Im Gespräch Marcel Reif übers Scheitern und Gewinnen: "Das ist Wahnsinn, wie sich manches verklärt"

Mitspielen darf er nicht. Keiner versteht den Jungen, der Ende der 50er-Jahre mit seiner polnisch-jüdischen Familie in die deutsche Provinz nach Kaiserslautern kommt. Dann lernt er die Sprache und das Kicken beim 1. FCK. "Das war meine Rettung", sagt Marcel Reif heute. Über die Umbrüche in seinem Leben, übers Scheitern und Gewinnen, über den Vater, seinen stillen Helden, spricht der Sportjournalist an ungewohntem Ort; in den Franckeschen Stiftungen in Halle. Um Fußball geht es natürlich auch!

Marcel Reif 55 min
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Der beliebte Sportkommentator Marcel Reif erzählt im Gespräch mit MDR KULTUR-Chef Reinhard Bärenz nicht nur von beruflichen Erfolgen, sondern gewährt auch Einblicke in seine bewegende Biografie.

MDR KULTUR - Das Radio Do 31.10.2019 18:05Uhr 54:35 min

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Reinhard Bärenz, MDR KULTUR-Programmchef: Jungsein ist schön, aber auch unglaublich anstrengend, wissen wir beim Blick in den Rückspiegel. Die Franckeschen Stiftungen blicken in ihrer Jahresausstellung "Moderne Jugend?" auf das Jungsein in der Zeit von 1890-1933, in der – um mit Stefan Zweig zu sprechen – aus der Welt der Sicherheit eine der Moderne wurde. Umbrüche gibt es immer wieder, vor 30 Jahren löste sich ein ganzer Staat auf, als ein Volk in Bewegung kam. Heute geht die Jugend aus Angst um die Zukunft auf die Straße.

Sie kennen sich aus mit Umbrüchen. Deswegen wollen wir sprechen übers Jungsein, die Suche nach Orientierung, das Scheitern, aber auch das Gewinnen, und darüber, wie Sie zum wohl beliebtesten Sportmoderator des Landes wurden. Sie zitieren in Ihrem Buch "Nachspielzeit" einen Fan, der es so ausdrückte: "Unter den Arschgeigen bist du die Stradivari."

Marcel Reif: Ja, erst mal wusste ich nicht, ob das ein Lob sein soll. Dann fand ich es aber doch so lustig, dass ich es mein Buch übernommen habe.

Nachspielzeit, die kennen wir aus dem Fußball: Gehen Sie souverän da rein oder haben Sie was aufzuholen?

Souverän? Kommt drauf an, wie Sie das definieren? Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich gelassener an die Dinge herangehe, anders als früher.

Das ist souverän. Lassen Sie uns an den Anfang springen, Sie sind in Polen geboren, Ihr Vater war Jude, das führte dazu, dass Sie Polen in den 50er-Jahren verlassen haben. Mit Ihrem Vater sind Sie schon früh ins Fußball-Stadion gegangen. In Ihrem Buch "Auf spitzem Winkel" haben Sie ihm ein ganzes Kapitel gewidmet. Sie nennen ihn einer Ihrer Helden. Was hat er Ihnen mitgegeben?

Wenn ich zurückblicke, sehe ich, was er mir nicht mitgegeben hat ... er hat den Holocaust überlebt, ein Großteil seiner Familie nicht. Dass wir nach Deutschland ins "Land der Täter" gingen, lag an der Familie: Meine Mutter war schlesische Katholikin, meine Großmutter wollte kein Wort Polnisch sprechen. Mein Vater hatte dann in seiner Familie der Übriggebliebenen, die in Israel lebten, einiges zu erklären, warum wir nach Deutschland gingen. Aber das hat er vor mir und meiner Schwester nicht ausgebreitet, auch über seine Erlebnisse im Holocaust wurde nicht geredet. Ich habe da auch nichts eingeklagt, weil ich spürte, das er das nicht will.

Warum?

Marcel Reif im Gespräch mit Reinhard Bärenz, MDR KULTUR-Programmchef
Marcel Reif (r.) im Gespräch mit Reinhard Bärenz, MDR KULTUR-Programmchef Bildrechte: Falk Wenzel / Franckesche Stiftungen

Aus heutiger Sicht, denke ich, weil er nicht wollte, dass wir als Kinder eines Holocaustüberlebenden hinter jedem Deutschen, jedem Metzger, jedem Postboten einen Täter sehen. So kann man – glaube ich – nicht aufwachsen. Wir wuchsen fast schon als Wohlstandskinder auf, in einer Wirtschaftswunderwelt. Dafür haben die Eltern alles getan. Ich konnte meine Ausbildung machen. Erst nach seinem Tod, also Jahrzehnte später habe ich mit meiner Mutter, die seine Strategie nicht konterkarierte, lange geredet und kam den Sachen immer mehr auf den Grund. Was er mir also nicht mitgegeben hat, war eine Wut, ein Groll – ein lächerliches Wort an dieser Stelle – also all das, was eine unbeschwerte Kindheit unmöglich gemacht hätte. Mittlerweile sehe ich das als Heldentat.

