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Im Winter, wenn es im Garten weniger zu tun gibt, laden Bücher zu gedanklichen Reisen in ferne Länder, zu außergewöhnlichen Begegnungen und in andere Zeiten ein. Unser Autor Jens Haentzschel hat fünf Empfehlungen für Sie. Bildrechte: MDR/Estha Taddigs

Zeit zum SchmökernFünf Garten-Lesebücher für das ganze Jahr

von Jens Haentzschel

Stand: 20. Dezember 2021, 13:40 Uhr

Der Sommer ist da. Was liegt da näher, als sich in den Schatten zu setzen und mal wieder in einem schönen Buch zu schmökern? MDR Garten-Literaturexperte Jens Haentzschel hat fünf wunderbare Bücher herausgesucht, die wir Ihnen wärmstens ans Herz legen möchten.

1. Roman: Eine Liebesgeschichte zwischen Gartenträumen

"Der Garten unter dem Eiffelturm" von Elena Eden

Die junge Grafikerin Alina ist zurück in Paris, der ewigen Stadt der Liebe. Doch in ihrem Kopf entstehen bei dem Gedanken an Paris keine Pastelltöne des Glücks, sondern eher dunkle Wolken. In der Stadt an der Seine lernte sie vor einiger Zeit Pierre kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick, doch diese Liebe hatte keine Chance. Ein tragischer Unfall beendet das junge Glück, und der Schmerz dieses Verlustes ist für Alina entsetzliche Gegenwart. Die Reise nach Paris wird so zur Reise in die eigene Erinnerung.

Als dann noch die Taufe, zu der Alina sich eigens auf den Weg in die französische Hauptstadt gemacht hat, abgesagt wird, weiß sie nicht wohin mit ihrer Zeit. Doch ein Artikel über verschiedene Gärten in der Stadt lässt sie aufhorchen: Sie liebt Gärten und will nun die sieben Tage der Reise dazu nutzen, sich treiben zu lassen. Doch es dauert nicht lange, bis kleine Zufälle neue Menschen ins Leben von Alina werfen.

Elena Eden ist das Pseudonym einer gartenverliebten und reiseverrückten Journalistin, die hier ihren ersten Roman geschrieben hat und die Themen "Liebe" und "Gärten" auf geschickte Art miteinander verwebt. Während der Leser Alina durch ihre siebentägige Tour folgt, entdeckt er mit ihr ganz verschiedene, reale Gärten: Die Promenade plantée, eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die Paris bis 1965 mit ihren südöstlichen Vororten verband. Die nach der Künstlerin Niki de Saint-Phalle benannten schwimmenden Gärten. Der großflächige Museumsgarten des Musée du Quai Branly, die Tuilerien-Gärten und viele mehr.

Zwischen den kurzen Besuchen der Grünanlagen, Parks und Gärten stolpert Alina aber auch eher überraschend in zwei Liebesgeschichten hinein: Da ist der US-Amerikaner John, der sie beim Fotografieren trifft und verliebte SMS mit ihr austauscht. Und da ist der Deutsch-Franzose Florian, den Alina als Gartentour-Guide  eher zufällig entdeckt und der sie auf eine Gartenreise in die Normandie aufmerksam macht. Während Alina nicht weiß, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen soll, ist auch noch Pierre als ewige Erinnerung in ihrem Kopf. Denn eines hat sie sich damals nach seinem Tod geschworen: Niemals einen anderen zu lieben. Doch diese Reise nach Paris und von dort in die Normandie wird Alina verändern.

