Natürlicher Pflanzenschutz Acker-Schachtelhalm-Brühe

Acker-Schachtelhalm-Brühe hilft gegen die Kräuselkrankheit, den Malvenrost sowie die Blattfleckenkrankheiten. Sie kann aber auch gegen die Rote Spinne, Milben, Lauchmotten, Monilia und Sternrußtau eingesetzt werden.

Zutaten:

  • 1 kg frische Acker-Schachtelhalme
  • 10 l Wasser

Zubereitung:

Das frische Kraut im Wasser 24 Stunden einweichen lassen. Anschließend eine halbe Stunde aufkochen. Nach dem Abkühlen den Sud filtern. Im Verhältnis 1:5 verdünnt, kann die Brühe verwendet werden. In akuten Fällen sollte sie drei Tage hintereinander angewendet werden.

Wirkung:

Die Brühe wird vor allem bei Pilzkrankheiten wie der Kräuselkrankheit oder Malvenrost eingesetzt. Die Acker-Schachtelhalm-Brühe kann aber auch gegen die Blattfleckenkrankheiten (bei Tomaten und Kartoffeln), die Rote Spinne, Milben, Lauchmotten, Monilia und Sternrußtau (bei Rosen) eingesetzt werden.

Grünes Kraut liegt in einem Korb.
Frischer Acker-Schachtelhalm Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius

Acker-Schachtelhalm Acker-Schachtelhalm (Zinnkraut) sollte im August gesammelt werden. Dann ist sein Wirkstoffgehalt am intensivsten. Die im Zinnkraut enthaltene Kieselsäure stärkt das Blattgewebe und die Zellwände der Pflanzen. Auch bei anderen Kräutern empfiehlt es sich, sie im Sommer zu sammeln, da auch bei ihnen die Wirkstoffe dann am stärksten enthalten sind. Sie können auch ab August gesammelt, getrocknet und erst später eingesetzt werden. Wird im frischen Zustand ein Liter von einem Kraut benötigt, sind von den getrockneten Kräutern nur noch 200 Gramm notwendig.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 04. März 2018 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. März 2018, 08:30 Uhr