-Jahre erneut heftig über den Paragrafen 218 gestritten wird.

"Cyankali" und "Professor Mamlock" machen als "Zeitstücke" Furore

Kunst ist Waffe steht auf einem Heft
Bildrechte: Friedrich-Wolf-Gesellschaft e.V

Die Kunst ist für Friedrich Wolf nie zweckfrei, seit er Mitglied der Kommunistischen Partei ist, sieht er sie als "Waffe". So zielt "Cyankali" auf die Abschaffung des Paragrafen 218. Tatsächlich löst sein Stück nach der Berliner Uraufführung eine breite Diskussion im In- und Ausland aus. Zumindest für ihn hat es Konsequenzen: Der "Völkische Beobachter" nennt ihn 1931 einen der "gemeingefährlichsten Vertreter des ostjüdischen Bolschewismus". 1932 wird er wegen gewerbsmäßiger Abtreibung festgenommen, nach Massenprotesten kommt er wieder frei.

Kunst und Medizin gehören für ihn zusammen. Das ergibt bei ihm eine ganz eigenartige Symbiose: Er will akute Zustände oder Krankheiten heilen. Politisch und sozial.

Hans-Eckardt Wenzel, Liedermacher und Wolf-Forscher aus Passion

Die private Seite des Autors Friedrich Wolf - der Lebemann: "Eine Frau, ein Werk, ein Kind"

Er floh vor den Nazis und vor Stalins Schergen; doch der Kommunist und Arzt, für den die Kunst eine "Waffe" war, war auch ein Lebemann. Sein jüngster Sohn Thomas Naumann und seine Enkelin Tanja Trögel geben Einblicke.