In Elena Edens Buch trifft eine Gärtnerin auf Gartenreise auf die große Liebe. Bildrechte: Elena Eden

Elena Eden gelingt in ihrem Roman ein charmanter Wechsel zwischen Liebes- und Gartengeschichte. Stimmungsvoll und beschwingt beschreibt die Autorin ohne große Vorhersehbarkeit die verschiedenen Grünanlagen, gefühlvoll taucht sie in die Seele ihrer Protagonistin ein, die die Trauer längst nicht bewältigt hat, aber nun neue Gefühlen auf sich zukommen lässt. Das Konzept ist ebenso schön wie erlebbar, denn am Ende ihrer Geschichte listet Elena Eden die besuchten Gärten in Paris und in der Normandie mit einigen Tipps auf. So wird das Buch noch etwas lebendiger, denn mit etwas Glück kann man Alinas Reise selbst nachverfolgen und damit die unbekannten und bekannten Gärten für sich entdecken.

Der Garten unter dem EiffelturmVon Elena Eden

260 Seiten, Gebunden, 19,99 Euro
ISBN: 979-8-6500-7566-0
Das Buch liegt in verschiedenen Ausgaben vor: als Hardcover (in jeder Buchhandlung als Book on Demand zu bestellen), als Taschenbuch und E-Book (lesbar auf jedem Smartphone) bei Amazon

2. Sachbuch: Eine Hommage an die botanische Kreativität

"Die unglaubliche Reise der Pflanzen" von Stefano Mancuso

Bildung schadet nie. Bücher voll mit wunderbaren Geschichten rund um Pflanzen ebenso wenig. Das Sachbuch "Die unglaubliche Reise der Pflanzen" von Stefano Mancuso ist eine bildende Entdeckungsreise, die den Lesern die Augen öffnet. Denn was Pflanzen alles können, lädt zum Staunen ein.

Der Autor Mancuso, Pflanzengenetiker und Botaniker aus Italien, taucht in seinem Buch tief in die Welt der Pflanzen ein. Denn viele Arten sind Eroberer und damit beweglicher, als wir es uns mitunter vorstellen. Oder anders gesagt: Nicht wir Menschen sind die am weitesten verbreiteten Wesen auf der Erde. Es sind die Pflanzen und davon erzählt das Buch auf wunderbar lesenswerte Weise.

Dass Pflanzen mehr können, als nur unsere Gärten zu verschönern, ist jedem Gärtner klar, der in seinem eigenen Reich unterwegs ist oder eben mit den Augen reist. Pflanzen kommunizieren, tauschen sich aus, haben soziale Gefüge und wandern durch die Welt, sind mal biologische Invasoren im negativen Sinne, aber auch clever im positiven Sinne. An einigen Beispielen macht Mancuso deutlich, was wir Pflanzen verdanken: Die Kokosnuss vergleicht er mit einem "Schweizer Armeemesser". Sie ist ein Nahrungsmittel par excellence, kann aber auch vielfältig anders benutzt werden und wurde von einem deutschen Auswanderer Ende des 19. Jahrhunderts angehimmelt. Während die Kokosnüsse von Mancuso als eine der "großen Seefahrer in der Pflanzenwelt" beschrieben werden, gehört die Trauerweide in eine Gruppe von "Pionieren", die weltweit Flächen bedeckt, obgleich sie ihr Heimat in China hat. Wie sehr Böden von Natur zurückerobert werden können, schildert Mancuso auch bei zwei bedrückenden Ereignissen: der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und dem Atombombenabwurf auf Hiroshima.

Stefano Mancuso nimmt uns mit auf die Reise der Pflanzen um den Kontinent. Bildrechte: Klett-Cotta Verlag

Die einzelnen Kapitel lesen sich federleicht und sind so erkenntnisreich, dass dieses Buch jedes Leseherz schnell erobert. Das Buch wird zur Fundgrube nützlichen Wissens: Das Afrikanische Lampenputzergras (Pennisetum setaceum) wurde 1938 als Futterpflanze auf Sizilien getestet. Als die Ergebnisse weit unter den Erwartungen lagen, sollte es weg, doch längst hatte sich die Pflanze selbst auf die Reise über die Insel gemacht und ist Zierde in vielen Gärten.