Sie haben später den Mann aufgesucht, der Ihren Vater vor der Deportation gerettet hat, Berthold Beitz, der später Generalbevollmächtigter bei Krupp-Bohlen-Halbach war, also ein Großindustrieller. Sie haben ihn aufgesucht, um sich zu bedanken. Aber Sie konnten nicht sprechen, schreiben Sie. Hat sich die Sprachlosigkeit da fortgesetzt?

Ja, aber das war geschuldet der Größe des Moments und der Person, auch körperlich, Beitz war über zwei Meter groß, Ende 90. Ich hatte ihm erst einen Brief geschrieben, woraufhin er mich einlud. Dann stand ich vor ihm und konnte nichts sagen. Da legte er mir den Arm auf die Schulter und sagte: Es ist gut. Er ist der zweite Held meines Lebens. Mehr habe ich auch nicht.

Sie waren ein Flüchtling in Ihrer Zeit, vor dem wieder aufkommenden Antisemitismus in Polen ging ihre Familie 1956 nach Israel, ein Jahr später dann nach Deutschland, wie hat Sie das für später geprägt?

Ich war acht, als wir nach Deutschland kamen. Aber das war damals eine andere Zeit. Für ein Kind meines Alters war das ein Abenteuer in vielem. Wenn mich heute jemand nach Heimat fragt, dann verorte ich die bei Menschen nicht mit Lokalitäten. Heimat ist für mich da, wo die Menschen sind, die mir was bedeuten. Traumatisierend war für mich als Kind allerdings, dass ich die Sprachen nicht konnte, nirgendwo. Deswegen musste ich in Tel Aviv in ein Internat, denn Hebräisch konnte ich nicht, Deutsch sprach auch niemand mit mir, das konnte ich zunächst nur bruchstückhaft genauso wie Polnisch. Das war so eine Mischung aus Jiddisch, Polnisch, Deutsch, die wir zuhause sprachen.

Das hat Sie angetrieben, die Sprache zu lernen, weil Sie merkten, Sie gehören sonst nicht dazu, schreiben Sie ...

Ja, als Kind spürst du das noch viel mehr. Ich wollte mitspielen. Die anderen Kinder lassen dich aber nicht, wenn sie dich nicht verstehen. Das ist nicht brutal, sondern der Lauf der Dinge und furchtbar. Wenn ich heute irgendwohin komme, versuche ich wenigstens ein bisschen von der Sprache zu lernen. Selbst Ungarisch. Ein paar Flüche kann ich. (Lacht)

Diese Energie, Deutsch zu lernen, hat ja einen Ihrer Lehrer beeindruckt, der meinte, Sie würden mal Journalist ...

Ja, ich begann sehr ordentliche Aufsätze zu schreiben.

Wenn wir zurück auf die Anfänge in Deutschland schauen, die liegen in Kaiserslautern. Was lässt sich darüber sagen?

Kaiserslautern ist Provinz. So wie Halle. Wenn das jemand über eine Stadt sagt, kann er mich damit nicht schrecken. Provinz hat für mich eine unheimliche Wärme, Sicherheit und Überschaubarkeit ... Kaiserslautern kam mir vor wie eine riesige Insel im Wald. Es gab viele amerikanische Soldaten, Ramstein mit der US-Militärbasis liegt ja in der Nähe – und es gab Fußball. Zum 1. FCK gehörten damals Namen wie Fritz und Ottmar Walter. Aber auch noch heute, wo der Club in der dritten Liga spielt, so wie Halle, wenn ich durch die Stadt gehe, kann ich Ihnen sagen, wie das Spiel am Wochenende ausgegangen ist. Der Fußball ist identitätsstiftend. Allerdings haben sie da in Kaiserslautern nun in Steine und nicht in Beine investiert, in ein viel zu großes Stadion, das sieht man abends leuchten wie eine Burg über der Stadt.

Sie haben auch für Kaiserslautern gespielt, Sie waren der Ritter im weinroten Trikot, hat Sie der Fußball integriert?

