MDR FERNSEHEN | 17.01.2019 | 01:20 Uhr "Mach mal": Nachts leben

Wie erfahren Menschen die Nacht, die wach bleiben müssen? Während wir sie sonst schlafend erleben, sind diese fünf Menschen wach - gewollt oder ungewollt. In den Lichtern der Nacht haben wir für unsere neue "Mach mal"-Produktion Menschen begleitet, die wach bleiben. Für jeden ist diese Nacht etwas Einzigartiges und jeder hat seine eigene Bindung zu dieser "dunklen" Tageszeit.

Schlafapnoe

Heilpraktiker Helmut Stein
Bildrechte: MDR

Helmut Stein, 70 Jahre, ehemaliger Heilpraktiker. Seit 20 Jahren leidet er unter Schlafstörungen und liegt dadurch oft stundenlang wach. Wir haben ihn in seiner Wohnung in Leipzig getroffen und zeigen, wie er es schafft, gegen seine Schlaflosigkeit in der Nacht anzukämpfen. Und obwohl er mittlerweile besser schlafen kann, sei er noch immer nicht richtig geheilt.

Wachschutz

Revierfahrer Michael Erhardt
Bildrechte: MDR

Michael Erhardt, Revierfahrer. Der Wachleiter arbeitet seit 16 Jahren bei der WISAG. Alleine fährt er jede Nacht von Objekt zu Objekt im Leipziger Stadtzentrum, um diese zu bewachen. Um gegen die Müdigkeit anzukämpfen, macht er die Scheiben in seinem Auto runter, hört laut Musik und hat noch andere Tricks auf Lager.

Notdienst

Apothekerin Sigrun Scheffner
Bildrechte: MDR

Sigrun Scheffler, Apothekerin seit 1995. Wir haben sie in ihrer Schloss-Apotheke in Machern besucht, die sie alleine aufgebaut hat und noch heute leitet. In regelmäßigen Abständen ist sie für den Notdienst eingeteilt.

Draußen

Paulus Klassen
Bildrechte: MDR

Paulus Klassen, 30 Jahre, arbeitsuchend. Über ein Jahr lebt er nun auf der Straße. Zusammen mit seinem Hund sucht er sich jede Nacht einen Schlafplatz in der Leipziger Petersstraße. Sicher einschlafen kann er meist nicht, da er stets damit rechnen muss, überfallen zu werden.

Kreativ

Choreograph Michal Sedlacek
Bildrechte: MDR

Michal Sedlacek, Choreograph. Der stellvertretende Ballettdirektor der Oper Halle nutzt nachts die Ruhe, damit er sich besser auf seine Arbeit konzentrieren kann. Ein positiver Nebeneffekt: Er hat nachmittags mehr Zeit für seine Tochter.

Zuletzt aktualisiert: 09. Januar 2019, 15:59 Uhr