Violinistinnen des Hochschulorchesters Franz Liszt Weimar.
Violinistinnen des Orchesters der Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar Bildrechte: Guido Werner

Webchannel Klassik im Konzert | 12.-19.02.2018

Sie möchten klassische Musik aus dem Programm des MDR-Kulturradios hören? Rund um die Uhr? – Kein Problem! Der Webchannel bietet Ihnen besondere Konzerte und Produktionen mit hochkarätigen Klangkörpern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie renommierten Gast-Ensembles. Außerdem können Sie die Kantate vom Wochenende hören. Hier finden Sie das aktuelle Programm.

Violinistinnen des Hochschulorchesters Franz Liszt Weimar.
Violinistinnen des Orchesters der Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar Bildrechte: Guido Werner

MDR KULTUR im Konzert: NÄCHSTE GENERATION

Werke und Interpreten: Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 c-Moll op. 73
Alina Bercu, Klavier
Sinfonieorchester der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Leitung: Nicolas Pasquet
Aufnahme vom 16.11.2017, Weimar, Weimarhalle

Paul Hindemith: Sinfonie "Mathis der Maler"
Sinfonieorchester der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Leitung: Nicolas Pasquet
Aufnahme vom 01.02.2019, Weimar, Weimarhalle

Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
Kammerchor und Sinfonieorchester der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Leitung: Nicolas Pasquet
Aufnahmen vom 11.05.2006, Weimar, Weimarhalle

Sendung bei MDR KULTUR am 06.02.2018

Zweimal pro Semester spielt das Hochschulorchester sogenannte große Konzerte in der Weimarhalle. Mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 legte die 27-jährige rumänische Pianistin Alina Bercu ihr Konzertexamen ab.

Die rumänische Pianistin Alina Bercu
Alina Bercu Bildrechte: Susanne Diesner

Es war ihr Traum, dieses Werk in einem öffentlichen Konzert mit dem Hochschulsinfonieorchester spielen zu dürfen. Grandios sei dieses Werk, sagte sie MDR KULTUR, gigantisch, klar in der Struktur, und schwer zu spielen. Denn kein Pedal helfe, sollte man während des Konzerts mal kurz ins Wanken geraten. Doch Alina liebt eben diese Herausforderung.

MDR KULTUR im Konzert: Nachtgesang des MDR RUNDFUNKCHORS

Aufführung vom 02.02.2018, Leipzig, Peterskirche

Werke: John Taverner: "Song for Athene"
Ralph Vaughan Williams: Messe g-Moll
John Taverner: "The Lamb"
Benjamin Britten: Hymn to St Cecilia op. 27
James MacMillan: "The gallant Weaver"
Bob Chilcott: "Marriage to my Lady Poverty”
Owain Park: "Footsteps" Deutsche Erstaufführung
William H. Harris: "Faire is the Heaven"

Interpreten: MDR RUNDFUNKCHOR
Leitung: Nigel Short

Auf dem Programm stehen Werke, die ganz in der jahrhundertealten englischen Chortradition stehen. Viele britische Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts haben daran angeknüpft und führen sie in ihrer Musik fort.

Mit Klängen, die zwischen schwelgender Spätromantik und den schillernden Farben der Gegenwartskunst changieren, bringt der MDR RUNDFUNKCHOR mystische Stimmungen in diesen Nachtgesang unter der Leitung von Nigel Short. Er ist der Gründer und Leiter des vielfach preisgekrönten Vokalensembles Tenebrae und hat schon zuvor als Mitglied der King's Singers die zeitgenössische Vokalkunst Großbritanniens mit geprägt.

Kantate: Johann Theodor Römhildt: "Meine Sonne stehet stille"

Interpreten: Klaus Mertens, Bass-Bariton
Accademia Daniel
Leitung: Shalev Ad-El

Sendung bei MDR KULTUR am 11.02.2018

Johann Theodor Roemhildt wurde 1684 in Salzungen geboren, 1756 starb er in Merseburg. Mit 13 Jahren kam er an die Leipziger Thomasschule. Zu seinen Mitschülern gehörten Reinhard Keiser, Johann David Heinichen, Johann Christoph Graupner und Johann Friedrich Fasch. Nach sechs Semestern an der Universität Leipzig nahm Roemhildt in Spremberg/Niederlausitz eine Stelle als Musiklehrer und Chordirektor an.

Blick in den Dom zu Merseburg
Die Ladegast-Orgel im Dom zu Merseburg gleicht äußerlich noch dem Vorgänger-Instrument, auf dem Roemhildt musizierte. Bildrechte: dpa

Von 1715 bis 1726 war er Kantor und Musikdirektor an der Kirche in Freystadt/Niederschlesien, ging dann wieder nach Spremberg und 1731 als Hofkapellmeister nach Merseburg. Ab 1735 war er dort auch Domorganist.

In dieser Zeit komponierte er neben vielen Orgelwerken schätzungsweise 200 Kantaten. Diese waren damals vermutlich weiter verbreitet als die seines Zeitgenossen Johann Sebastian Bach.

Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2018, 12:59 Uhr