Beschrifte die Details dann selber
Passionierter Arzt Friedrich Wolf (1888-1953) ist Schriftsteller und praktiziert als Arzt. Nachdem er 1914 begeistert in den Ersten Weltkrieg zieht, erst an der West- und dann an der Ostfront als Truppenarzt im Einsatz ist und mehrmals verwundet wird, kommt er als Pazifist zurück. Er wird 1918 Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrats in Dresden, engagiert sich Anfang der 1920er-Jahre im Ruhrkampf als "roter General von Remscheid", lebt dann mit seiner ersten Frau Kaethe Gumpold für kurze Zeit auf den Barkenhoff in Worpswede, der von Heinrich Vogeler an eine Siedlungsgenossenschaft von Arbeitslosen übergeben worden ist. Doch das Experiment scheitert - auch privat. Bildrechte: Tanja Trögel
Beschrifte die Details dann selber
Passionierter Arzt Friedrich Wolf (1888-1953) ist Schriftsteller und praktiziert als Arzt. Nachdem er 1914 begeistert in den Ersten Weltkrieg zieht, erst an der West- und dann an der Ostfront als Truppenarzt im Einsatz ist und mehrmals verwundet wird, kommt er als Pazifist zurück. Er wird 1918 Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrats in Dresden, engagiert sich Anfang der 1920er-Jahre im Ruhrkampf als "roter General von Remscheid", lebt dann mit seiner ersten Frau Kaethe Gumpold für kurze Zeit auf den Barkenhoff in Worpswede, der von Heinrich Vogeler an eine Siedlungsgenossenschaft von Arbeitslosen übergeben worden ist. Doch das Experiment scheitert - auch privat. Bildrechte: Tanja Trögel
SW-Foto
Auch in diesem Buch enthalten : Ein Schnappschuss, der zeigt, wie der vierjährige Markus seinen Vater mit dem Wasserstrahl abkühlt. "Das war in den 20-er Jahren schon ziemlich ungewöhnlich", sagt dazu Wolfs jüngster Sohn Thomas Naumann beim Blick auf die Aufnahme: "Nicht jeder Mediziner in den Zwanziger-Jahren war präsentabel, also er ist wirklich ein schöner Mann, der da auch noch 10 Jahre jünger aussieht." Bildrechte: Tanja Trögel
Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
"Er konnte nur in dieser Erregung arbeiten" Wolfs jüngster Sohn, Thomas Naumann, ist studierter Elementarteilchenphysiker und stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Wolf-Gesellschaft e.V. Er war gerade vier Monate alt, als sein Vater im Oktober 1953 starb. Er schmunzelt über die Vorlieben seines Vaters, der ein überzeugter Nudist war und die Frauen liebte: "Eine Frau, ein Werk, ein Kind, also dieser Zyklus, wie bei vielen großen Künstlern beobachtet, das war so." Heute würde man vielleicht anders darüber denken: "Das muss man auch nicht rechtfertigen. Er hat es wahrscheinlich wirklich gebraucht. Er konnte nur in dieser Erregung arbeiten." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Friedrich Wolf als Arzt und Künstler
Private Arrangements Mit vier Frauen bekommt er sieben Kinder. Seine zweite Frau Else wird er trotz seiner Geliebten nicht verlassen. Sie arrangiert sich u.a. mit Lotte, die er 1928 noch in Berlin als Patientin kennenlernt. Sie ist damals 16, er 40. Sie geht mit ins Exil, als die Familie erst nach Frankreich und später in die Sowjetunion emigriert. Dort lebt Lotte, die inzwischen eine Tochter mit Wolf hat, gemeinsam mit der Familie in einer Zwei-Zimmer-Wohnung am Arbat. Als Lotte 1941 verhaftet und in ein Lager nach Sibirien kommt, kümmert sich Else um die Tochter. Bildrechte: Konrad Rayß
Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
"Er liebte Kinder" Markus Wolfs Tochter, Tanja Trögel, erinnert sich gut an den Großvater. Wenn sie als Kind noch beim Essen saß und nicht fertig wurde, verkürzte Friedrich Wolf ihr die Zeit mit lustigen Kinderreimen: "Er liebte Kinder", sagt sie, doch leider hatte er wenig Zeit für sie. Wenn sie ihn beim Arbeiten störte, kitzelte er das Mädchen, "bis ich dann aufgegeben habe und verschwunden bin". Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Cover des Buches Dein Magen Kein Vergnügungslokal von Friedrich Wolf
Wenn Friedrich Wolf nicht bei den Patienten ist, schreibt er expressionistische Stücke, ein Drama über den Bauernkrieg und populäre medizinische Broschüren. Bildrechte: Friedrich-Wolf-Gesellschaft e.V
Villa
Von 1928 bis 1933 lebt er mit seiner zweiten Frau Else in Stuttgart. Die zehn jahre jüngere Kindergärtnerin hat er noch in der Kommune kennengelernt. Inzwischen hat er vier Kinder, Johanna und Lucas aus erster Ehe, Markus - Jahrzehnte später Geheimdienstchef der DDR - und Konrad Wolf - später Regisseur bei der DEFA, 1960 verfilmt er mit "Professor Mamlock" das berühmte Stück des Vaters. Bildrechte: Tanja Trögel
Ein aufgeschlagenes Buch
Naturheilkunde, Müsli und Gymnastikübungen im Freien Die Natur als Arzt und Helfer" heißt Wolfs Ratgeberbuch, das 1928 erscheint und ein Bestseller wird. Ganz im Sinne der Reformbewegungen der Zeit prpagiert er Naturheilkunde, Müsli und Gymnastikübungen im Freien. Für die Fotos posiert der körperbewusste Autor mit dem wohlgeformten Körper selbst nackt im Freien. Bildrechte: Friedrich-Wolf-Gesellschaft e.V
Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
Letzte Jahre in Lehnitz Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrt Friedrich Wolf nach Berlin zurück. Er bezieht dieses Haus in Lehnitz bei Oranienburg. Die Familie führt das Haus heute als Gedenkstätte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
"All das soll nicht fruchtlos verwehen" 1951 weilt Friedrich Wolf wegen seiner Rückenprobleme in Bad Elster zur Kur. Hier lernt er die sehr viel jüngere Gymnastiklehrerin Irmgard kennen. Seine letzte Geliebte. Und er wird wieder Vater, zwei Tage vor dem Aufstand am 17. Juni 1953, den er nicht als Arbeiteraufstand wahrnehmen wollte. Seinem Sohn schrieb er ein Gedicht, das mit diesen Zeilen endet: "Doch, wir, die im Feuerregen stehen, wir möchsten, all das soll nicht fruchtlos verwehen." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
Wolfs Geliebte Lotte Rayss kehrte nach Haft und Verbannung 1954 in die DDR zurück, 1963 wurde sie rehabilitiert. Sprechen durfte sie nicht über das im GULAG Erlebte. Ihre Tochter, die in den 30er Jahren und nach dem Krieg zeitweilig bei den Wolfs lebte, hat die Mutter nicht mehr gesucht. 2008 starb sie. Ihr Sohn Konrad Rayss, 1946 im Gulag geboren, hat nach dem Tod seiner Mutter begonnen, Zeugnis von ihrem Leben zu geben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Ein Jahr später entgeht er nur knapp seiner Verhaftung. Mit dem Machtantritt der Nazis 1933 werden seine Schriften verboten. Wolf, der 1888 im rheinischen Neuwied als Sohn eines jüdischen Kaufmannes geboren wird, seinen Glauben aber nie praktiziert hat und sogar aus der jüdischen Gemeinde ausgetreten ist, wird von den Nazis wieder zum Juden erklärt - und 1937 ausgebürgert. Mit seiner Familie ist er da schon zu Freunden nach Frankreich geflohen. Fieberhaft beginnt er, an einem neuen Stück zu schreiben: In "Professor Mamlock" erzählt er die Geschichte eines jüdischen Arztes, der sich vom aufkommenden Antisemitismus nicht beeindrucken lassen und weiter nur menschlich sein will. Am Ende nimmt sich Mamlock das Leben. Das Stück, das fast visionär zeigt, welchen Weg Nazi-Deutschland nehmen wird, geht nach der Zürcher Uraufführung 1934 um die Welt.

Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
Christel Berger in der Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Angst vor Pogromen, die saß tief in ihm. Also man kann ein Intellektueller sein, man kann Arzt sein, man kann über den ganzen Sachen stehen, aber diese Urangst, dass man nicht anerkannt ist, dass man in einer Minderheit lebt, die steckt auch im 'Mamlock'.

Christel Berger, Wolf-Biografin

Immer auf der Flucht

Friedrich Wolf als Arzt und Künstler
Nicht nur mit seiner Frau Else und den beiden Söhnen geht Wolf nach Moskau, auch seine Geliebte Lotte und die gemeinsame Tochter kommen mit. Bildrechte: Konrad Rayß

Seine Erfolge helfen ihm nicht. In Frankreich kann er nicht bleiben. Für einen jüdischen Kommunisten ist die USA wohl schon damals keine Option mehr. In die Sowjetunion geht Wolf, in Moskau am Arbat lebt er nun mit seiner Frau Else, der jungen Geliebten Lotte und drei Kindern - in einer Zwei-Zimmer Wohnung. Er wird gefeiert, reist durch die Welt. Doch in Moskau beginnen die politischen Schauprozesse, unter den deutschen Emigranten geht die Angst um, Wolf will nicht abwarten, sondern zu den Internationalen Brigaden in den spanischen Bürgerkrieg.

Johanna, Lucas - die Kinder aus erster Ehe sowie Markus und Konrad aus der zweiten Ehe mit Else, 1929 in Stuttgart.
Johanna, Lucas - die Kinder aus erster Ehe sowie Markus und Konrad aus der zweiten Ehe mit Else, 1929 in Stuttgart. Bildrechte: Tanja Trögel

Er darf ausreisen, strandet aber erneut in Frankreich, findet eine Bleibe in Sanary sur Mer - und eine neue Geliebte, die später mit der gemeinsamen Tochter weiter nach Kuba flieht. In Sicherheit ist er nicht. Mit Kriegsbeginn 1939 wird Wolf als unerwünschter Ausländer interniert. Nach drei Jahren Lagerhaft, Hunger und Verzweiflung entgeht er knapp der Deportation ins KZ. Nur mit sowjetischer Hilfe und gefälschtem Pass entkommt er und landet 1941 wieder in Moskau, kurz bevor Nazi-Deutschland die Sowjetunion überfällt. Wolf, der einst als Truppenarzt begeistert in den Ersten Weltkrieg zog, verwundet und als Pazifist heimkehrte, tritt nun in die Politabteilung der Roten Armee ein. Er gründet das Nationalkomitee Freies Deutschland (NKFD) mit, das Wehrmachtssoldaten zum Desertieren aufruft und Kriegsgefangene umerziehen will.