Ein großes Wort. Ich konnte die Sprache nicht, musste als Achtjähriger in der ersten statt in der dritten Klasse mein Dasein fristen. Ich kam mir vor wie ein Alien. Meine Mutter war schlau genug, mich beim FCK anzumelden und über das Kicken kriegte ich Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und wurde dann integriert. Das ist so bis heute, in kleinen Dörfern oder Städten sehen wir, was Fußball bewirken kann auf beiden Seiten. Wir lernen den Anderen schätzen und der kriegt Zugang. Vielmehr ist Integration erst mal nicht, bis es verwissenschaftlicht wird; ein bisschen Dazugehören. Als mich Fritz Walter später bei einer zufälligen Bewegung erkannte und meinte: "Du hast doch mal bei uns gespielt. Isch bin de Fritz", und mir die Hand reichte: Das war der erhabenste Moment in meiner Karriere, als Mensch.

Mein Idol war aber ein Holländer Jacobus Theodorus Prins. Er war einer der ersten Ausländer in der Fußball-Bundesliga. Sie müssen sich das so vorstellen, als würde Messi in Halle spielen. Der war weltläufig, der war verrückt, der hat die Primaballerina des Pfalztheaters entführt, weil deren Eltern gegen die Liason waren, der fuhr einen amerikanischen Wagen und spielte hinreißend divenhaft Fußball. Ich fand das genial. Außerdem rollte er immer die Socken runter, wenn er auf den Platz kam und er hatte das Hemd über der Hose. Ich hab' das imitiert, wo ich nur konnte. Bis ein Schiedsrichter vor einer Partie mal zu mir sagte: "Hemd in die Hose, Stutzen hoch, sonst fangen wir nicht an." Sie können sich nicht vorstellen, wie schlecht ich an dem Tag war.

Marcel Reif im Gespräch mit Reinhard Bärenz, MDR KULTUR-Programmchef
Also hier sind die Stutzen oben. Bildrechte: Falk Wenzel / Franckesche Stiftungen

Dann zogen meine Eltern von Kaiserslautern nach Heidelberg und das hat mich gerettet davor, etwas zu erzwingen, wozu mir wahrscheinlich das Spektrum gefehlt hätte. Ich habe in Mainz noch zweite Liga gespielt, bin dann aber schnell zum ZDF gekommen. Ich hatte viel Glück, bin zur richtigen Zeit in die richtige Richtung abgebogen.

Sie begannen 1972 nicht als Sport-, sondern als politischer Journalist, wurden Korrespondent in Nordirland für zwei Jahre, kamen dann ins Studio London ...

Ja, zwar als kleiner freier Mitarbeiter, aber ich schmiss das Studio, weil der ältere Herr Chef es langsam auspendeln ließ. Aus der Nachfolge wurde dann aber nichts, weil ich nicht amtsfähig war, will heißen: in keiner Partei. Dann holte Dieter Kürten mich zum Sportstudio. Ich wollte eigentlich in der Welt rumfahren, Filme machen, Sprachen lernen. Und am Ende musste ich Fußball kommentieren.

Das ist ein hartes Schicksal ... Gelernt haben Sie bei so großen Namen wie Harry Valérien, Werner Schneider, der großen Riege der Sportjournalisten und Reporter, ihr Durchbruch kam bei der WM 1990, wo sie sich verbündet haben mit den Underdogs. Verbürgt aus dem Spiel Kamerun gegen Argentinien ist der Satz: "Lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft."

Ja, Kamerun war die erste afrikanische Mannschaft bei einer WM und führte 1:0 gegen die Mannschaft mit dem Weltmeister Maradona. Die liefen wie die Hasen. Das war nicht taktisch ausgeklügelt. Mit der Zeit ging ihnen die Luft aus. Dann kamen sie in Zweikämpfe zu spät, bekamen gelbe und gelbrote Karten. Da kommentierte ich, da falle mir jetzt das Lied von den zehn kleinen Negerlein ein. Das war 1990. Das müsste ich heute mal probieren. Auch damals kam der Vorwurf, das sei Rassismus. Mit meinem Hintergrund verorte ich den Begriff doch schon woanders. Das waren noch andere Zeiten.

Sie waren einer, der die Reportersprache gewandelt hat, von einer steifen, staatstragenden in eine ironische, leichte. Unvergessen sind ja Sätze wie der vom Champions League-Halbfinale Madrid gegen Dortmund 1998, wo Sie gemeinsam mit Günter Jauch den "Torfall", also den Zusammenbruch des Tors und eine Wartezeit von 76 Minuten bis zur Aufstellung eines neuen, überbrücken mussten: "Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gutgetan."

Weil ich glaubte, dass das in meinem Vertrag stand, dass ich das so machen kann, wie ich es möchte ... Es gab damals Feuer aus allen Rohren. Aber Dieter Kürten sagte – auch das waren andere Zeiten, denn auf der Fernbedienung gab es nur drei Tasten ARD, ZDF und AUS/EIN – "Weißt du was, wir machen das so lange, wie es mir gefällt und mir gefällt es gut." Die Option, es anders zu machen, hätte es für mich auch nicht gegeben. Man kann sich nicht 90 Minuten verstellen.

