Tipps vom Imker Bienen im Kleingarten halten: Das ist zu beachten

Honigbienen sind wichtig für die Bestäubung vieler Obst- und Gemüsepflanzen. Im Kleingarten helfen sie fleißig mit und sorgen obendrein für schmackhaften Honig. Die Haltung der faszinierenden Tiere lässt sich gut mit dem Gärtnern verbinden. Was es dabei zu beachten gibt, haben wir uns von Imker Horst Jäger-Mang aus Weimar erklären lassen.

Imker Horst Jäger-Mang mit Bienen
Im Frühsommer arbeitet Imker Horst Jäger-Mang auch mal ohne Schutzkleidung mit seinen Bienen. Er weiß aus Erfahrung, dass die Tiere durch die Nahrungssuche abgelenkt sind. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Welche Vorteile haben Bienen im Garten?

Honigbienen sind, wie die Wildbienen auch, Bestäuber für Obst und Gemüse im Garten. Ob Apfelbäume, Erdbeeren, Gurken oder Kürbisse, ohne die fleißigen Insekten würde die Ernte geringer oder komplett ausfallen. Bienen lassen sich außerdem bei der unermüdlichen Suche nach Nektar und Pollen gut beobachten. Ihr Verhalten und ihre Lebensweise sind spannend. Und sie liefern natürlich Honig und Bienenwachs.

Zwei Männer betrachen einen Wabenrahmen mit Bienen. 6 min
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MDR Garten So 24.05.2020 08:30Uhr 05:39 min

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Ich möchte Bienen halten. Worauf muss ich mich einstellen?

Honigbienen im Garten zu halten, erfordert viel Wissen und Erfahrung, wie der Imker Horst Jäger-Mang aus Weimar sagt. "Es ist eine Wissenschaft für sich", sagt der Fachmann. Einsteiger sollten daher viel Geduld mitbringen und sich von Fehlschlägen nicht entmutigen lassen. Die Bienenhaltung ist außerdem zeitaufwändig, wenn die kleinen Stachelträger gesund bleiben und schmackhaften Honig machen sollen. "Wenn ich Honig schleudere, dauert das schon mal 12 bis 14 Stunden", sagt der Imker. Ratsam ist auch, mit den Gartennachbarn über den Wunsch zu sprechen. Die Bienenhaltung im Kleingarten ist nicht grundsätzlich verboten. Im Gegenteil, manche Vereine fördern sie sogar. Es lohnt sich aber, beim eigenen Verein und den Gartennachbarn nachzufragen, ob etwas gegen die Haltung spricht - im Sinne eines rücksichtsvollen Miteinanders.

Ich wünsche mir Bienen. Wie fange ich am besten an?

Honigbienen und Bienenkönigin auf Wabe
Die Bienenkönigin ist am länglichen Hinterleib zu erkennen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wer einen Imker im Bekanntenkreis hat, kann erst einmal um ein Volk und Starthilfe bei der Betreuung bitten. Einsteiger können sich außerdem an einen Imkerverein in der Nähe wenden oder am besten gleich Mitglied werden. Erfahrene Imker helfen dann meistens in den ersten Monaten mit den Bienen. Ein Volk von einem Imker aus der Gegend koste im Frühsommer ungefähr 100 bis 120 Euro, berichtet Horst Jäger-Mang. Einige Imkervereine richten auch Schnupperkurse, Honigmärkte oder Tage der offenen Tür aus, um Interessierte für das Hobby zu begeistern.

Wann ist ein günstiger Zeitpunkt, mit der Bienenhaltung zu beginnen?

Im Frühsommer vermehren viele Imker ihre Völker und verkaufen dann Königinnen sowie zugehörige Bienenstaaten. Mai und Juni sind daher günstige Monate, um sich Honigbienen zuzulegen.

Muss ich meine Bienen anmelden?

Ja. Bienenvölker müssen bei der Tierseuchenkasse des jeweiligen Bundeslandes angemeldet werden. Die Amerikanische Faulbrut ist eine gefürchtete, meldepflichtige Erkrankung, die Honigbienen befallen kann. Wo die Krankheit auftritt, müssen Bienenvölker vernichtet und andere Imker vor der Gefahr gewarnt werden. Betroffene Imker erhalten eine finanzielle Entschädigung, wenn Amerikanische Faulbrut nachgewiesen wird und sie deshalb Bienenvölker verlieren.