Es ist eine von vielen Geschichten über Pflanzen, die mal Zeitreisende oder mal Einsiedler sind. Ein faszinierendes Sachbuch, dessen verzaubernden Illustrationen von Grisha Fisher die Texte ergänzen. Ein Buch für alle, die Lust haben, einigen Pflanzen durch ihre Reise durch die Welt zu folgen.

Die unglaubliche Reise der PflanzenVon Stefano Mancuso

Aus dem Italienischen von Andreas Thomsen mit Illustrationen von Grisha Fisher
154 Seiten, Gebunden
22 Euro
ISBN: 978-3-608-98192-6
Verlag Klett-Cotta

3. Sachbuch: Vielschichtige Wald-Bestandsaufnahme

"Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus?" von Frank Quilitzsch

Manchmal entstehen lesenswerte Bücher ganz einfach. Zum Beispiel, wenn ein neugieriger Autor mehr zu einem Thema wissen will. Dann macht er sich meist auf den Weg, recherchiert das Thema, trifft Menschen, redet mit ihnen und daraus entsteht dann manchmal ein Buch. Der Erfurter Journalist Frank Quilitzsch spazierte eines Tages im Februar 2020 durch seine Stadt und stellte fest: Dieser Monat ist anders als üblich. Bei 12 Grad Celsius blühten die Krokusse, schnatterten die Enten der Sonne entgegen und es Brennholz wurde mangels Kälte gespart. Frühling mitten im Winter war vielleicht kein Neuland, aber doch bemerkenswert. Und da machte es bei Frank Quilitzsch Klick: Denn wo war der Winter?

Nöher dran geht kaum. Autor Quilitzsch nimmt uns mit in die tiefen der Thüringer Wälder. Bildrechte: Verlag Tasten & Typen

Das ist die Ausgangsfrage des klug geschriebenen Buches, das nicht nur den Winter sucht, sondern vielschichtige Einblicke in den aktuellen Zustand des Waldes in Thüringen gibt. Schnell kommt Oberhof ins Spiel: Der Wintersport-Ort Nummer 1 in Thüringen leidet am mangelnden Winter wie am Zustand mancher umliegenden Wälder. Es ist der dortige Forstamtsleiter Bernd Wilhelm, der dem Autor eine neue Welt öffnet, denn Wald war bislang eher kein Thema des Kulturjournalisten. Den buchtitelgebenden Satz "Wilhelm, wie sieht der Wald wieder aus?" hört der Förster mehrfach im Jahr und ist dennoch machtlos, denn der Wald ist vielerorts im Freistaat zum Schlachtfeld geworden. Der schöne Thüringer Wald verliert an Substanz und Kraft. Borkenkäferplagen, Orkane, Hitzesommer und Trockenheit machen ihm zu schaffen.

Frank Quilitzsch schreibt sich allerdings nicht in Oberhof fest, sondern bewegt sich von Förster Wilhelm angetrieben durch das Land. Während Wilhelm nicht vom Klimawandel, sondern von der "Klimakatastrophe" spricht, sieht es sein Kollege Jörn Uth noch dramatischer. "Unsere personelle Ausstattung ist für Friedenszeiten ausgelegt. Aber wir sind im Krieg."

Das Buch ist lesenswert, weil der Autor eine große Freude an Menschen hat und ebenso behutsam wie neugierig in deren Welten schaut. Quilitzsch schreibt mit großer Leidenschaft und nimmt seine Leser mit auf auf eine Reise durch die Welt der Wälder und Bäume. Denn das emotionale Thema "Wald" gehört nicht nur in die Hände von Deutschlands populärsten Oberförster Peter Wohlleben, auch andere Menschen sind Teil von packenden Waldgeschichten: Ob Zapfenpflücker in der Samendarre, Einblicke in die Buchenwälder, touristische Hainich-Romantik, Ausflüge mit Jagdgesellschaften, Klimaschutz für Stadtbäume in Erfurt oder der Besuch eines Friedwalds. Von Geschichte zu Geschichte gewinnt das Buch immer mehr an Tiefe und veranschaulicht dem Leser, wie unterschiedlich und komplex das Thema "Wald" zu verstehen ist, wie Ranger, Forstamtsleiter, Naturschützer mit dem Wald umgehen und was für Sorgen und Ängste deren Zukunft bestimmen.

