Alfred Weidinger, neuer Direktor am Leipziger Bildermuseum.
Vor kurzem ist von Alfred Weidinger eine Klimt-Biografie erschienen. Bildrechte: MDR/Alexandra Fröb

Sensationsfund in Leipzig Verschollene Zeichnungen von Gustav Klimt entdeckt

Alfred Weidinger, neuer Direktor am Leipziger Bildermuseum.
Vor kurzem ist von Alfred Weidinger eine Klimt-Biografie erschienen. Bildrechte: MDR/Alexandra Fröb

In Leipzig sind vier verschollene Werke des Wiener Malers Gustav Klimt wiederentdeckt worden. Das teilte Alfred Weidinger, der Direktor des Museums für Bildende Künste in Leipzig, im Gespräch mit MDR KULTUR mit. Sie seien im Depot des Museums entdeckt worden. Laut Weidinger handelt es sich dabei um vier kolorierte Zeichnungen, die der Bildhauer Max Klinger einst persönlich ausgewählt und privat gekauft hat. "Das ist eine absolute Rarität, weil gerade kolorierte Zeichnungen von Klimt absolut selten sind", so der Museumsdirektor weiter.

Zwei Ziele für Klimt-Fans

Drei der vier wiederentdeckten Arbeiten von Klimt können ab dem 13. Oktober 2018 im Klinger-Saal des Museums der Bildenden Künste in Leipzig besichtigt werden. Damit erfolgt die Präsentation zeitgleich mit der großen Klimt Schau im Kunstmuseum Moritzburg Halle. Anlässlich des 100. Todestages des Wiener Jugendstilmeisters öffnet dort die einzige Klimt-Schau außerhalb Österreichs. Die Ausstellungen in Leipzig und Halle laufen bis zum Januar 2019.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Kulturnachrichten | 12. Oktober 2018 | 06:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2018, 04:00 Uhr