Blühende Stauden als Partner Ziergräser im Garten bienenfreundlich kombinieren

Ziergräser sind eine attraktive Bereicherung für viele Gärten, doch sie haben Bienen nichts zu bieten. Wer etwas gegen das Insektensterben tun möchte, kombiniert Gräser mit Stauden, die im Spätsommer und Herbst blühen.

Pampas-Gras und blühende Prachtkerze
Das dekorative Pampas-Gras beeindruckt mit seinen buschigen Blüten und seinem hohen, aufrechten Wuchs. Als Pflanzpartner kann da die Gaura mithalten, die zur gleichen Zeit blüht. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Pampas-Gras und blühende Prachtkerze
Das dekorative Pampas-Gras beeindruckt mit seinen buschigen Blüten und seinem hohen, aufrechten Wuchs. Als Pflanzpartner kann da die Gaura mithalten, die zur gleichen Zeit blüht. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
blühende Prachtkerze mit einer Biene in einer Blüte
Die zarten, weiß-rosa Blüten der Prachtkerze sind bei Bienen beliebt. Ein weiterer Pluspunkt: Sowohl das Pampas-Gras als auch die Gaura sind Pflanzen, denen Trockenheit und heiße Sommer nicht viel ausmachen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Weidenblättrige Sonnenblume im Gräsergarten
Weidenblättrige Sonnenblumen (Helianthus salicifolius) erreichen zur Blütezeit im Spätsommer und Herbst Höhen von über zwei Metern. Sie überragen auch manches Ziergras. Bienen besuchen die leuchtend gelben Blüten gerne. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Ziergras hinter blühendem Sonnenhut in einem Park
Auch niedrige Ziergräser und Sonnenhut (Rudbeckia) harmonieren miteinander. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Biene auf Blüte der Schön-Aster mit dem Sortennamen Madiva
Astern sind die Herbstblüher schlechthin. Sie verwandeln Beete im September und Oktober in ein traumhaftes Blütenmeer, für das die Ziergräser die Kulisse bieten. Im Sonnenschein summt und brummt es dann über den Blumen - wie hier bei Schön-Astern der Sorte 'Madiva'. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Blauraute im Gräsergarten des egapark Erfurt
Die Perowskie, auch als Blauraute oder Silberstrauch bekannt, erinnert ein wenig an Lavendel, wird aber noch größer. Perowskien lassen sich dank ihrer langen Blütezeit und ihres hohen Wuchses sehr gut mit verschiedenen Ziergräsern kombinieren. Ein Beispiel sind die
Rutenhirsen.
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Weiß blühende Herbst-Anemonen
Blühende Herbstanemonen spenden Insekten Nahrung und bilden einen tollen Kontrast zu den langen, zarten Blättern und filigranen Blüten der Ziergräser. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Blauer Salbei mit Insekt auf der Blüte
Blauer Ziersalbei beginnt im Spätsommer zu blühen. Er ist ein bienenfreundlicher Partner für viele Ziergräser, da er eine Wuchshöhe bis 100 Zentimeter erreichen und in der vollen Sonne stehen kann. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 04. Oktober 2020 | 08:30 Uhr

Wo ist ein günstiger Standort?

Der Bienenstock sollte nach Süden ausgerichtet stehen. Fünf bis sechs Stunden Sonne am Tag braucht der Standort.

Imker Horst Jäger-Mang mit MDR Garten-Redakteur Jörg Heiß in Kleingarten
Nach Süden ausgerichtet und an einem leichten Hang gelegen: So sieht ein günstiger Bienen-Standort aus. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Günstig ist eine leichte Hanglage, damit kalte Luft abfließen kann. Bäume, Hecken oder Gebäude als Windschutz auf der Nord- und Ostseite des Bienenstocks sind auch empfehlenswert. Der Bienenstock darf auf keinen Fall im Schatten stehen. "Gut ist ein Standort, wo man sich mit den Bienen wohlfühlt", fasst Jäger-Mang zusammen. Übrigens: Der Kuchen auf dem Gartentisch interessiert Bienen nicht. Süße Leckereien locken nur Wespen und Fliegen an. Auch ein Insektenhotel für Wildbienen im selben Garten stört laut Jäger-Mang nicht.

