Personalie Bühnen Halle: Uta van den Broek ist neue Geschäftsführerin

Das neue theater in Halle in der Frühlingssonne
Das neue theater in Halle in ein Teil der Theater-, Oper- und Orchester GmbH Halle. Bildrechte: MDR/Marco Prosch

Uta van den Broek ist die neue, alleinige Geschäftsführerin der Theater-, Oper- und Orchester GmbH Halle (TOOH). Das gab die Stadt Halle am Donnerstagabend bekannt.

Uta van den Broek
Uta van den Broek Bildrechte: Thomas Ziegler, Stadt Halle

Van den Broek war bereits Ende Juni als zweite Geschäftsführerin eingestellt worden. Die Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Puppentheaters der Stadt Halle arbeitet außerdem als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin. Ihr Vertrag als Geschäftsführerin läuft nun bis zum 30. Juni 2025. Bis zur Beendigung des Anstellungsverhältnisses des bisherigen Geschäftsführers wird sie für eine geringfügige Aufwandsentschädigung arbeiten.

Der Aufsichtsrat der TOOH hatte Stefan Rosinski als Geschäftsführer abberufen, dazu hatte sich das Gremium in seiner außerordentlichen Sitzung entschieden. Er war seit Mitte 2016 im Amt. Oliver Wusterhausen bleibt Stellvertreter der Geschäftsführung.

Konflikte zwischen künstlerischen Leitern und Geschäftsführung

Seit 2009 sind in Halle mehrere Bühnen und die Staatskapelle unter dem Dach der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle vereinigt. An den Bühnen gab es diverse Konflikte zwischen den künstlerischen Leitern und der Geschäftsführung sowie Streit um die Staatskapelle Halle. Der Aufsichtsrat der TOOH hatte zudem im Februar 2019 entschieden, den Vertrag mit dem Intendanten der Oper Halle, Florian Lutz, nach der Spielzeit 2020/2021 nicht zu verlängern. Er wechselt nach eigenen Angaben nach Kassel.

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Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 03. Juli 2020 | 06:30 Uhr