Rückkehr ins Land der Täter

Wilhelm Pieck verliest das Manifest zur Gründung der DDR am 7. Oktober 1949
Wilhelm Pieck, Mitbegründer der SED und Präsident, verliest das Manifest zur Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 Bildrechte: dpa

Mit dem Kriegsende kehrt er 1945 nach Berlin zurück und verschreibt sich dem Aufbau eines "besseren Deutschland", wohl wissend, dass auch im Osten nicht wenige leben, die ihn vor zehn Jahren als Juden und Kommunisten noch umgebracht hätten. Widerstrebend wird er 1949 Botschafter in Polen, Wilhelm Pieck zuliebe, denn Wolf gilt als unbelastet. Nach Abschluss der Verhandlungen über die Oder-Neiße-Linie kehrt er in sein Heim in Lehnitz bei Oranienburg zurück. Wolf schreibt wieder rastlos, doch als Dramatiker spielt er jetzt, da man Brecht und sein Theater der Verfremdung feiert, auf den Bühnen keine so große Rolle mehr.

Erfolgreich ist er noch einmal im Kino, wieder mit einem "Zeitstück". Für sein Drehbuch der DEFA-Produktion "Rat der Götter", das die Entwicklung des Giftgases Cyclon B durch die IG Farben zum Thema macht und die Frage nach der deutschen Schuld und der Verantwortung einzelner verhandelt, bekommt er den Nationalpreis. Trotz vieler Ehrungen und auch Privilegien, die man dem Exilanten von einst gewährt - er hadert mit der engstirnigen Kulturpolitik.

Ihn hat beispielsweise gestört, dass eine große Künstlerin wie die Gret Palucca in ihren Möglichkeiten beschränkt wurde. Ihn hat gestört, dass Kadavergehorsam wieder eingezogen ist. Ihn hat gestört, dass man Juden kritisch betrachtete. Was er konnte, versuchte er zu ändern, aber so viel war es nicht.

Christel Berger, Wolf-Biografin

"All das soll nicht fruchtlos verwehen"

Jugendliche werfen Steine, 1953 Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953 in Ost-Berlin. - Sowjetische Panzer in der Leipziger Strasse werden von Jugendlichen mit Steinen beworfen
Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 in Ost-Berlin Bildrechte: dpa

Die Sehnsucht nach einer Utopie, einer menschlichen Gesellschaft bleibt, gerade weil er erlebt hat, wie schnell alles sicher geglaubte und zivilisierte in die Barbarei kippen kann. Daher wohl sein Unbehagen über den Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953. Als er an diesem Tag auf dem Weg zu einer Sitzung der Akademie der Künste in Berlin ist, wird sein Bonzenauto am Bahnhof Friedrichstraße von einer Menschenmenge aufgehalten. Er kehrt den Offizier raus und sorgt dafür, dass "die Meuterer" ihm den Weg frei machen.

Seinem jüngsten Sohn Thomas, den seine letzte Geliebte Irmgard am 15. Juni 1953 auf die Welt gebracht hat, schreibt er noch in der Nacht ein Gedicht gegen die Vergeblichkeit: "Doch, wir, die im Feuerregen stehen, wir möchsten, all das soll nicht fruchtlos verwehen." Drei Monate später stirbt Friedrich Wolf in seinem Arbeitszimmer in Lehnitz an Herzversagen. Er hinterlässt sieben Kinder, darunter Markus Wolf, später geheimnisumwitterter Chef des DDR-Auslandsgeheimdienstes und Konrad Wolf, der sein Stück "Professor Mamlock" 1960 als Regisseur bei der DEFA verfilmen wird.

Protagonisten in "Lebensläufe: Friedrich Wolf"
Hans-Eckardt Wenzel, Liedermacher und Wolf-Forscher aus Passion Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Er hat für den Augenblick geschrieben. Sein Werk hatte eine große Kraft in der Zeit, das hat er auch gewusst. Es ist nicht so haltbar wie das von Bertolt Brecht oder Johannes R. Becher. Aber es ist ein großes Zeitdokument für einen Menschen, der versucht hat, Gerechtigkeit und Weichheit und Wärme auf der Welt herzustellen.

Hans-Eckardt Wenzel

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Lebensläufe | 14. Juni 2018 | 23:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Juni 2018, 10:45 Uhr