Literatur-Auszeichnung Schillerstiftung Weimar ehrt Autorin und Übersetzerin Julia Schoch

Schriftstellerin und Übersetzerin Julia Schoch
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Julia Schoch wird von der Deutschen Schillerstiftung ausgezeichnet. Bildrechte: imago images/Sabine Gudath

Die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung geht 2022 an die Schriftstellerin und Übersetzerin Julia Schoch. Das teilte die Stiftung auf ihrer Website mit. Neben Schoch werden außerdem Jan Kuhlbrodt und Eva Schmidt ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Freitagabend im Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar statt.

Die Jury würdigte Schoch als eine Chronistin ostdeutscher Lebensrealität. Die freiberufliche Autorin übersetzt, neben dem Verfassen eigener Werke, französischsprachige Literatur, etwa von Antoine de Saint-Exupéry und Fred Vargas. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Auszeichnungen für Jan Kuhlbrodt und Eva Schmidt

Unter dem Dach der Schillerstiftung werden weitere Auszeichnungen verliehen. Die Ehrengabe der Kester-Haeusler-Stiftung, die Wissenschaft, Forschung und Kultur fördert, geht an den Leipziger Schriftsteller Jan Kuhlbrodt. Die Ehrengabe der Dr. Manfred Jahrmarkt-Stiftung erhält Eva Schmidt aufgrund ihrer künstlerischen Leistungen. Einen Förderpreis erhält die im Jahr 2000 geborene Ambra Durante für ihr Graphic-Novel-Debüt "Black Box Blues".

Die Deutsche Schillerstiftung fördert seit 1859 Autorinnen und Autoren. Dazu zählten etwa Theodor Fontane, Ricarda Huch und Else Lasker-Schüler.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 17. Juni 2022 | 07:30 Uhr

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