Am Ende des einsichtsreichen Buches und ein Jahr später gibt es Schnee, aber auch die Aussichten, dass die nächsten Februar-Tage bei bis zu 20 Grad Celsius liegen könnten. Das klingt nach Sommer im Winter und zeigt uns Lesern recht gut, wo diese Reise einmal enden könnte. Mit diesem Buch wird mal klüger und bekommt Einblicke, in ein Thema, das uns alle angeht.

Wilhelm, wie sieht denn der Wald wieder aus?Von Frank Quilitzsch

Ein Jahr unterwegs mit Thüringer Förstern und Baumforschern
16,80 Euro
ISBN-13: 978-3-9456-0548-6
Verlag Tasten & Typen

4. Gartengeschichten: Mit Vergnügen durch die Welt der Fernsehgärtnerin

"Im Garten" von Sabine Platz

Sie glänzt als Hobby- und Fernsehgärtnerin mit einer Neugier, die keine Grenzen kennt und mich als Fernsehzuschauer immer wieder begeistert, weil ich Themen durch sie manchmal entdecke und dann sogar besser verstehe. Das ist guter Journalismus und Sabine Platz versteht ihr Handwerk besten. Sie gehört damit zu den Kolleginnen, die ich leider nur aus der Ferne des Fernsehens schätzen gelernt habe. Ihre Gartenrubrik im ZDF-Morgenmagazin ist für viele Menschen Kult, denn die Moderatorin mit der Latzhose ist so charmant und interessiert, dass man ihr gern folgt und ihrer Herzlichkeit schnell erliegt. Nun hat die Fernsehjournalistin ein warmherziges, kurzweiliges und amüsantes Gartenbuch über ihre Fernseh-Begegnungen geschrieben. Denn wer im Fernsehen gärtnerisch unterwegs ist, der kommt viel rum und hat noch mehr zu erzählen.

Sabine Platz hat in ihrer Fernseh-Laufbahn schon einiges erlebt und so manche Gärtner getroffen. Bildrechte: Ludwig Verlag

Dieses Herumkommen ist das Herz des Buches, denn Sabine Platz begibt sich mit ihren Leserinnen und Lesern auf eine besondere Gartenreise, die vornehmlich in Deutschland stattfindet, es dann aber auch bis nach London schafft. Dort besucht die gartenaffine Journalistin erst die berühmte Chelsea-Flower-Show und danach einen Privatgarten im Londoner Umland. Ihr Erzählstil ist nah an den Menschen: Platz schreibt direkt, teilt ihr Erleben unmittelbar, ist witzig und lässt auch in ihr eigenes gärtnerisches Leben blicken. Denn Gärtnern ist ein ewiges Pendeln zwischen Freud und Leid und für Sabine Platz geht die eigene Expertise nicht "über die einer Rückschläge erprobten Amateurgärtnerin" hinaus. Das macht das Buch nicht nur nachvollziehbar, sondern auch sehr ehrlich und immer sympathisch.

Ihre eigenen Erfahrungen im Garten kommen ebenso vor wie Besuche von Menschen und Orten, die zeigen, wie vielfältig das Thema "Garten" sein kann. Sabine Platz besucht die Orchideen-Züchterin Marei Karge, entdeckt in Buttstädt, einem kleinen Ort in Thüringen, einen Privatgarten, und gleich dazu eine Gärtnerei in Erfurt, reist zur Krumbholz-Schmiede nach Oberfranken, spricht mit der Gartengestalterin Gabriella Pape übers Gärtnern und wird emotional, als sie von dem Hortensien-Produzenten Andreas Pellens die dramatische Situation während der Corona-Zeit erfährt.

