Notre-Dame: ein architektonisches Meisterwerk

Skulpturenstein zeigt den Kopf von König David.
1793 wurde das Bauwerk von Frankreichs Revolutionären geplündert und verwüstet. Die Kirche wurde entweiht und zum "Tempel des höchsten Wesens", der Vernunft, erklärt. In den Folgejahren verfiel die Kathedrale zunehmend. Diese Büste des Königs David von Juda wurde zerstört, weil die Revolutionäre dachten, es handele sich bei ihm um einen früheren französischen Herrscher. Bildrechte: imago images / ZUMA Press
Notre-Dame
Notre-Dame de Paris ("Unsere Liebe Frau von Paris") ist die Kathedrale des katholischen Erzbistums Paris. Charakteristisch sind vor allem die beiden 69 Meter hohen Türme. Das Gebäude steht auf der Île de la Cité, einer kleinen Insel im Fluss Seine. Bildrechte: imago images / PanoramiC
Besucher in der Kathedrale Notre-Dame
Das Kirchenschiff bietet bis zu 10.000 Personen Platz. Im Inneren ist es 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Bildrechte: imago images / ZUMA Press
Notre-Dame - Skulpturengruppe und Rosette des Kirchenfensters
Die Geschichte der Kathedrale reicht bis ins Jahr 1163 zurück, als der Bau unter Bischof Maurice de Sully begann. Es dauerte rund 200 Jahre, bis verschiedene Bauphasen und Erweiterungen abgeschlossen waren. Bildrechte: imago/imagebroker
Bleiglasfenster Rosette des nördlichen Querschiffs in der Kathedrale Notre Dame von Chartres
In der Architektur erkennt man deswegen den Übergang von der Romanik zur Gotik: Zu Beginn wurde der Chor im romanischen Stil errichtet, später wurden zunehmend technische Möglichkeiten und Stilmittel der Gotik eingesetzt. Fensterrosen beispielsweise sind vor allem in gotischen Kirchen zu finden.  Bildrechte: imago/imagebroker
Blick vom Notre-Dame über das verschneite Paris
Notre-Dame ist berühmt für die unheimlichen Grotesken und Wasserspeier der "Galerie des Chimères",  die von der oberen Balustrade auf die Stadt hinabblicken. Die heutigen Figuren sind allerdings Nachbildungen aus dem 19. Jahrhundert. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Skulpturenstein zeigt den Kopf von König David.
1793 wurde das Bauwerk von Frankreichs Revolutionären geplündert und verwüstet. Die Kirche wurde entweiht und zum "Tempel des höchsten Wesens", der Vernunft, erklärt. In den Folgejahren verfiel die Kathedrale zunehmend. Diese Büste des Königs David von Juda wurde zerstört, weil die Revolutionäre dachten, es handele sich bei ihm um einen früheren französischen Herrscher. Bildrechte: imago images / ZUMA Press
Gemälde - Die Krönung des Napoleon.
1802 gestattete Napoleon die erneute liturgische Nutzung der Kirche. Zwei Jahre später ließ er sich hier zum Kaiser krönen. Bildrechte: imago/United Archives International
Szene aus - ''Der Glöckner von Notre Dame''.
Mit seinem 1831 erschienenen Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" verewigte Victor Hugo die Kathedrale in der Literatur. Durch die Geschichte wurde sie auch in der Bevölkerung wieder beliebter. Hier eine Szene aus dem Film von 1956 mit den Darstellern Gina Lollobrigida und Anthony Quinn. Bildrechte: imago/United Archives
Dornenkrone Christi - Passionsreliquien in der Notre Dame-Kathedrale in Paris.
In Notre-Dame wurde bis zum Brand eine der wichtigsten katholischen Reliquien aufbewahrt: die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll. Die Krone sowie weitere wertvolle Kunstschätze konnten aus dem Feuer gerettet werden. Bildrechte: imago/robertharding
Kathedrale von Notre-Dame vor dem Feuer.
Der schlanke Vierungsturm der Kathedrale, der etwa 93 Meter in die Höhe reichte, stürzte beim Großbrand jedoch ein. Bildrechte: imago images / ZUMA Press
Stahlrohre eines Baugerüstes hüllen die Kathedrale Notre Dame ein.
Vor dem Brand befand sich die Kathedrale in einem schlechten baulichen Zustand. Witterung und Luftverschmutzung hatten ihr über die Jahre schwer zugesetzt, an vielen Stellen bröckelte zuletzt die Bausubstanz. Erst vor kurzem war mit einer umfassenden Sanierung begonnen worden. Bildrechte: dpa
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