Der Torfall von Madrid

Sie haben die Sprache hinterfragt, Begriffe wie Bombe, Granate wären bei Ihnen nicht vorgekommen ...

Ja, ich habe Bomben explodieren sehen in Belfast. Ich habe mich um eine Präzision bemüht, ich kam von der Politik zum Sport. Kollegen haben gesagt: "Du hast mal richtigen Journalismus gemacht." Da muss man sagen, was wir kriegten an Einschaltquoten, da musst du in der Politik lang für stricken. Aber das kann man auch mit einem Wortschatz, der über den eines mittelmäßig begabten Schimpansen hinausgeht. Wir können doch mehr als 200 Worte benutzen. Das macht doch Spaß, oder nicht? Und die Kollegen haben mitgezogen, das war genau das, was Kürten wollte.

Sie haben in ihrem Reporterleben die Welt bereist, nach dem Motto: Berge von unten, Kirchen von außen, Restaurants von innen. Die große Champions-League-Bühne zu verlassen 2016, wie schwer war das?

Marcel Reif im Gespräch mit Reinhard Bärenz, MDR KULTUR-Programmchef
"So gut kann ich gar nicht gewesen sein" Bildrechte: Falk Wenzel / Franckesche Stiftungen

Als dieses Spiel abgepfiffen wurde, habe ich geheult wie ein Schlosshund. Dann hatte ich Angst vor Bedeutungsverlust. Meine Familie allerdings noch mehr als ich. Die hatte Angst, dass der Alte in der Ecke sitzt und sagt: Ich weiß doch so viel, aber keiner will's mehr hören.

Heute gelte ich bei denen als Instanz, die früher gesagt haben: Der hat überhaupt keine Ahnung. Das ist Wahnsinn, wie sich manches verklärt. So gut kann ich nie gewesen sein.

Zur Person: Marcel Reif Der Journalist und Sportmoderator Marcel Reif wurde 1949 im polnischen Wałbrzych als Sohn eines polnisch-jüdischen Vaters und einer deutschstämmigen katholischen Mutter geboren. 1956 emigrierte die Familie nach Israel, ein Jahr später zog sie nach Deutschland. Reif studierte später in Mainz Publizistik, Amerikanistik und Politik.

Ab 1972 arbeitete Reif als Journalist im Politik-Ressort des ZDF, ab 1982 im Londoner ZDF-Auslandsbüro. 1984 wechselte er in die Sportredaktion des ZDF. Dort gab er 1986 sein Debüt als Kommentator beim Europapokalfinale. 1994 wechselte er zum Privatfernsehen, erst zu RTL, später zum Pay-TV-Sender Premiere (heute Sky Deutschland). Für seine WM-Berichterstattung erhielt er 2003 einen Grimme-Preis.

1995 bis 2002 war er Lehrbeauftragter für Publizistik an der Kölner Sporthochschule und der TU München. Seine Autobiografie "Aus spitzem Winkel" erschien 2004.

Seit 1997 lebt Reif in der Schweiz. Zur Saison 2018/19 übernahm er in seiner Wahlheimat die Champions-League-Partien für Teleclub und gehört zum Expertenpool im Sport1-Doppelpass.

Francke & Reif in Halle? Was Marcel Reif mit August Hermann Francke zu tun hat: Der war auch ein Kommunikationstalent, könnte man sagen. Zu erwähnen ist, dass die Stiftungen auch ein Ort der Sportgeschichte sind. Nicht nur weil 2008 der SV Francke 08 gegründet wurde, heute hat der Verein über 1.100 Mitglieder und man würde sich freuen, Marcel Reif mal als Reporter begrüßen zu dürfen.

2017 startete die Gesprächsreihe der Franckeschen Stiftungen in Kooperation mit dem MDR. Zweimal im Jahr kommen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ins Gespräch mit Reinhard Bärenz, Programmchef von MDR KULTUR. Marcel Reif war dort am 17. Oktober 2019 zu Gast.

Buchtipp Marcel Reif, Holger Gertz
Nachspielzeit. Ein Leben mit dem Fußball
Kiepenheuer & Witsch, Köln 2017
235 Seiten
19,99 Euro

Ausstellungstipp Moderne Jugend?
Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen
Historisches Waisenhaus
Franckeplatz 1, Haus 1
06110 Halle (Saale)

Di-So und feiertags: 10-17 Uhr
Kinder bis 18 Jahre Eintritt frei

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 31. Oktober 2019 | 18:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. November 2019, 04:00 Uhr

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