"Weimarer Kontroversen" Brauchen wir eine gendergerechte Sprache?

Macht Gendern die deutsche Sprache gerechter – oder sorgt es dafür, dass sich Menschen in ihr nicht mehr wiederfinden? Darüber wurde jetzt im Rahmen der "Weimarer Kontroversen", einer Gesprächsreihe der Klassik Stiftung Weimar, diskutiert. Hier können Sie die Debatte in voller Länge hören.

Das Thema Gendern sorgt immer wieder für Debatten, wie zuletzt unter anderem an der Universität Halle. Denn es wirft viele Fragen auf: Braucht es einen neuen Umgang mit Sprache, macht Gendern die Sprache gerechter? Muss die deutsche Sprache reformiert werden, um unseren gesellschaftlichen Entwicklungen noch zu entsprechen oder führt das dazu, dass sich Menschen nicht mehr in ihr wiederfinden? Wird der sachliche Austausch davon behindert oder offener und besser?

Darüber wurde jetzt im Rahmen der "Weimarer Kontroversen" diskutiert – zwischen Kulturwissenschaftlerin Susan Arndt und Ethnologin Susanne Schröter. Moderiert wurde die Diskussion von Helmut Heit – hier nachzuhören.

Gendersternchen auf rosa Untergrund 63 min
Bildrechte: IMAGO / Steinach

MDR KULTUR - Das Radio Di 20.09.2022 22:00Uhr 63:09 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Gendersternchen auf rosa Untergrund 63 min
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63 min

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Über die "Weimarer Kontroversen"

Die "Weimarer Kontroversen" sind eine Gesprächsreihe der Klassik Stiftung Weimar zu Themen der Gegenwart. Im Jahr 2022 beschäftigen sie sich vor allem mit Sprache. Was sind etwa die richtigen Worte im Umgang mit dem Krieg in der Ukraine? Damit will die Klassik Stiftung zur Gestaltung von Demokratie, Bildung und kritikfähiger Öffentlichkeit beitragen.

(Redaktionelle Bearbeitung: Sabrina Gierig)

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | Werkstatt | 20. September 2022 | 22:00 Uhr