Was ist mit Kindern und Hunden im Kleingarten?

Honigbienen stechen nur dann, wenn sie sich oder ihren Stock unmittelbar bedroht sehen. Wenn man versehentlich auf eine Biene tritt oder sich ein Tier ins Hosenbein verirrt, kann es zum Stich kommen.

Imker Horst Jäger-Mang hält Wabe mit Bienen
Kleingärtner Jörg Heiß (links) lässt sich die Bienenhaltung von Imker Horst Jäger-Mang zeigen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ruhiges, vorsichtiges Auftreten und ein Gefühl für die Bienen helfen. Erfahrene Imker hören am Summen der Bienen, ob die Tiere entspannt oder gestresst sind. Im Frühsommer arbeitet Horst Jäger-Mang sogar ohne Schutzkleidung mit den Bienen, weil sie so sehr mit der Nahrungssuche beschäftigt sind. Bei Gewitterneigung oder wenn die Bienen hungern mussten, reagieren sie demnach eher aggressiv. Vorsicht auch bei jungen oder aufgeregten Hunden: Wenn sie bellend direkt vor dem Stock herumhüpfen, riskieren sie, gestochen zu werden. Hundehalter sollten sehr unruhige Tiere deshalb vom Bienenstock fernhalten. Kinder und Enkel können darüber aufgeklärt werden, sich so zu verhalten, dass die Bienen sich nicht bedroht fühlen.

Wie kann ich Bienen im Kleingarten helfen?

Honigbienen am Eingang zum Bienenstock
Bienen sind spannend zu beobachten und liefern schmackhaften Honig, wenn sie sich wohl fühlen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

"Bienen fliegen auf Tracht", sagt der erfahrene Imker. Das heißt: Wo es üppig blüht, da finden sich zahllose Bienen ein - zum Beispiel während der Lindenblüte. Wer Bienen helfen möchte, setzt daher auf reich blühende Trachtpflanzen. Vor allem im Hoch- und Spätsommer finden Bienen manchmal wochenlang zu wenig Futter. Blühende Kräuter und Lippenblütler, Herbstastern und Dahlien helfen den Tieren. "Lassen Sie beim Rasenmähen bewusst Inseln stehen, in denen Klee und Löwenzahn blühen dürfen", rät Horst Jäger-Mang. Das Gras im Garten sollte überhaupt erst spät geschnitten werden. "Ich mähe frühestens im Mai, manchmal sogar erst im Juni den Rasen", berichtet der Imker. Den Löwenzahn sticht er erst aus, wenn die gelben Blüten langsam zu Pusteblumen werden.

Insektenfreundlicher Garten Stauden für Insekten - das Büffet ist eröffnet

Alle reden über Futterpflanzen für Bienen. Dabei sind auch Schwebefliegen, Käfer, Wespen und Schmetterlinge auf Nahrungssuche. Auch sie sind Bestäuber im Garten. Auf diese Stauden fliegen viele Insekten.

