Blausäure Maniok ist bei falscher Zubereitung giftig

Maniok wird gerne zu Pommes, Curry oder Püree verarbeitet. Doch wussten Sie, dass sie vor dem Verzehr gewässert und getrocknet werden sollten?


Das sollten Sie vor dem Verzehr von Manioks wissen:

Blick in die Krone einer Maniok-Pflanze
Maniok-Pflanze. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius

Maniok enthält Blausäure, die vor dem Verzehrt entfernt werden muss. Dafür muss die Knolle gewaschen und geschält werden. In ihrer Heimat Südafrika wird sie anschließend gerieben, gewässert und wieder getrocknet, damit die Blausäure entweichen kann. Erst dann ist die Maniok für den Verzehr geeignet.

Der Blausäuregehalt fällt je nach Maniok-Sorte unterschiedlich hoch aus. Er lässt sich aber heraus schmecken: Süße Manioks enthalten wenig Blausäure, bittere Sorten weisen einen hohen Blausäuregehalt auf.


Darum ist Blausäure giftig:

Sie verhindert, dass neuer Sauerstoff ins Blut kommt. Das kann im schlimmsten Fall zum Herzstillstand führen.

Maniok Frucht
Maniok muss vor dem Verzehr gewässert und getrocknet werden. Bildrechte: imago images / blickwinkel
Roher Maniok wird geschält 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Süßkartoffeln sind bekannt und beliebt in der deutschen Küche, Maniok und Yams jedoch kaum verbreitet. Die Stärkepflanzen stammen aus den Tropen. Vor allem bei Maniok ist die Zubereitung wichtig, da er Blausäure enthält.

MDR FERNSEHEN So 01.11.2020 08:30Uhr 01:46 min

https://www.mdr.de/mdr-garten/geniessen/bataten-suesskartoffeln-maniok-yams-zubereiten-kochen-100.html

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Roher Maniok wird geschält 2 min
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 01. November 2020 | 08:30 Uhr