Mit Schwung, Vergnügen, Ehrlichkeit und Humor schreibt sich Sabine Platz durch ganz verschiedene Momente ihres journalistischen Lebens. Das Buch will nie Ratgeber sein, sondern funktioniert gut als Einblick in ein journalistisches Gartenleben. Das liest sich frisch, kurzweilig und erkenntnisreich. Ein Buch für jede Jahreszeit also.

Im Garten - Zwischen Knolle und Kompost liegt das ganze Leben. Geschichten von Gärten und MenschenVon Sabine Platz

288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 12,5 x 20,0 cm
m. Bildteil
ISBN: 978-3-453-28144-8
Preis: 22,00 Euro
Ludwig Verlag

5. Erzählungen: Eine Liebeserklärung ans Gartenglück

"Neue Gartengeschichten" von Eva Demski

Mit Eva Demski als Autorin gehe ich schon lange durchs Leben. Schließlich sind ihre literarischen wie philosophischen Werke so lesenswert wie ausgezeichnet. Mit ihren "Neuen Gartengeschichten" blickt sie zugleich zurück und nach vorn: Denn im August 2020 kapitulierte sie endgültig am erbarmungslosen Buchsbaumzünsler, sortierte ihren kleinen Privatgarten neu, weil auch andere Plagen vor der Tür stehen: Klimawandel, Hitze, Trockenheit. Die Pandemie macht der fast 80-Jährigen bewusst, dass man im Alter den Garten nicht nur neu denken, sondern auch neu entwickeln muss, und so geht sie erneut durch ihren handtuchschmalen Garten im Frankfurter Dichterviertel, schwelgt in Erinnerungen und ist nicht müde, auch eine Zukunft zu planen. Das alles in der gegenwärtigen Weltlage aus Stillstand und Abstand im Zeichen einer ungewissen Pandemie.

Eva Demski nimmt uns mit auf eine Reise durch ihren geliebten Garten. Bildrechte: Insel Verlag

In zärtlichen Sätzen beschreibt Eva Demski ihre Seelenwanderung im Angesicht pandemischer Ruhe und macht sich an eine Bestandsaufnahme ihres geliebten Gartens, den sie seit 50 Jahren hegt und pflegt. "Wir wollten endlich anfangen, es einander leicht zu machen, mein Garten und ich" ist dann auch das Motto dieser Reise durch den eigenen Garten. Eva Demski erzählt Geschichten und Anekdoten, bilanziert, beobachtet und schaut voraus, ist nachdenklich und unterhaltsam. Es ist eine Freude, sich durch dieses dünne, kluge Buch zu blättern. Brautmyrte und Russischer Wein erweisen sich als resistent gegen alles und lösen trotz aller Wuchsfreude dennoch Sentimentalitäten in ihr aus. Bunte Blumenträume aus der Dose spielen ebenso eine Rolle wie die neue Wildheit, die Einzug erhält, nachdem sich der strukturierende Buchs verabschieden musste und die kahlen Leerstellen nach Farbenpracht schreien. Letztlich hilft jede Kapitulation, denn sie steht für einen Neubeginn. 

Es ist ein Genuss, sich durch Demskis vergnügliche und feinfühlige Sätze zu lesen. Dass Garten ein großes Glück bedeutet, hat die Pandemie noch verstärkt. Vor dem Hintergrund der vergangenen zwei Jahren erzählt die Autorin lustvolle Geschichten: Wie sich aus zarten Kernen der Stechäpfel wahre Monsterpflanzen entwickelt haben. Wie Pilze im Rasen sie aus der Reserve lockten. Wie der Blick in Nachbars Garten ihr während all der Ruhe zu einer wichtigen Heimat wurde. Schon ihre ersten "Gartengeschichten" vor zehn Jahren erwiesen sich als Buchperle. Nun kommt die Fortsetzung noch etwas emotionaler, aber auch etwas weiser daher.

Neue GartengeschichtenVon Eva Demski

189 Seiten
23 Euro
ISBN: 978-3-458-17936-8
Insel Verlag

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Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 19. Dezember 2021 | 08:30 Uhr