Eine Biene fliegt auf eine lila Salbei-Blüte zu
Lippenblütler sind sehr beliebt bei Insekten. Zu den wichtigsten Vertretern gehören Lavendel, Salbei, Katzenminze und Kräuter wie Oregano, Thymian, Rosmarin und Ysop (Im Bild: Salvia x jamensis-Hybride 'Ignition Purple'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Eine Biene fliegt auf eine lila Salbei-Blüte zu
Lippenblütler sind sehr beliebt bei Insekten. Zu den wichtigsten Vertretern gehören Lavendel, Salbei, Katzenminze und Kräuter wie Oregano, Thymian, Rosmarin und Ysop (Im Bild: Salvia x jamensis-Hybride 'Ignition Purple'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Echinaceablüte mit Hummel
Einfach tolle Blüten haben die Scheinsonnenhüte, auch Echinacea genannt. Das finden auch viele Insekten und laben sich an den nektarreichen Blüten. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Ein Insekt fliegt eine weiße Gaurablüte an
Die zarten Blüten der Gaura ziehen von Juli bis September Insekten an. Die Staude bevorzugt einen sonnig-warmen Garten mit durchlässigem Boden. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Eine schwarze Holzbiene sitzt auf einer pinken Blüte
Was für ein Brummer! Die schwarze Holzbiene hat sich auf einer Indianernessel zur Mittagspause niedergelassen (Monarda x didyma 'Melua Violet'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Gelb blühende Blüten des Mädchenauges
Zu den traditionellen Beetpflanzen zählt das Mädchenauge. Die Blüten sind wunderschön. Je nach Tageszeit und Sonneneinstrahlung tummeln sich verschiedene Insekten um die Blüten (Coreopsis grandiflora 'Sun Kiss'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Sterndolden mit Bienen
Sterndolden sind ein Gewinn für naturnah oder romantisch gestaltete Gärten. Im Hochsommer ernähren sie Bienen und andere Insekten. Sie gedeihen in der Sonne und im Halbschatten, möchten aber nicht austrocknen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Eine Biene sitzt auf einer lila Salbei-Blüte
Auch der Gartensalbei sollte in einem insektenfreundlichen Garten nicht fehlen. Er steht gut auch im Kübel, wird bis zu einem Meter hoch und blüht üppig (Salvia longispicata x farinacea). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Ein Schmetterling sitzt auf einer Blüte des Schmettelingsflieders
Schmetterlinge lieben Buddleja - den Schmetterlingsflieder. Aber auch Bienen, Hummeln oder Wespen laben sich gern an den Blüten (Buddleja 'Buzz Hot Raspberry'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Blüten einer Verbene
Ein schöner Hingucker im Garten und Nahrungsquelle für Insekten sind die üppig blühenden Verbenen. Je nach Sorte blühen Verbenen von Mai bis Oktober. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Rosa und orangene Blüten des Wechselröschens
Was für ein Farbenspiel: Das Wandelröschen war nicht umsonst Terrassenpflanze des Jahres 2017 (im Bild: Lantana 'Evita Rose'). Die Blüten wechseln nach und nach die Farbe. Der intensive Duft der Blüten lockt Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an. Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Rosa Blüten einer Zinnie
Die einjährige Zinnie gehörte früher in jeden Bauerngarten. Die blühfreudigen Sommerblumen kommen auch mit Trockenheit gut zurecht (im Bild: Zinnia 'Profusion Cherry Bicolor'). Bildrechte: MDR/Daniela Dufft
Eine Pflanze mit mehreren winzigen, blauen Blüten und silbrig-grünen Stängeln
Die Blauraute wächst straff aufrecht als Halbstrauch. Sie wird etwa einen Meter groß und erfreut Insekten dank zahlreicher kleiner Blüten, die für Tiere leicht zugänglich sind. An einem sonnigen, windgeschützten Platz fühlt sich die Pflanze am wohlsten. Die Sorte 'Silver Scepter' besticht durch ihre silbrigen Triebe. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Eine Duftnessel-Pflanze mit mehreren winzigen, hellgelben Blüten
Die Blüten der Duftnessel, hier im Bild die Agastache 'Kudos Gold ®', locken mit ihrem erfrischenden Duft Insekten an. Die Pflanze gilt als unkomplizierter Dauerblüher. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Rosa blühende Glockenheide
Die Glockenheide (Erica gracilis) ist eine bienenfreundliche Alternative für die momentan weit verbreitete Knospenheide, eine Sonderform der Besenheide. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Zahlreiche gelbe Blüten einer Sonnenbraut-Pflanze
Eine bienenfreundliche Staude für den Spätsommer ist die Sonnenbraut, auch Helenium genannt. Als Korbblütler wirkt sie wie ein Schlemmerbuffet für die Insekten. Damit es der Pflanze gut geht, braucht sie Sonne und gleichmäßig feuchte Erde. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
Verschiedene Sedum-Pflanzen mit dunkellila Laub
Im Herbst zeigen die Fetthennen, Vertreter der Gattung Sedum ihre meist rosafarbenen Blüten. Es gibt sehr attraktive Arten und Sorten mit dunklem oder zweifarbigem Laub. Sie alle bevorzugen eher trockenen, sandigen oder lehmigen Boden und einen Standort in der Sonne. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 25. August 2019 | 08:30 Uhr

Sterndolden mit Bienen
Sterndolden sind ein Gewinn für naturnah oder romantisch gestaltete Gärten. Im Hochsommer ernähren sie Bienen und andere Insekten. Sie gedeihen in der Sonne und im Halbschatten, möchten aber nicht austrocknen. Bildrechte: MDR/Ulrike Kaliner

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 24. Mai 2020 | 08:30 Uhr