Erste Blüten im Staudenbeet Diese sechs Stauden blühen schon im Februar und März

Im Februar zaubern die ersten Winter- und Frühblüher Farben in den Garten. Diese sechs Pflanzen trotzen der Kälte und blühen schon sehr früh im Jahr. Einmal an den richtigen Standort gepflanzt, kommen die Stauden immer wieder. Sinnvoll ist ein Platz im Vorgarten oder in Beeten, die auch im Winter vom Haus aus gesehen werden.

Rosa blühendes Alpenveilchen im Topf
Wilde, einheimische Alpenveilchen (Cyclamen) gibt es im Handel auch als Stauden für den Garten. Doch Vorsicht: Die Pflanzen verlangen einen Standort im Halbschatten auf kalkhaltigem, durchlässigem Boden, der reich an Laubhumus sein sollte. Sagt ihnen der Platz nicht zu, gehen die rosa blühenden Frühlingsboten mit ihren marmorierten Blättern schnell ein. Schwere Böden mögen sie nicht. Empfehlenswert ist die Pflanzung im Frühjahr. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Blühendes Schneeglöckchen
Schneeglöckchen sind ein Klassiker im Frühlingsgarten. Die Zwiebeln werden im September in die Erde gesteckt, die Blütezeit erstreckt sich von Februar bis März. Es gibt mehrere Arten und zahlreiche Sorten - wie das sehr ausgewogen proportionierte Schneeglöckchen Galanthus ‚Nothing Special‘, das auch für weniger erfahrene Gärtner geeignet ist. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Hellgelb blühende, kleine Pflanze
Winterlinge (Eranthis hyemalis) zählen zu den ersten Zwiebelpflanzen überhaupt, die sich im Frühjahr öffnen. Die Sorte ‚Schwefelglanz‘ hat, wie der Name schon vermuten lässt, hellgelbe Blüten. Ganz wichtig: Winterlinge mögen es überhaupt nicht, wenn der Boden umgegraben oder aufgelockert wird. Sie gedeihen im Halbschatten oder unter Bäumen, die nur im Sommer Laub tragen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Rosa blühendes Alpenveilchen im Topf
Wilde, einheimische Alpenveilchen (Cyclamen) gibt es im Handel auch als Stauden für den Garten. Doch Vorsicht: Die Pflanzen verlangen einen Standort im Halbschatten auf kalkhaltigem, durchlässigem Boden, der reich an Laubhumus sein sollte. Sagt ihnen der Platz nicht zu, gehen die rosa blühenden Frühlingsboten mit ihren marmorierten Blättern schnell ein. Schwere Böden mögen sie nicht. Empfehlenswert ist die Pflanzung im Frühjahr. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Gelb blühendes Adonisröschen im Topf
Adonisröschen sind weniger anspruchsvoll. Das Amur-Adonisröschen (Adonis amurensis) blüht äußerst früh, wenn die übrigen Stauden noch im Winterschlaf liegen. Ab Februar zeigt es seine leuchtend gelben Blüten. Der Frühblüher schätzt einen sehr hellen, nicht zu trockenen Standort. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Blau blühendes Leberblümchen im Topf
Das Siebenbürger Leberblümchen (Hepatica transsilvanica) erwacht meist zwei bis drei Wochen früher als das einheimische Leberblümchen (Hepatica nobilis). Beide zählen zu den Schattenstauden und haben ähnliche Ansprüche an den Standort. Ideal ist ein humusreicher Platz unter Laubbäumen, der im Winter feucht und im Sommer eher trocken ist. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Hellrosa Blüte einer Lenzrose
Sieht ein bisschen wie eine Christrose aus, ist aber eine sehr früh blühende Lenzrose: Die Helleborus-Hybride 'HGC Madame Lemonnier' zeigt ihre zartrosa Blüten schon ab Februar. Auf nährstoffreichem, durchlässigem Boden im Halbschatten fühlt sich die Lenzrose wohl. Staunässe ist dagegen Gift für die mehrjährige Pflanze. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 24. Februar 2019 | 08:30 Uhr